Donald Trump auf seinem Weg ins Weiße Haus

Trump schwört Amtseid

Neuer US-Präsident Die Amtseinführung in Bildern

"Die Arbeit beginnt" twitterte Donald Trump am Morgen vor seiner Amtseinführung. Nach einem Kirchbesuch war er mit seiner Frau Melania bei den Obamas zum Kaffee geladen. Inzwischen ist Trump offiziell Amerikas Präsident.

Der zukünftige US-Präsident Donald Trump und seine Ehefrau Melania betreten am 20.01.2017 in Washington (USA) die Kirche St. John's gegenüber des Weissen Hauses, um an einem Gottesdienst teilzunehmen.
Am Morgen hatten Donald Trump und seine Frau Melania das Blair House verlassen, das Gästehaus des US-Präsidenten, und waren zur Kirche aufgebrochen. Die St. John's Episcopal Church liegt gegenüber dem Weißen Haus, für Präsidenten ist dort grundsätzlich eine Bank reserviert. Bildrechte: dpa
Der zukünftige US-Präsident Donald Trump und seine Ehefrau Melania betreten am 20.01.2017 in Washington (USA) die Kirche St. John's gegenüber des Weissen Hauses, um an einem Gottesdienst teilzunehmen.
Am Morgen hatten Donald Trump und seine Frau Melania das Blair House verlassen, das Gästehaus des US-Präsidenten, und waren zur Kirche aufgebrochen. Die St. John's Episcopal Church liegt gegenüber dem Weißen Haus, für Präsidenten ist dort grundsätzlich eine Bank reserviert. Bildrechte: dpa
Pastor Luis Leon (r) begrüßt am 20.01.2017 in Washington den zukünftigen Präsidenten der USA, Donald Trump, und seine Frau Melania vor der St. John's Episcopal Church.
Pastor Luis Leon begrüßt Donald und Melania Trump. Mit dem Gottesdienst beginnt die Amtseinführung offiziell. Bildrechte: dpa
Der zukünftige Vize-Präsident der USA, Mike Pence, kommt am 20.01.2017 in Washington zu einem Gottesdienst.
Auch der künftige Vizepräsident Mike Pence und seine Frau Karen waren bei dem Gottesdienst anwesend. Bildrechte: dpa
Eine Menschenmenge hat sich am 20.01.2017 frühzeitig auf der National Mall in Washington eingefunden, um dort später der  bevorstehenden Amtseinführung des neuen Präsidenten Donald Trump beizuwohnen.
Auf der Nationalpromenande (National Mall) in Washington hatte sich am Morgen schon eine Menschenmenge versammelt. Viele Trump-Anhänger waren seit der Nacht auf den Beinen, um die Amtseinführung des neuen Präsidenten live vor Ort mitzuerleben. Bildrechte: dpa
Polizisten versuchen am 20.01.2017 Demonstranten zu entfernen, die Menschen daran hindern wollten, durch ein Tor zu den Feierlichkeiten zur Amtseinführng des neuen Präsidenten Donald Trump zu gelangen
Allerdings sind lange nicht alle Amerikaner mit ihrem neuen Präsidenten einverstanden. Demonstranten hatten versucht, Besucher der Amtseinführung davon abzuhalten, durch ein Tor zu den Feierlichkeiten zu gelangen. Polizisten gingen gegen die Protestierenden vor. Bildrechte: dpa
Mitglieder des Mormon Tabernacle Chors warten am 20.01.2017 im Regen vor dem Kapitol in Washington auf die  Feier zur Amtseinführung des neuen Präsidenten Donald Trump.
Das Wetter in Washington meint es an diesem Freitag nicht besonders gut mit dem zukünftigen Präsidenten und den Teilnehmern der Amtseinführung. Vor dem Kapitol warten Mitglieder des Mormon Tabernacle Chors im Regen auf den Beginn der Feier. Bildrechte: dpa
Der scheidende US-Präsident Barack Obama steht am 20.01.2017 im Oval Office im Weiߟen Haus in Washington.
Nach dem Kirchgang werden Donald Trump und seine Frau von Barack und Michelle Obama im Weißen Haus zum Kaffee empfangen. Es sind die letzten Stunden des scheidenden Präsidenten im Oval Office. Das Personal am Amtssitz muss innerhalb von nur fünf Stunden den Umzug packen: Obamas Möbel raus, Trumps Möbel rein. Bildrechte: dpa
Der scheidende US-Präsident Barack Obama (r) und seine Frau Michelle begrüßen am 20.01.2017 vor dem Weiߟen Haus in Washington den künftigen Präsidenten Donald Trump und dessen Frau Melania (2.v.l.).
Obama und seine Frau begrüßen Donald und Melania Trump vor dem Weißen Haus. Bildrechte: dpa
Die Autokolonnen von Donald Trump und Barack Obama fahren am 20.01.2017 auf der Pennsylvania Avenue in Richtung Kapitol zur  Amtseinführung des neuen Präsidenten Donald Trump.
Nach dem Kaffee fuhren der Noch-Präsident und der Bald-Präsident den kurzen Weg zum Kapitol. Bildrechte: dpa
Hillary Clinton trifft mit ihrem Mann Bill am Kapitol ein.
Während die Obamas und die Trumps in ihre Wagen steigen, um zu den Feierlichkeiten zu fahren, kommen am Kapitol die ersten Ehrengäste an. Unter ihnen die unterlegene Präsidentschaftskanditatin Hillary Clinton und ihr Mann Bill. Bildrechte: dpa
Demonstranten sitzen auf dem Gehsteig und versuchen Menschen daran zu hindern,  durch einen Sicherheits-Checkpoint zu gelangen.
Protestierende sitzen derweil auf den Gehsteigen der amerikanischen Hauptstadt und wollen offenbar die Wege zu den Amtseid-Feiern blockieren. Durch die nicht für die Parade abgesperrten Straßen in Washington ziehen gleichzeitig vermummte Demonstranten und werfen Scheiben ein. Bildrechte: dpa
Tisch-Gedecke
Blick auf die Tische, an denen die Ehrengäste nach der Vereidigung Trumps ihr Mittagessen einnehmen werden. "Tickets" zu Veranstaltungen wie diesen waren unter Amerikas Reichen teuer verkauft worden. Der exklusivste Zugang zur Macht kostete eine Million Dollar. Bildrechte: dpa
Die künftige First Lady Melania Trump justiert am 20.01.2017 in Washington die Krawatte von ihrem Sohn Barron Trump vor der Amtseinführung von ihrem Mann Donald Trump am Kapitol.
Auf der Ehrentribüne am Kapitol richtet Melania Trump ihrem Sohn Barron kurz vor Beginn der Zeremonie die Krawatte. Bildrechte: dpa
Donald Trump
Donald Trump kommt zu seiner Vereidigung. Bildrechte: dpa
Der designierte US-Präsident Donald Trump (u) trifft am 20.01.2017 zu den Feierlichkeiten zu seiner Amtseinführung am Kapitol ein.
Von der National Mall vor dem Kapitol aus jubeln die Menschen Donald Trump zu, als er zur Vereidigung durch die Reihen der Ehrengäste schreitet. Bildrechte: dpa
Donald Trump legt neben Ehefrau Melania, die die Bibel in den Händen hält, den Amtseid ab.
Donald Trump legt neben Ehefrau Melania, die die Bibeln in den Händen hält, den Amtseid ab. Der neue Präsident hat sich für seinen Eid für seine eigene Bibel und für eine historische Ausgabe entschieden. So kommt die Bibel des 16. Präsidenten Abraham Lincoln (1861-1865) zum Einsatz, die auch Barack Obama 2009 wählte. Trumps Familienbibel ist ebenfalls dabei. Die Ausgabe stammt von seiner Mutter, die sie ihm 1955 in New York schenkte. Der Bibelsammler Trump nennt sie sein "Lieblingsbuch". Bildrechte: dpa
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Web-Kolumne

Robert Burdy
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Der aggressivste Wahlkampf in der Geschichte der USA ist vorbei. Eigentlich könnte sich Gewinner Trump entspannen. Tut er aber nicht. Und Twitter ist dabei sein Sprachrohr.

Di 10.01.2017 18:50Uhr 01:53 min

http://www.mdr.de/nachrichten/politik/ausland/video-74438.html

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der Moderator im Studio
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Die US-Wahl ist entschieden. Es sei einer der härtesten Wahlkämpfe in der Geschichte der Vereinigten Staaten gewesen, darin sich die Beobachter einig. Wie geht es nun weiter?

Mi 09.11.2016 18:49Uhr 02:01 min

http://www.mdr.de/nachrichten/politik/ausland/video-60402.html

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Nachrichtenmoderator
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Am 8. November fällt die Entscheidung, wer das neue Staatsoberhaupt der USA wird. Noch wichtiger ist aber die Frage, ob der Sieger auch ein Präsident für alle US-Bürger sein wird?

So 06.11.2016 20:18Uhr 01:42 min

http://www.mdr.de/nachrichten/politik/ausland/video-59650.html

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Grafik, Das US-Wahlssystem
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"Der lange Weg ins Weiße Haus" Folge 10: Das Wahlsystem

Folge 10: Das Wahlsystem

Der US-Präsident wird nicht direkt vom Volk gewählt, sondern von Wahlmännern der jeweiligen Bundesstaaten. Darunter sind Staaten, die weniger wert sind.

Do 20.10.2016 18:45Uhr 01:55 min

http://www.mdr.de/nachrichten/politik/ausland/video-55710.html

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Video
transparent

Warum wählen die US-Amerikaner eigentlich an einem Dienstag? Was fromme Kirchgänger damit zu tun haben und warum der Dienstag so "Super" ist, erklärt Robert Burdy.

Di 01.03.2016 06:15Uhr 02:34 min

http://www.mdr.de/nachrichten/politik/ausland/video-850.html

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Video

Porträt

Nachrichten

Die künftige US-Regierung Millionäre, Generäle , Politiker

Donald Trump hält eine Rede
Der gewählte republikanische US-Präsident Donald Trump muss bis zum Amtsantritt am 20. Januar sein Kabinett besetzen und auch die Chefs vieler Bundesbehörden ernennen. Bildrechte: Getty Images
Donald Trump hält eine Rede
Der gewählte republikanische US-Präsident Donald Trump muss bis zum Amtsantritt am 20. Januar sein Kabinett besetzen und auch die Chefs vieler Bundesbehörden ernennen. Bildrechte: Getty Images
Jared Kushner am 09.01.2017 im Kapitol in Washington.
Jared Kushner wird Chefberater im Weißen Haus und damit Donald Trumps rechte Hand. Der Ehemann von Trumps Tochter Ivanka zählt zu den einflussreichsten Figuren im Umfeld des designierten Präsidenten. Der 36-jährige orthodoxe Jude ist ebenfalls reicher Immobilienunternehmer und Herausgeber des Wochenblatts "New York Observer". Seine Ernennung wird von den Demokraten scharf kritiisiert, weil die Anti-Nepotismus-Gesetze es dem Präsidenten verbieten, Verwandte auf Regierungsposten zu heben. Trumps Team erklärt hingegen, das gelte nur für Kabinettsposten und nicht für Jobs im Weißen Haus. Bildrechte: dpa
Rick Perry
Der frühere Gouverneur von Texas, Rick Perry, soll Energieminister im Trump-Kabinett werden. Vor fünf Jahren hatte Perry im Vorwahlkampf der Republikaner das Ministerium noch auflösen wollen. Auch 2016 wollte er Präsidentschaftskandidat werden, schied aber früh aus. Perry gilt als Freund der Ölbranche und soll - so Trump - die USA unabhängig von der Energie anderer Länder machen. Bildrechte: dpa
Ryan Zinke
Der ehemalige Marine-Kommandeur Ryan Zinke soll Innenminister werden. Der 55-jährige Republikaner sitzt derzeit für den Bundesstaat Montana im US-Repräsentantenhaus, wo er sich für die Lockerung von Umweltauflagen stark gemacht hat. Das Innenministerium hat die Kontrolle über rund ein Fünftel der gesamten öffentlichen Flächen der USA. Für die innere Sicherheit ist es nicht zuständig. Das übernehmen die Ministerien für Justiz und Heimatschutz. Bildrechte: IMAGO
Rex Tillerson
Rex Tillerson soll den wichtigen Posten als Außenminister in der Trump-Regierung übernehmen. Tillerson würde direkt von der Spitze des weltgrößten Ölkonzerns ExxonMobil in die Politik wechseln. Der 64-Jährige hat bislang kein politisches Amt bekleidet. Doch er hat einen guten Draht zum russischen Präsidenten Putin, 2013 bekam er von Putin den "Orden der Freundschaft" verliehen. Das qualifiziert ihn offenbar als Außenminister. Trump strebt ein besseres Verhältnis zum Kreml an. Bildrechte: dpa
Ben Carson wird im Trumptower empfangen.
Ben Carson ist von Trump für das Amt des US-Ministers für Wohnungsbau und Stadtentwicklung vorgesehen. Der frühere Neurochirurg wäre der einzige Afroamerikaner im Kabinett. Der 65-jährige Carson stammt aus armen Verhältnissen und war bei den Vorwahlen noch gegen Trump angetreten, später unterstützte er ihn. Der ultrakonservative Mediziner hatte kürzlich erklärt, dass ihm die Sanierung der amerikanischen Innenstädte am Herzen liege - das kann er jetzt als Bauminister des Immobilien-Tycoons Trump tun. Bildrechte: IMAGO
James Mattis
Der kriegserfahrene Ex-General James Mattis wird unter Trump der neue Verteidigungsminister der USA. Der 66-jährige Vier-Sterne-General trägt den Spitznamen "Verrückter Hund", den er in seinen Einsätzen in Afghanistan und im Irak erworben hat. Mattis hatte zuletzt immer wieder die Außenpolitik von Präsident Obama etwa in Afghanistan und Syrien als schwach kritisiert. Bildrechte: dpa
Steven Mnuchin (designierter Finanzminister USA)
Steven Mnuchin soll neuer Finanzminister unter Trump werden. Der 53-jährige Milliardär hat 17 Jahre lang als Investmentbanker für Goldman Sachs gearbeitet. Trump hatte die US-Bank im Wahlkampf wegen ihrer Verbindungen in die Politik als "Government Sachs" heftig kritisiert. Das hinderte Mnuchin nicht daran, als Finanzchef die Spenden für die Trump-Kampagne einzusammeln. Nach seiner Zeit bei Goldman Sachs gründete Mnuchin den Hedgefonds Dune Capital, der als einer der großen Profiteure der Immobilienkrise gilt. Auch gehörte er zu den Käufern der abgestürzten Immobilienbank Indymac, die als OneWest später mit Gewinn weiterverkauft wurde und der man vorwirft, zahlreiche Eigenheimbesitzer in die Zwangsvollstreckung getrieben zu haben. Erfolg hatte der zweifachgeschiedene Vater dreier Kinder, der jüdischen Glaubens ist, auch als Investor in großen Hollywood-Filmproduktionen wie "X-Men" oder "Avatar - Aufbruch nach Pandora". Die Nominierung von Mnuchin als Finanzminister kann als Signal an die Wall Street gedeutet werden, dass Trump doch kooperieren will. Bildrechte: dpa
Donald Trump und der ehemalige General der US Marines John Kelly
John Kelly soll der neue Heimatschutzminister unter Donald Trump werden. Der Ex- General des U.S. Marine Corps gilt als Hardliner, der sich für eine rigorose Absicherung der US-Außengrenzen und einen Weiterbetrieb des umstrittenen Gefangenenlagers in Guantanamo einsetzt. Der 66-jährige kommandierte einst die US-Truppen im Irak und verlor seinen Sohn bei einem Militäreinsatz in Afghanistan. Der Anfang 2016 pensionierte Vier-Sterne-General leitete zuletzt das Südkommando der US-Streitkräfte. An der Spitze des Heimatschutzministeriums mit seinen 240.000 Beschäftigten wäre Kelly nicht nur für die Terror-Bekämpfung und die Grenzsicherung, sondern auch für die von Trump geforderte Abschiebung hunderttausender illegaler Einwanderer zuständig. Bildrechte: dpa
Scott Pruitt
Scott Pruitt soll unter Trump neuer Chef der mächtigen US-Umweltschutzbehörde EPA werden. Der 48-Jährige gilt als Vertrauter der Kohle- und Ölindustrie. Als Chefankläger des Bundesstaates Oklahoma war Pruitt einer der Architekten des Kampfes gegen Obamas "Clean Power Plan", den er als "Krieg gegen die Kohle" bezeichnete. Die Entscheidung für Pruitt belegt nach Einschätzung der "New York Times" Trumps Absicht, die "Klimaschutz"-Politik seines Vorgängers Barack Obama zu relativieren. Im Wahlkampf hatte Trump mehrfach angekündigt, er werde die EPA, die vor allem im Zusammenhang mit dem VW-Abgasskandal international bekannt wurde, abschaffen. Begründung: Sie sei zu teuer. Bildrechte: dpa
Wilbur Ross (designierter Handelsminister USA)
Wilbur Ross soll Wirtschafts- und Handelsminister unter Trump werden. Der 79-Jährige übernimmt damit ein Schlüsselressort, auf das nach Trumps Wahlkampfreden gegen freien Welthandel mit großer Aufmerksamkeit geschaut wird. Der Milliardär war wie der designierte Finanzminister Mnuchin früher Investmentbanker und erfolgreicher Investor in der Stahl- und Kohlebranche. Seine Spezialität: Angeschlagene Unternehmen der Stahl- und Kohleindustrie restrukturieren. Dabei hat er sich einen Ruf als "König des Bankrotts" erworben. Von Bewunderern wird er als Retter von Arbeitsplätzen gefeiert. Kritiker werfen ihm allerdings seine harten Sanierungsmethoden vor. Auch Ross dürfte zum US-Establishment gezählt werden, dem Trump im Wahlkampf mit seinen Attacken gegen das "System", gegen die Verquickung von Politik- und Finanzelite, eigentlich den Kampf angesagt hatte. Bildrechte: dpa
Michael Flynn
Michael T. Flynn wird Trumps Sicherheitsberater. Der 59-Jährige war Fallschirmjäger, als Drei-Sterne-General der Army in Afghanistan im Einsatz und von 2012 bis 2014 der Chef des Militärgeheimdienstes. Flynn hatte im Syrien-Konflikt als einer der ersten Offiziellen die US-Unterstützung für gemäßigte Rebellen in Syrien eingeräumt. Er kritisierte zudem, dass dies zu spät und unzureichend gewesen sei, um eine Gegenkraft zum IS aufzubauen. Flynn beriet Trump im Wahlkampf in außenpolitischen und militärischen Fragen. Er tritt für eine Entspannung mit Russland ein und trat mehrmals im russischen Staats-TV "Russia Today" auf. Laut "New York Times" hat seine Beratungsfirma Flynn Intel Group Verbindungen zu Ländern im Mittleren Osten und ist als Lobbyist für die türkische Regierung aktiv. Bildrechte: dpa
Reince Priebus
Reinhold Richard "Reince" Priebus soll Stabschef von Donald Trump werden. Der Posten gilt als höchst einflussreich - der Stabschef koordiniert die Mitarbeiter des Präsidenten und seine Termine. Der 45-jährige Vorsitzende der Republikanischen Partei ist orthodoxer Christ mit deutsch-griechischen Wurzeln. Seine politische Karriere startete er in der Studentenbewegung. Priebus profilierte sich vor allem als Kritiker von Obamas Haushaltspolitik. Er will die Schuldenerhöhung stoppen. Bildrechte: dpa
Stephen Bannon
Stephen Bannon war Trumps Wahlkampfleiter im Rennen um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Der 62-Jährige soll nun der Chefstratege und Berater Trumps werden. Der ehemalige Marineoffizier, Banker und Filmproduzent war zuletzt als Chef der rechtskonservativen Webseite "Breitbart News" tätig. Zu den vielen Zielscheiben der brachialen Polemik dieser Website gehörte auch das politische "Establishment" – das der Demokraten wie der Republikaner. Dieser Seite werfen Kritiker auch Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit vor. Bildrechte: dpa
Tom Price
Tom Price soll nach übereinstimmenden Medienberichten Gesundheitsminister werden. Der 62-jährige Abgeordnete aus Atlanta (Georgia) gilt als entschiedener Kritiker der Gesundheitsreform von Barack Obama. Nach Ansicht von Price, der als orthopädischer Chirurg tätig ist, hindert die sogenannte Obama-Care Ärzte und Patienten, medizinische Entscheidungen zu treffen. Trump hatte zuletzt erklärt, er wolle die im Wahlkampf scharf kritisierte Reform doch nicht ganz abschaffen, sondern Teile übernehmen. Bildrechte: dpa
Betsy DeVos und Donald Trump
Betsy DeVos soll das Bildungsministerium übernehmen. Die 58-jährige Milliardärin steht für eine konservative Bildungsreform. Laut Trump soll die Großspenderin die verkrusteten Strukturen in diesem Sektor aufbrechen. Die Philanthrophin will unter anderem Eltern etwa durch Steuererleichterungen einen Anreiz geben, Kinder von staatlichen Schulen auf privat geleitete Einrichtungen umzumelden. Nach der Nominierung erklärte DeVos der gegenwärtige Stand des US-Bildungssystems sei "inakzeptabel". Nötig sei eine "Transformation" des Bildungssektors, damit jedes Kind "das höchste Potenzial ausschöpfen" könne. Bildrechte: dpa
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US-Präsidentenwahl am 8. November 2016

Der Tag der Entscheidung in Bildern

US-Präsidentschaftswahl 2016: Inzwischen steht fest - Donald Trump wird Nachfolger von Barack Obama im Weißen Haus.
US-Präsidentschaftswahl 2016: Inzwischen steht fest - Donald Trump wird Nachfolger von Barack Obama im Weißen Haus. Bildrechte: dpa
US-Präsidentschaftswahl 2016: Inzwischen steht fest - Donald Trump wird Nachfolger von Barack Obama im Weißen Haus.
US-Präsidentschaftswahl 2016: Inzwischen steht fest - Donald Trump wird Nachfolger von Barack Obama im Weißen Haus. Bildrechte: dpa
Donald Trump
Zeigte sich nach dem Sieg versöhnlich: Trump zollte seiner Konkurrentin Clinton nach dem harten Wahlkampf Respekt und kündigte an, er wolle Präsident aller Amerikaner sein. Bildrechte: Getty Images
US-Wahl
Jubelnder Trump-Anhänger: Am Mittwochmorgen reiben sich in Europa viele überrascht die Augen: Donald Trump liegt bei der US-Wahl gegen 6:45 Uhr MEZ mit 244 Wahlmännerstimmen relativ deutlich vor der Favoritin Hillary Clinton, die auf 215 Stimmen kommt. Bildrechte: dpa
US-Wahl - Demokraten niedergeschlagen
Enttäuschung bei den Anhängern von Hillary Clinton in der Wahlkampfzentrale in New York. Clinton gestand ihre Niederlage am späten Abend indirekt ein. Sie rief ihre Fans auf, die Auszählung der letzten Stimmen nicht mehr abzuwarten, sondern ins Bett zu gehen. Sie werde in der Nacht nicht mehr vor ihre Anhänger treten. Bildrechte: dpa
Börsen brechen ein
Die Aktienkurse in Fernost brachen angesichts des sich abzeichnenden Sieges von Donald Trump auf breiter Front ein. In Tokio gab der Nikkei-Index um 5,4 Prozent auf 16.251 Punkte nach. Auch in Shanghai rutschten die Kurse um drei Prozent ab. Im Tagesverlauf stablilisierten sich die Börsen weltweit aber wieder. Der deutsche Leitindex DAX eröffnete knapp drei Prozent im Minus, verringerte die Verluste bis zum Mittag auf minus 1,4 Prozent. Bildrechte: dpa
US-Dörfchen Dixville Notch hat gewählt
Die US-Präsidentschaftswahlen 2016 starteten traditionell mit einem Kuriosum: Im Dörfchen Dixvillle Notch in New Hampshire wurde am 8. November bereits ab 0:00 Uhr abgestimmt und sofort das Ergebnis veröffentlicht. Bildrechte: dpa
Wahl in Dixville Notch entschieden
Das Wahlergebnis in Dixville Notch: Vier Stimmen für Clinton, zwei für Trump, je eine für Gary Johnson und für Mitt Romney - der gar nicht antrat. Außerdem wurden die Vertreter für den US-Kongress gewählt. Bildrechte: dpa
Barack Obama, Hillary Clinton und Bill Clinton beim Wahlkampfabschluss.
Wahlkampf bis zur letzten Minute: Die demokratische Bewerberin Clinton sprach beim Wahlkampffinale in Philadelphia von Versöhnung nach dem brutalen Duell: "Es geht um die Wahl zwischen Spaltung und Einheit."

Zu Clintons bislang größter Veranstaltung in Philadelphia kamen nach eigenen Angaben rund 40.000 Menschen. Unterstützung bekam sie von ihrem Mann, Ex-Präsident Bill Clinton, sowie dem aktuellen Präsidenten Obama und Rockstars wie Jon Bon Jovi und Bruce Springsteen. Obama warb eindringlich für Clinton. "Ich wette darauf, dass die Weisheit und der Anstand und die Großzügigkeit des amerikanischen Volkes abermals obsiegen werden, und dies ist eine Wette, die ich bislang niemals verloren habe."
Bildrechte: dpa
Lady Gaga unterstützt Hillary Clinton im Wahlkampf.
Popstar Lady Gaga machte Stimmung für Hillary Clinton bei der finalen Wahlkampfparty an der North Carolina State University in Raleigh. Bildrechte: dpa
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Verrückte US-Wahl