Mit fremden Po gebrüstet : Miss Sachsen-Anhalt übersteht Nacktbild-Affäre
Das waren heiße Tage für die Hallenserin Juliane Seyffert. Am Sonntag war die 23-Jährige zur Miss Sachsen-Anhalt 2013 gewählt worden. Bereits zwei Tage später wurde ihr der Titel wieder aberkannt. Der Vorwurf: Die schöne Saalestädterin soll auf einer Profilseite im Internet ihren nackten Popo präsentiert haben. Doch Nacktbilder sind nach den Statuten der Miss Germany Corporation (MGC), die auch für die Wahlen der Landes-Missen zuständig ist, nicht erlaubt.
Seyffert darf Titel behalten
Nun die Wende im Popo-Skandal: Seyffert darf ihren Titel behalten und Sachsen-Anhalt am 23. Februar bei der Wahl zur Miss Germany 2013 vertreten. MGC-Geschäftsführer Ralf Klemmer sagte dazu am Donnerstag dem MDR: "Uns liegen eidesstattliche Versicherungen vom Fotografen und von Juliane vor, dass es sich auf dem Bild nicht um die 23-Jährige handelt." Damit habe das Model auch nicht gegen die Statuten verstoßen. "Deshalb nehmen wir den Entzug des Titels zurück." Klemmer erklärte weiter, er müsse sich den Fehler ankreiden, nicht selbst hinterfragt zu haben, ob der Popo auch wirklich der von Seyffert ist. Tatsächlich ist die Frage durchaus berechtigt, denn außer einem nackten Popo ist auf dem Bild nichts vom Rest des Models zu sehen.
Fremden Po ins Profil geladen
Laut Klemmer hatte Seyffert das umstrittene Bild, das von der Internet-Seite ihres Hallenser Fotografen stammt, nur schön gefunden und deshalb auf ihrer Profilseite hochgeladen. Auf MDR-Nachfrage, ob sich das Model damit gewissermaßen mit einem fremden Popo gebrüstet habe, sagte Klemmer: "Wenn sie so wollen, ja." Konsequenzen habe das aber nicht. Auch der Fotograf von Seyffert sieht darin kein Problem.
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