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Chemnitz : CDU und Linke nominieren Kandidaten für OB-Wahl

In Chemnitz hat der Wahlkampf um das Oberbürgermeisteramt begonnen. Die Wahl findet am 16. Juni 2013 statt. CDU und Linke haben am Sonnabend ihre Kandidaten für den Posten gekürt.

Miko Runkel, parteilos, Kandidat für die Linken ums Chemnitzer OB-Amt.
Miko Runkel, parteiloser Kandidat der Linken

Für die Linken geht Miko Runkel ins Rennen. Der parteilose Jurist ist seit 2008 Dezernent für Recht, Sicherheit und Umweltschutz im Chemnitzer Rathaus. Laut der Chemnitzer Linken werde die Partei gemeinsam mit Runkel ein Wahlkampfprogramm erarbeiten, das im Februar von der Basis beschlossen werden soll. Runkel, Jahrgang 1960, wurde im Erzgebirge geboren. Ab 1989 arbeite er bei der Staatsanwaltschaft, war ab 1996 zunächst Richter am Chemnitzer Landgericht und am Amtsgericht in Freiberg. Runkel ist verheiratet und hat zwei Kinder.

CDU-Kandidat will Wirtschaftsförderung zur Chefsache machen

 Der Chemnitzer CDU-OB-Kandidat Ralph Burghart
CDU-Kandidat Ralph Burghart

Für die CDU will Parteimitglied Ralph Burghart den Chefsessel im Rathaus erobern. Er wurde mit 86,5 Prozent der Stimmen auf einer Mitgliederversammlung des Kreisverbandes nominiert. Der 42-iährige Betriebswirt ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Zurzeit arbeitet Burghart in der Geschäftsleitung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit. Der gebürtige Bayreuther, dessen Vater aus Chemnitz stammt, kam 2001 als Bundeswehroffizier in die drittgrößte Stadt Sachsens. Er will sich im Falle seiner Wahl als Rathauschef für einen ausgeglichen Haushalt ohne neue Schulden einsetzen und die Verwaltung modernisieren. Zudem müsse die Wirtschaftsförderung wieder Chefsache werden. Das Stadtentwicklungskonzept von Chemnitz dürfe nicht länger darauf ausgerichtet werden, dass die Stadt immer kleiner und die Bevölkerung immer älter werde, hieß es von der CDU.

FDP und Grüne wollen erst im Januar über eigene Kandidaten entscheiden. Bei den Grünen will Landeschef Volkmar Zschocke antreten, wie der 1969 im damaligen Karl-Marx-Stadt geborene Politiker der dpa sagte. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig von der SPD will dem Vernehmen nach wieder antreten.

Zuletzt aktualisiert: 24. November 2012, 21:18 Uhr

2. klausen:
ich bin ganz klar für RUNKEL denn, wenn er OB wird, steht fest das der letzte Rest Jugend aus der Stadt geht, sein bestreben war die Polizeiverordnung die Verbietet "Zusammenrottung" also sitzen im Park, immer wieder kommt es vor das die"Prügel-"Polizei also BFE (Beweissichernde Festnahme Einheit) die dann die Jugend aus den Parks scheucht, damit tut sich die Stadt kein gefallen, wie sollen denn die Streetworker ihre Arbeit machen wenn alle Jugendlichen weggeschickt werden??? Um nur einen Kontrapunkt von vielen zu nennen.
26.11.2012
15:13 Uhr
1. Uwe:
Den Strafzettel-Runkel wählt bestimmt keiner.
24.11.2012
19:49 Uhr

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