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Sanierungsarbeiten : Elbbrücke Wittenberg wird zum Nadelöhr

In Wittenberg müssen Autofahrer ab heute mit Staus rechnen. Der Grund: Die große Kreuzung an der Elbbrücke wird saniert. Hier treffen die Bundesstraßen 2 und 187 aufeinander. Durch die hohe Verkehrsbelastung der letzten zehn Jahre sind auf der Fahrbahn Spurrinnen und Risse entstanden. Deshalb sollen die oberen beiden Lagen erneuert werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte September. Rund eine Million Euro wird das Ganze wohl kosten. Um Baufreiheit zu schaffen, werden jeweils zwei der vier Brückenfahrspuren gesperrt.

Keine Alternative zur Sanierung

Die Luftaufnahme zeigt die neue Elbbrücke für den Straßen- und Schienenverkehr der Lutherstadt Wittenberg.
Die Wittenberger Elbbrücke wurde vor zehn Jahren für den Verkehr freigegeben.

Wie die Chefin des Landesbetriebes Bau, Christina Müller, sagte, gibt es zur Generalsanierung keine Alternative. Man habe aber die Ferienzeit gewählt, um ein größeres Verkehrschaos zu vermeiden. So sei in dieser Zeit nicht nur kein Schulbusverkehr unterwegs, es gebe auch generell weniger Verkehr. Prognosen gehen aber davon aus, dass auch während der Urlaubstage täglich 14.000 bis 17.000 Fahrzeuge die Wittenberger Elbbrücke passieren, darunter auch Schwerlastverkehr.

Um möglichst schnell fertig zu werden, wird sechs Tage die Woche im Zwei-Schicht-System von früh bis abends gearbeitet. Auch an Sonnabend gehen die Baumaßnahmen weiter. Insgesamt müssen 10.000 Tonnen Material abgetragen und später wieder verbaut werden.

Seit zehn Jahren im Dienst

Die 452 Meter lange Elbbrücke bei Wittenberg führt die B2 bei Stromkilometer 213,8 über die Elbe. Das Bauwerk wurde zwischen 1998 und 2000 gleichzeitig zu einer parallel verlaufenden Eisenbahnbrücke errichtet. Die neue Elbrücke ersetzte die alte Straßenüberführung von 1965, die zirka 320 Meter stromabwärts lag und nach Fertigstellung des Neubaus gesprengt wurde.

Zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2012, 13:52 Uhr

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