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Kommentar : Ein Kandidat auf Augenhöhe

Merkel gegen Steinbrück! Ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl
steht das Duell 2013 fest. Peer Steinbrück hat in den vergangenen Monaten Stehvermögen, Disziplin und vor allem Geduld bewiesen. Nun ist er der Kanzlerkandidat der SPD. Ob das eine Belohnung ist, muss sich erst noch herausstellen.

Stefan Raue
MDR-Chefredakteur
Stefan Raue

Für Steinbrück spricht einiges. Wie Merkel
genießt er großen Respekt auch über sein eigenes Parteilager hinaus. Wie Merkel hat er in der großen Finanz- und Bankenkrise stählerne Nerven und ein kühles Herz bewiesen. Wie auch Merkel gilt er nicht immer als gehorsamer Diener des Parteiprogramms, er gilt als pragmatisch und unideologisch. Wie auch Merkel verfügt er über einen scharfen Witz, der auch vor Parteifreunden und Verbündeten nicht halt macht.

Mit Steinbrück verfügt die SPD seit heute
über einen Kandidaten auf Augenhöhe mit der Kanzlerin, Umfragen hin oder her. Ob er erfolgreich sein kann, hängt entscheidend vom Verhalten seiner eigenen Partei ab. Ziehen Gabriel und Steinmeier mit? Wie verhält sich der skeptische Gewerkschaftsflügel der SPD? Wie verhalten sich die starken Landesfürsten wie Olaf Scholz in Hamburg oder gar Hannelore Kraft in NRW? Mit Peer Steinbrück hat die SPD eine Chance, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Nun kommt es darauf an, ob die SPD das auch begreift.

Zuletzt aktualisiert: 28. September 2012, 15:22 Uhr

1. Annett:
So wird das nichts bei der SPD und schon gar nicht gegen Angela Merkel!!! Es fehlt einfach jemand mit Charisma, mit Ehrlichkeit, mit dem Volk reden und streiten - das konnte in der SPD nur die tolle REGINE HILDEBRANDT!!! Da wäre dann ein Sieg drin gegen Angela Merkel! Aber leider, ist Regine schon 11 Jahre tot und solche Politiker heute - leider Fehlanzeige!!!!!!!
28.09.2012
20:38 Uhr

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