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OSZE soll Maßnahmen zur Deeskalation in Ukraine überwachen

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa hat sich bereit erklärt, die Einhaltung des Friedens in der Ukraine zu kontrollieren. Das sagte OSZE-Vorsitzender Burkhalter in Wien. Die Vereinbarungen von Genf zeigten, dass die internationale Gemeinschaft Vertrauen in die Erfahrung der OSZE bei solch schwierigen Missionen habe. Bei dem Krisengipfel in der Schweiz hatten sich die Beteiligten gestern Abend überraschend auf einen Friedensfahrplan geeinigt. Er sieht vor, dass die illegalen Einheiten im Osten der Ukraine ihre Waffen abgeben und die besetzten Gebäude verlassen. Dafür wird ihnen Straffreiheit garantiert. UN-Generalsekretär Ban sagte, es sei ermutigend, dass sich die Beteiligten auf konkrete Schritte einigen konnten. Die Lage bleibe aber weiter sehr labil. © MDR INFO

Literaturnobelpreisträger Garcia Márquez gestorben

Der kolumbianische Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez ist tot. Er starb im Alter von 87 Jahren in seiner Wahlheimat Mexiko-Stadt. Mexikos Staatspräsident Peña Nieto erklärte, Garcia Márquez habe das Leben aller bereichert. Kolumbiens Präsident Santos ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. - Garcia Márquez gilt als einer der bedeutendsten spanischsprachigen Autoren und als meistgelesener Schriftsteller Lateinamerikas. Zu seinen international bekanntesten Werken zählen "Hundert Jahre Einsamkeit" und "Die Liebe in den Zeiten der Cholera". © MDR INFO

Kapitän der "Sewol" zum Unglückszeitpunkt wohl nicht am Steuer

Die gekenterte südkoreanische Fähre ist zum Unglückszeitpunkt wohl nicht vom Kapitän gesteuert worden. Der leitende Staatsanwaltschaft erklärte, ersten Ermittlungen zufolge habe der Dritte Offizier das Kommando geführt. Der Kapitän habe sich dagegen hinten im Schiff aufgehalten. Währenddessen suchen Rettungsmannschaften weiter fieberhaft nach Überlebenden. Ein südkoreanischer Runfunksender berichtete, Tauchern sei es erstmals gelungen, ins Innere des Wracks vorzudringen. Zudem sei damit begonnen worden, Luft ins Innere der Fähre zu pumpen. Bisher konnten 25 Menschen nur tot geborgen werden. Immer noch werden 250 Passagiere vermisst. © MDR INFO

Mindestens 20 Tote nach Angriff auf UN-Stützpunkt im Südsudan

Im Südsudan sind bei einem Angriff auf einen UN-Stützpunkt mindestens 20 Menschen getötet worden. Das teilte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Power, mit. Mindestens 70 Menschen seien verletzt worden. Die betroffene UN-Basis befindet sich in der Haupstadt des umkämpften Bundesstaats Jonglei . Dort hatten fast 5.000 Zivilisten Schutz vor der anhaltenden Gewalt gesucht. Power sprach von einem schamlosen und unmenschlichen Angriff. Es handele sich um eine Verletzung der Grundprinzipien zum Schutz von Zivilisten. © MDR INFO

Miniaturenpark "Kleiner Harz" wiedereröffnet

In Wernigerode öffnet der Miniaturenpark "Kleiner Harz" heute wieder seine Türen. Auf dem anderthalb Hektar großen Areal sind kleine Stadtansichten und Sehenswürdigkeiten des Harzes zu sehen. Unter den rund 60 Modellen befindet sich erstmals auch ein Nachbau des Welfenschlosses Herzberg. Teil der Ausstellung sind auch die Brockenkuppe samt Miniatur-Brockenbahn, der Halberstädter Dom und das Rathaus Wernigerode. © MDR INFO

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