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Melt!-Festival 2012 : Musik zwischen den Baggern

In der Baggerstadt Ferropolis bei Gräfenhainichen ist am Sonntag Europas größtes Indie- und Elektrofestival zu Ende gegangen. Vor der außergewöhnlichen Kulisse gigantischer Industriegeräte traten bis zum Sonntag mehr als 130 Bands und Solokünstler auf. Zu dem dreitägigen Nostop-Musikprogramm auf sechs Bühnen kamen rund 20.000 Besucher aus ganz Europa.

Besucher des "Melt!"-Festivals stehen am Freitag (13.07.2012) in der "Baggerstadt Ferropolis" (Gräfenhainichen) während des Konzerts von The Rapture vor der Hauptbühne.
Zum diesjährigen Melt!-Festival wird mit 20.000 Besuchern gerechnet.

Ausgelassene Stimmung trotz Regen

Den Auftakt gab am Freitag der als TV-Moderator bekanntgewordene DJ Markus Kavka, der das Publikum mit Elektro-Klängen in Bewegung versetzte. Auch der von Regenschauern aufgeweichte Boden konnte die begeisterten Massen nicht vom Tanzen abhalten. Im Anschluss eröffnete die Londoner Indierock-Band The Vaccines das kontrastreiche Programm auf der Hauptbühne.

Bis zum Sonntag konnten die "Melt!"-Besucher so unterschiedliche Musiker wie die Britrocker Bloc Party, den amerikanisch-kanadischen Pop-Elegiker Rufus Wainwright und das französische Elektro-Duo Justice erleben. Auch der Hamburger Singer/Songwriter Thees Uhlmann kam mit seiner Band nach Sachsen-Anhalt, ebenso die US-Indiepop-Gruppe Gossip um die exzentrische Sängerin Beth Ditto. Neben den Konzerten gab es Autorenlesungen und Filmvorführungen.

Das "Melt!" fand bereits zum 15. Mal statt. Seit 1999 ist das Festival in Ferropolis - der "Stadt aus Eisen" zu Hause.

Zuletzt aktualisiert: 15. Juli 2012, 18:04 Uhr

2. MDR.DE_Redaktion:
Am Mittwoch, den 1. August, werden Musik und Menschen vom MELT! und SPLASH beim MDR Festivalsommer zu sehen sein! 23.35 Uhr dann einschalten. Zuerst Interviews und Eindrücke, danach Musik satt!
14.07.2012
14:13 Uhr
1. Christian:
Das wäre auch mal die Gelegenheit gewesen für eine Liveübertragung, aber da muss man ja wieder zu ZDF Kultur schalten, dessen eigene Zukunft ja leider ungewiss ist.
14.07.2012
13:29 Uhr

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Baggerstadt Ferropolis

Ursprünglich befanden sich an der Stelle des heutigen "Ferropolis" Werkstätten, Energieversorgungseinrichtungen und Sozialanlagen des Tagebaues Golpa-Nord. Nach dem Ende des Braunkohlebergbaus in diesem Gebiet wurden fünf Großgeräte in einem Freilichtmuseum zusammengeführt. Im Dezember 1995 wurde "Ferropolis – Die Stadt aus Eisen" gegründet.

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