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Harz und Börde : Erneut schwere Brände in Sachsen-Anhalt

Erneut haben mehrere schwere Brände die Feuerwehren in Sachsen-Anhalt in Atem gehalten. In Burg bei Magdeburg brannte am Sonntagmorgen ein Mehrfamilienhaus. Verletzte gab es laut Polizei nicht. Alle elf Wohnungen konnten rechtzeitig evakuiert werden. Nach MDR-Informationen brach das Feuer im Dachgeschoss aus.

Hotelnach Brand
In Schierke ist ein Hotel (links) durch einen Brand schwer beschädigt worden.

In Schierke am Brocken ist in der Nacht zum Sonntag ein Hotel durch einen Brand beschädigt worden. 23 Gäste mussten in Sicherheit gebracht werden, verletzt wurde niemand. Ein Polizeisprecher sagte dem MDR, das Feuer sei offenbar von einem Nachbargebäude übergegriffen. Dort hatte ein Schuppen gebrannt. Die Löscharbeiten konnten erst am Vormittag abgeschlossen werden. Zwei Kameraden der Feuerwehr wurden leicht verletzt. Das Hotel ist vorerst nicht mehr nutzbar. Der Hotelseitzer und Brockenwirt sagte, die vom Brand betroffene Seite des Hotels müsse abgerissen werden. Die Zimmerdecken kämen bereits herunter. Die Gäste der Herberge konnten in anderen Häusern untergebracht werden.

Spendenaktion in Westeregeln

Erst am Sonnabend hatte es in Westeregeln bei Staßfurt einen Großbrand in mehreren Mehrfamilienhäusern gegeben. Auch dort war das Feuer in einer Dachgeschosswohnung ausgebrochen. Wie die Hauptamtsleiterin der Verbandsgemeinde Egelner Mulde, Dagmar Witzke, dem MDR sagte, soll den mindestens 50 Betroffenen, deren Wohnungen unbewohnbar geworden ist, nach allen Möglichkeiten unterstützt werden. "Wir werden uns bemühen, für alle Bewohner neuen Wohnraum zur Verfügung zu stellen", sagte Witzke. Zudem kündigte sie an, dass sich der Bürgermeister mit einem Spendenaufruf an die Bevölkerung richten werde. Mit dem Geld soll den Betroffenen über entstandene finanzielle Schwierigkeiten hinweggeholfen werden.

Witzke kündigte außerdem an, dass es nach dem Großbrand noch einmal Gespräche zwischen den Einsatzkräften und Verantwortlichen geben werde. Hintergrund war ein Problem bei den Löscharbeiten. Wegen des zu geringen Wasserdrucks musste die Feuerwehr nach den Worten Witzkes zunächst über zwei Kilometer Leitungen verlegen. Erst danach hätte das Feuer weiter eingedämmt werden können. Die Ursache für den Großbrand ist weiter unklar.

Galerie: Großbrand zerstört zwei Wohnhäuser in Westeregeln

Großbrand in Westeregeln Großbrand in Westeregeln Großbrand in Westeregeln

Ein Großbrand hat am Sonnabend in Westeregeln zwei Wohnhäuser unbewohnbar gemacht. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Dutzende Familien können vorübergehend nicht mehr in ihre Wohnung. [Bilder]


Zuletzt aktualisiert: 28. Oktober 2012, 21:19 Uhr

2. MDR.DE_Redaktion:
@U.Stemplewitz: Lieber User, vielen Dank für den Hinweis. Wir haben unseren Fehler korrigiert. Mit freundlichen Grüßen Jürgen
29.10.2012
14:13 Uhr
1. U.Stemplewitz:
Die gezeigten Bilder (s.o.) sind aber nicht vom Hotel König ,sondern vom abgebrannten Schuppen des Nachbarn und dessen Wohnhaus.Es wird auch immer nur vom Brockenwirt geredet , wie geht es denn den betroffenen Anwohnern ? Aber das scheint ja niemanden zu interessieren.
29.10.2012
13:05 Uhr

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