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Mit ein bisschen Wehmut : Gabriel lobt Magdeburger Kinderbetreuung

Sigmar Gabriel heiratet Anke Stadler

Der Ex-Magdeburger Sigmar Gabriel hat sich sich über die Kinderbetreuung in Niedersachsen geärgert. In der "Neuen Osnabrücker Zeitung" regte er sich darüber auf, dass die Bedingungen für Eltern in Niedersachsen ungleich schlechter seien als in Magdeburg. Er habe "am eigenen Leib erfahren, wie schwer das ist, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen." Gabriel war erst vor kurzem von Magdeburg in seinen Wahlkreis Goslar zurückgezogen.

Meine Frau kann als Selbstständige nicht vorhersehen, ob sie jeden Abend pünktlich nach Hause kommen kann. Und ich kann das mit meinem Beruf auch nicht sagen. Darauf stellen sich dort die Kindertagesstätten ein.

Sigmar Gabriel lobt die Kinderbetreuung in Sachsen-Anhalt

In Magdeburg sei die Ausstattung mit Kindertagesstätten außerordentlich gut und vor allen Dingen auch auf flexible Arbeitszeiten eingestellt, lobte Gabriel. "Meine Frau kann als Selbstständige nicht vorhersehen, ob sie jeden Abend pünktlich nach Hause kommen kann. Und ich kann das mit meinem Beruf auch nicht sagen. Darauf stellen sich dort die Kindertagesstätten ein", sagte er. In Niedersachsen dagegen machen "wir es berufstätigen Menschen richtig schwer, Eltern zu sein", ärgerte sich der SPD-Vorsitzende und frühere niedersächsische Regierungschef.

Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie schwer das ist, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Wir machen es berufstätigen Menschen in Niedersachsen richtig schwer, Eltern zu sein.

Sigmar Gabriel ärgert sich über die Kinderbetreuung in Niedersachsen

Gabriel hatte im August zum seine langjährige Partnerin Anke Stadler geheiratet. Im April war die gemeinsame Tochter Marie zur Welt gekommen. Gabriel, der aus erster Ehe schon eine erwachsene Tochter hat, hatte dann auch eine dreimonatige Elternzeit genommen.

Zuletzt aktualisiert: 22. Dezember 2012, 16:57 Uhr

7. Heiko :
Warum ist Herr Gabriel nach Niedersachsen gezogen ? Er hätte doch in Sachsen- Anhalt bleiben können. Ich denke mal als SPD Chef sollte er dieses Problem in Niedersachsen schon schaffen . Das er darüber schimpfen tut mit der Kinderbetreuung, kann ich nicht verstehen.
24.12.2012
09:38 Uhr
6. oswald:
Im großen und ganzen bestimmt nicht die DDR...
23.12.2012
12:36 Uhr
5. gitte:
Was waren wir DDR-Mütter alles zur "Wendezeit" : Rabenmütter, die ihre armen Kinder einfach in die Kindereinrichtungen abschoben und sich auf der Arbeit einen Lenz machten ?! Es ist einfach nur zum k...., wie man den Mantel nach dem jeweiligen Wind wendet.
23.12.2012
11:07 Uhr
4. snaz83:
und plötzlich wird doch mal etwas anerkannt was gut war. da fragt man sich wer der fortschrittlichere staat war.
23.12.2012
10:40 Uhr
3. Julius:
Toll der Herr Gabriel. Erwartet also von der Kita, dass man immer bis in den Abend hinein flexibel ist und wartet, bis Herr Sigmar oder Frau Anke dann auch mal Zeit haben das Kind abzuholen. Wie wär's denn mit 'ner Wochenkrippe, gab es auch schon mal....
22.12.2012
20:58 Uhr
2. Rosi:
Selten so gelacht. Der nennt doch seine Diätenhascherei Beruf.
22.12.2012
17:08 Uhr
1. Lothar:
Es musste ja alles weg nach der sogenannten Wende. Es gab vor 1990 genügend Kindergarten und Krippenplätze. Es war ja alles schlecht in der DDR. Nicht nur das ganze Maschinenparks der DDR Betriebe im Osten abgebaut und im Westen wieder aufgebaut wurden. So hat man Konkurrenten ausgeschaltet und behauptet die Betriebe seien unrentabel. Leider wurde die DDR von der Treuhand und den Bonzen verscherbelt wie ein Stück Vieh. Wen interessiert es ob dieser Typ, noch dazu einer von dieser Partei etwas lobt oder nicht? Mich interessiert es jedenfalls nicht!!!
22.12.2012
16:13 Uhr

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