Hintergrund : FSME und Borreliose: Wie man sich schützen kann
Menschen, die in FSME-Verbreitungsgebieten wohnen oder dort Urlaub machen, sollten sich impfen lassen. Auch vor Reisen ins Ausland kann eine FSME-Impfung ratsam sein. Ein längerer Schutz wird durch eine aus drei Dosen bestehenden Impfung erreicht, die dann alle drei bis fünf Jahre aufzufrischen ist. Eine wirksame Impfung gegen Borreliose gibt es bisher nicht.
Doch auch ohne Impfung kann vorgebeugt werden, vor allem den Zeckenstichen. Die kleinen Blutsauger sitzen am Boden von Wäldern und Parks, aber auch im heimischen Garten auf Gräsern, Farnen oder Sträuchern. Von dort aus hängen sie sich an vorbeilaufende Tieren oder Menschen, beißen sich an weichen Hautpartien wie Kniekehlen, unter den Armen und dem Haaransatz fest. Mit Hilfe ihres mit Widerhaken versehenen, stachelartigen Mundwerkzeugs bohren sie sich in die Haut, um Blut zu saugen. Dabei kann es zur Übertragung gefährlicher Erreger kommen.
Spaziergänger sollten also in Wald, Feld und Wiese lange Kleidung und feste Schuhe tragen. Über die Hosenbeine gestülpte Strümpfe erschweren den Zecken die Suche nach nackter Haut. Nach Ausflügen ins Freie sollte man seinen Körper gründlich absuchen und Zecken möglichst schnell, am besten mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange herausdrehen.
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