Konstantin Kuhle
JuLi-Vorsitzender Konstantin Kuhle Bildrechte: dpa

Vor Koalitionsverhandlungen Junge Liberale fordern bessere Rentenpolitik

Die Große Koalition habe Rentenpolitik zu Lasten der Jüngeren gemacht – das dürfe die FDP nicht mittragen. Das fordert der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Konstantin Kuhle, von seiner Mutterpartei. Die Parteijugend trifft sich am Wochenende in Jena.

Konstantin Kuhle
JuLi-Vorsitzender Konstantin Kuhle Bildrechte: dpa

Die Jungen Liberalen haben ihre Mutterpartei FDP aufgefordert, in der Rentenpolitik eine deutlichere Position zu beziehen. Bundesvorsitzender Konstantin Kuhle sagte MDR AKTUELL, die große Koalition habe durch die Rente mit 63 und die Mütterrente Dinge beschlossen, die zu Lasten der jungen Generation gingen. Er sei dagegen, dass die FDP das einfach so mittrage. Da müssten in der nächsten Legislaturperiode auf jeden Fall Dinge geschehen.

1.500 neue JuLis seit Jahresbeginn

Die Jungen Liberalen kommen am Wochenende zu einem Bundeskongress in Jena zusammen, um ihre Erwartungen an die neue FDP-Bundestagsfraktion zu formulieren. Außerdem will der Bundesvorsitzende Konstantin Kuhle am Samstag ein Strategiepapier des Parteinachwuchses vorstellen. Am Sonntag wird FDP-Generalsekretärin Nicola Beer zu dem Kongress erwartet.

Die Jungen Liberalen haben nach eigenen Angaben bundesweit 10.000 Mitglieder im Alter von 14 bis 35 Jahren. Seit Jahresanfang habe es rund 1.500 Neueintritte gegeben – vor allem durch die erfolgreichen Wahlen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sowie zum Bundestag.

Über dieses Thema berichtet MDR AKTUELL auch im: Radio | 07.10.2017 | 08:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 07. Oktober 2017, 11:51 Uhr

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9 Kommentare

08.10.2017 19:43 Frank 9

Rentenreform ja und überfällig. Aber eine Reform die ein menschenwürdiges und die Lebensleistung achtendes Leben im Alter sicherstellt.

08.10.2017 15:24 Fragender Rentner 8

Warum hacken die alle auf der Rente herum?

Was kostet den Steuerzahler mehr?

Die Rente oder die Pensionen?

Die Pensionäre erhlten doch ca. 70% von ihrem letzten Bruttogehalt oder liege ich da falsch?

Die Rentner bekommen doch als Neurentner nur ca. 48% des Nettolohnes!

08.10.2017 12:52 vino 7

Die Forderung nach einer besseren Rentenpolitik der Jungen Liberalen finde ich sehr positiv. Eine Angleichung der Renten im vereinten Deutschland ist schon längst überfällig und das nicht erst im jahre 2025

07.10.2017 22:43 pudd'nhead 6

wurden die liberalen wegen ihrer absurden rentenpolitik nicht einst aus dem bundestag verbannt? jetzt wieder drin, haben sie sich gewandelt? hier wird das wort vom wendehals wieder aktuell.

07.10.2017 16:46 optinator 5

Eine gesamt bessere Politik ist wünschenswert, Rente, Bildung, Alles was den Bürger bewegt.
Erst wenn das umgesetzt wird, ist der Mensch als Wähler wieder anerkannt.
Wenn ich das Schwarzbuch sehe mit den Steuerverschwendungen wo die Politiker meinen sich ein Denkmal setzen zu können, eine Schande.

07.10.2017 16:28 Fragender Rentner 4

Zitat von Oben: Da müssten in der nächsten Legislaturperiode auf jeden Fall Dinge geschehen.

Er will wohl, dass die Mütterrente (2. Rentenpunkt) wie der 1. Rentenpunkt für die Mütter schon über die Steuer finanziert wird?

Das wäre eine richtige Entscheidung.

Oder wiil er sie ganz streichen?

07.10.2017 12:36 Torsten 3

@Atheist
Kleine Verbesserung. Richtig ist wieder zurück wo sie hin gehören.

07.10.2017 10:25 Fragender Rentner 2

Wir benötigen gute und faire Löhne, dann erübrigt sich vieles von allein bei der Rente!

Geht denn schon wieder die Ausspielerei der Menschen gegeneinander weiter?

Hauptsache ihr Einkünfte stimmen.

07.10.2017 08:52 Atheist aus Mangel an Beweisen 1

Die FDP glaubt wirklich sie sind wegen ihren Inhalten gewählt wurden. Sie spielt im Osten wie die Grünen auch kaum eine Rolle.
Die die die FDP gewählt haben sind doch nur die die Merkel nicht mehr haben wollten aber auch nicht die AFD wählen wollten - nun bekommen die FDP Wähler doch noch Merkel - in 4 Jahren sind die wieder da wo sie hergekommen sind.