US-Vorwahlen Bernie Sanders holt auf

Bei den US-Vorwahlen der Demokraten in den Staaten Washington und Alaska hat der Senator Bernie Sanders deutlich gegen seine parteiinterne Konkurrentin Hillary Clinton gewonnen. Wie der US-Fernsehsender CNN berichtete, kam Sanders im Westküstenstaat Washington auf rund 72 Prozent der Stimmen. Clinton erreichte dort lediglich 28 Prozent.

Noch deutlicher lag Sanders in Alaska vorn, mit 80 zu 20 Prozent. In Washington waren 101 Delegiertenstimmen zu vergeben, in Alaska 16. Auch im Bundesstaat Hawaii konnte der selbsterklärte demokratische Sozialist 71 Prozent der Stimmen holen, wie der Sender NBC News berichtete. Hier ging es um 25 Stimmen.

Mit den jüngsten Wahlerfolgen konnte Sanders jedoch den Rückstand zu seiner Rivalin nur teilweise aufholen. Laut CNN-Zählung sammelte Clinton bis Samstag bereits 1.711 Delegiertenstimmen, Sanders hingegen erst 952. Insgesamt sind 2.383 Delegiertenstimmen nötig, um Präsidentschaftskandidat der Demokraten zu werden. Bei den Republikanern wurde am Samstag nicht gewählt. Hier liegt weiterhin der Multmilliardär Donald Trump vorne.

Zuletzt aktualisiert: 27. März 2016, 15:04 Uhr

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1 Kommentar

27.03.2016 10:56 Volkmar 1

Auch in den USA beeinflussen die Ereignisse in Europa den Wahlkampf in erheblichem Maße . Trump erzielt mit der Angst vor dem Terror weiter hohe Zustimmung. Clinton steht näher an Merkels Seite. " Sollen im Kreml die Korken knallen" wen wir den Terroristen nachgeben ? Da ist es mir aber lieber wenn die Sektkorken knallen als vielleicht ein Atommeiler.

Web-Kolumne zu US-Vorwahlen

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Di 01.03.2016 06:15Uhr 02:34 min

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