Zoo Leipzig : Opossum Heidi wird nicht ausgestopft
Der frühere Star und Publikumsliebling des Leipziger Zoos, das schielende Opossum Heidi, wird nun doch nicht ausgestopft. Wie Zoo-Sprecherin Maria Saegebarth sagte, wurde in den letzten Tagen entschieden, dass es kein Präparat geben werde. Zur Begründung hieß es, Experten hätten von dem Vorhaben abgeraten. Demnach kann das Präparat nicht so hergestellt werden, dass es den fachlichen Ansprüchen genügen und den Erwartungen und Erinnerungen der Fans entsprechen würde. Heidi wäre ausgestopft "nicht wiederzuerkennen" gewesen. Ihr Skelett soll im Zoo aufbewahrt werden, aber nur zu "internen Schulungszwecken".
Zoo-Chef Jörg Junhold hatte nach dem Tod des Opossums Ende September letzten Jahres angekündigt, die Beutelratte ausstopfen zu lassen. Saegebarth sagte, der Tiergarten werde das Andenken an Heidi nun eben anders bewahren. Vor dem früheren Gehege des Publikumsmagneten wurde im letzten Jahr ein Foto aufgestellt. Im Zoo-Shop gibt es außerdem noch allerlei Heidi-Souvenirs wie Plüsch-Opossums und Tassen.
Die altersschwache Heidi war im Herbst im Alter von dreieinhalb Jahren eingeschläfert worden, weil sie seit längerer Zeit unter schmerzhafter Arthritis gelitten hatte. Ihre Schwester Naira und Artgenosse Teddy erfreuen sich guter Gesundheit und sind weiterhin im Gondwanaland zu sehen.



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