Nachrichten

Verheerender Anschlag in Afghanistan

Bei einem Selbstmordanschlag in Afghanistan sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 50 wurden verletzt. Wie die Behörden mitteilten, ereignete sich der Anschlag während eines Volleyball-Turniers im Osten des Landes. Der Attentäter habe sich unter die Besucher des Final-Spiels gemischt und dann eine Bombe gezündet. In der Hauptstadt Kabul machte das Parlament heute den Weg frei für den Verbleib internationaler Truppen im Land. Die Abgeordneten billigten ein entsprechendes Abkommen. Nach dem Auslaufen des NATO-Kampfeinsatzes zum Jahresende sollen ab 2015 rund 12.500 Soldaten als Ausbilder und Unterstützer im Land arbeiten. © MDR INFO

Grüne sagen zu Waffenlieferungen: Nein, aber ...

Die Grünen haben die Entscheidung ihrer Bundestagsfraktion begrüßt, Waffenlieferungen an die Kurden abzulehnen: Auf dem Parteitag in Hamburg akzeptierten sie aber ausdrücklich auch andere Meinungen. Ein Antrag, Waffenlieferungen in Kriesengebiete grundsätzlich als falsch zu brandmarken, fand zudem nicht die erforderliche absolute Mehrheit. Zuvor hatte Parteichef Özdemir für eine Lieferung geworben. Er sagte, man müsse die Kurden in die Lage versetzen, sich gegen die Terrormiliz Islamischer Staat zu wehren. Auch eine deutsche Beteiligung an einem möglichen Militäreinsatz in der Region schlossen die Grünen nicht aus. Bedingung sei aber ein UN-Mandat. © MDR INFO

Studie wirft Thüringer Sport Versäumnisse vor

Bei der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit im Thüringer Sport hat es schwere Versäumnisse gegeben. MDR THÜRINGEN berichtet, das gehe aus einer bisher unveröffentlichten Studie hervor. Danach sei die Arbeit von diversen Kommissionen in den letzten Jahrzehnten weitgehend wirkungslos geblieben. Stasi- oder dopingbelastete Funktionäre und Trainer seien trotz gegenteiliger Empfehlungen von den Verbänden weiter beschäftigt worden. Die Studie war vom Landessportbund und dem Land Thüringen bereits im Jahr 2008 in Auftrag gegeben worden. Eine Veröffentlichung scheiterte den Angaben zufolge an finanziellen und juristischen Problemen. © MDR INFO

Bombenfund bei Aken weiter rätselhaft

Der Fund einer mutmaßlichen Nebelbombe bei Aken gibt weiter Rätsel auf. Die 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war vor einigen Tagen am Elbufer gefunden worden. Bisher ist der Inhalt aber völlig unklar. Vermutet wird, dass es sich um ätzende Flüssigkeiten handelt. Der Chef der Entsorgungsfirma, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die Bombe sei in einem Spezialbehälter gesichert worden. Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr. Das weitere Vorgehen soll morgen mit den Behörden abgestimmt werden. © MDR INFO

Polizist bei Verkehrskontrolle im Kreis Greiz verletzt

Bei einer Verkehrskontrolle im Kreis Greiz ist ein Polizist schwer verletzt worden. Mehrere Beamte wollten auf der Landstraße zwischen Hohenölsen und Zickra zwei Motocross-Maschinen stoppen. Die beiden Fahrer flüchteten jedoch. Dabei wurde ein Polizist angefahren und schwer am Bein verletzt. Eine Fahndung nach den Motorradfahrern blieb bislang ohne Erfolg. Die Polizei geht davon aus, dass sie aus der Region stammen. © MDR INFO

Kritzelei im Kolosseum kostet 20.000 Euro

Eine Kritzelei im Kolosseum in Rom kommt einen russischen Touristen teuer zu stehen. Weil er den Anfangsbuchstaben seines Namens in eine Wand geritzt hatte, muss er 20.000 Euro Strafe zahlen. Zudem erhielt er eine viermonatige Haftstrafe auf Bewährung. Der Mann ist der erste ausländische Tourist, der wegen eines solchen Delikts verurteilt wurde. © MDR INFO

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