Bürgermeisterwahl Leipzig : OB-Kandidaten reichen ihre Bewerbungen ein
Am Leipziger Rathaus ist Montagabend die Bewerbungsfrist für die OB-Kandidatur geendet. Wie Ruth Schmidt vom Wahlamt am Montagnachmittag mitteilte, gibt es 13 Bewerber. Die sogenannten Parteienkandidaten - ausgesandt von Stadtrats- oder Landtagsparteien oder Wählerbündnissen - können direkt kandidieren. Dazu zählen Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), Felix Ekhard (Grüne), René Hobusch (FDP) und Barbara Höll (Linke).
Unterschriften im Rathaus gesammelt
Neun der Bewerber sind sogenannte Einzelkandidaten. Sie sind auf jeweils 240 Unterstützerunterschriften angewiesen. Medienberichten zufolge sind zwei von ihnen auf ihre Unterschriftenzahl gekommen: Dirk Feiertag, unter anderem unterstützt durch die Piraten und das Neue Forum, und Ex-Polizeipräsident Horst Wawrzynski, aufgestellt von der CDU und einem Wählerbündnis. Wegen Letzterem falle Wawrzynski auch unter die Unterschriftenregel, so Schmidt. Denn das Bündnis "Oberbürgermeister für Leipzig" sei in keinem Parlament verteten.
Weitere sieben Einzelkandidaten müssen noch um ihre Kandidatur bangen. Schmidt erklärte: "Die Unterstützerregelung soll die Ernsthaftigkeit der Kandidaturen sicherstellen." Wahlberechtigte Leipziger konnten seit dem 12. November im Neuen Rathaus ihre Unterschrift für die Kandidaten leisten.
Zur Wahl zugelassen oder nicht
Wer letztendlich kandidieren darf, verkündet der Gemeindewahlausschuss am 2. Januar. Die Oberbürgermeisterwahl findet am 27. Januar statt.



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