Außergerichtliche Einigung : Verschollene Predella zurück in Marienkirche Rötha
Die Marienkirche in Rötha hat ihre Predella wieder. Wie der Pfarrer der Kirche, Christoph Krebs, MDR 1 RADIO SACHSEN sagte, hat sich die Kirche mit dem letzten Besitzer des Altarbildes nun doch außergerichtlich einigen können. Wie viel Geld dabei geflossen ist, wollte er nicht sagen. Nun soll das Relief so schnell wie möglich an seinen Platz im Altar der Marienkirche zurückkehren. Vorläufig steht es aber noch im Arbeitszimmer des Pfarrers, wo es demnächst von Experten begutachtet wird.
Das lange verschollene Schnitzrelief aus dem 16. Jahrhundert war kurz vor Weihnachten überraschend wieder aufgetaucht. Es hatte über 60 Jahre im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses in Portitz bei Leipzig gehangen.
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Predella
Predella stammt aus dem Italienischen und bedeutet übersetzt Schemel oder Stufe. In der bildenden Kunst ist eine Predella ein bemalter oder beschnitzter Unterbau des Altars. Die Bilder beziehen sich oft auf die Darstellungen des Altars. Die Predella wurde auch oft als Aufbewahrung für Reliquien genutzt.


