Nachrichten im MDR

MDR AKTUELL - Meldungen um 20:30 Uhr

Deutsch-Türke in der Ukraine verhaftet

Erneut ist ein Deutscher im Ausland auf Betreiben der Türkei verhaftet worden. Nach einem Bericht von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung wurde ein Kölner türkischer Abstammung in der Ukraine festgenommen. Grund sei ein Dringlichkeitsvermerk von Interpol. Der Mann sei zwar wieder auf freiem Fuß, dürfe das Land aber nicht verlassen. Eine Auslieferung an die Türkei werde geprüft. Türkische Behörden werfen dem Mann vor, in zwei Morde verwickelt zu sein. Die Türkei hatte seine Auslieferung mehrfach auch von Deutschland beantragt. Deutsche Gerichte hatten das nach Prüfung der Vorwürfe jedoch abgelehnt.

Merkel dämpft Erwartungen

Bundeskanzlerin Merkel hat die Erwartungen an eine erste Sondierungsrunde für ein Jamaika-Bündnis gedämpft. Merkel sagte auf einer Unions-Fraktionssitzung, bei dem Treffen von CDU, CSU, FDP und Grünen am Freitag werde es vor allem um Arbeitsstrukturen für die weiteren Verhandlungen gehen. Merkel mahnte auch zu Kompromissbereitschaft. Den Unionsabgeordneten sagte sie ein Maximum an Transparenz über die Jamaika-Verhandlungen zu. Über den Verlauf der ersten Sondierung werde sie die Fraktion am Montag informieren.

Festnahmen wegen möglicher Anschlagspläne in Frankreich

In Frankreich haben Anti-Terror-Ermittler zehn Personen festgenommen. Nach Polizei-Angaben werden sie verdächtigt, Anschläge auf Politiker geplant zu haben. Die 17- bis 25-Jährigen seien im Großraum Paris und im Südosten des Landes verhaftet worden. Laut Nachrichtenagentur AFP steht die Aktion im Zusammenhang mit Ermittlungen zu einem jungen Mann aus der rechtsextremen Szene. Gegen ihn sei bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, nachdem er in sozialen Netzwerken mit Angriffen auf Migranten gedroht habe.

Chance auf Transfergesellschaft bei Air Berlin

Für die Beschäftigten der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin wird es möglicherweise doch eine Transfergesellschaft geben. Sowohl das Unternehmen als auch das Land Berlin wollen Geld dafür bereitstellen. Die Berliner Bausenatorin Lompscher machte deutlich, dass das Land eine solche Gesellschaft notfalls sogar allein finanzieren werde. Auch Nordrhein-Westfalen schloss ein Engagement nicht aus. In Transfergesellschaften werden Mitarbeiter üblicherweise befristet eingestellt, um sie auf neue Arbeitsplätze zu vermitteln.

Sachsen erhöht Blindengeld

Sachsen erhöht im nächsten Jahr die Finanzhilfenhilfen für Blinde und Gehörlose. Die Landesregierung beschloss in Dresden, eine entsprechende Gesetzesänderung. Blinde und hochgradig sehschwache Menschen sowie Gehörlose und schwerstbehinderte Kinder erhalten demnach ab 1. Januar monatlich zwischen 62 und 115 Euro. Bisher waren es zwischen 52 und 103 Euro. Wer gleichzeitig blind und taub ist, bekommt 147 Euro.

Polizei gibt Entwarnung nach Bombendrohung in Jena

Nach einer Bombendrohung am Universitätsklinikum Jena ist kein Sprengstoff gefunden worden. Das teilte die Polizei am Nachmittag mit. Die Polizei hatte Gelände und Gebäude des größten Thüringer Krankenhauses mit vielen Beamten und mehreren Hundestaffeln durchsucht. Das Klinikum war rund sechs Stunden für den Besucherverkehr gesperrt worden. Die Krankenstationen wurden aber nicht geräumt. Straßen waren weiträumig abgesperrt worden. Der Straßenbahnverkehr wurde vorübergehend eingestellt. - Am Vormittag hatte ein Unbekannter gedroht, in der Uni-Klinik eine Bombe explodieren zu lassen.

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