Diese Politiker verloren ebenfalls ihre Doktortitel
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Erstes prominentes Opfer einer Plagiatsaffäre: Karl-Theodor zu Guttenberg. Im Februar 2011 erkannte die Universität Bayreuth dem Bundesverteidigungsminister den Doktortitel ab. Eine Woche später trat der CSU-Politiker als Minister zurück.
Eine Uni-Kommission kam schließlich nach dreimonatigen Prüfungen zu dem Schluss, dass Guttenberg vorsätzlich getäuscht hatte. In der Erklärung hieß es: Guttenberg habe bei seiner juristischen Doktorarbeit "vorsätzlich getäuscht". Die Standards guter wissenschaftlicher Praxis habe er "evident grob verletzt". Guttenberg habe sich "immer wieder die Autorschaft angemaßt, was bewusstes Vorgehen voraussetzt." Guttenberg selbst hatte dies immer bestritten. Der einstige Hoffnungsträger der Union lebt mit seiner Familie mittlerweile in den USA.


