Impfung
Eine Impfung kann vor schweren Infektionskrankheiten schützen. Bildrechte: colourbox.com

Gefährliche Infektionen Mit diesen Impfungen können Sie sich schützen

Innerhalb der letzten zwei Monate ist die Zahl der Masernkranken in Leipzig auf 54 gestiegen. Dabei gibt es seit Jahren eine wirksame Schutzimpfung. Gegen welche gefährlichen Infektionskrankheiten Sie sich noch schützen können, erfahren Sie hier.

Impfung
Eine Impfung kann vor schweren Infektionskrankheiten schützen. Bildrechte: colourbox.com

Masern

Die Masern sind eine durch Viren hervorgerufene, hochansteckende Infektionskrankheit, die vor allem, aber nicht ausschließlich Kinder betrifft. Zu den typischen Symptomen zählen rote Hautflecken, Fieber und ein schlechter Allgemeinzustand. In einigen Fällen können lebensbedrohliche Komplikationen wie Lungen- oder Hirnentzündungen auftreten.

Kinder können ab dem zwölften Lebensmonat geimpft werden. Eine Einzelimpfung ist grundsätzlich möglich, in der Regel wird sie aber als Dreifach-Impfung Masern-Mumps-Röteln durchgeführt. Im Erwachsenenalter wird die Impfung für alle nach 1970 Geborenen empfohlen, die in der Kindheit nicht oder nur einmal geimpft wurden.

Keuchhusten

Ein Mann hustet
Heftige stakkatoartige Hustenattacken treten beim Keuchhusten auf. Bildrechte: Colourbox.de

Keuchhusten, auch Pertussis genannt, ist eine durch Bakterien ausgelöste, hochansteckende Infektionskrankheit. Sie verläuft über mehrere Wochen. im Anfangsstadium äußert sich Keuchhusten durch erkältungsartigen Husten, der später in anfallsartige, stakkatoartige Hustenattacken übergeht. Die Attacken treten besonders nachts auf und können von Erbrechen glasigen Schleims begleitet werden. In der letzten Phase nimmt die Zahl der Hustenattacken langsam ab. Eine Keuchhustenerkrankung kann wochenlang dauern und wird deshalb auch "100-Tage-Husten" genannt. Die häufigsten Komplikationen sind Lungenentzündungen, Mittelohrentzündungen sowie Krampfanfälle. In Einzelfällen kann es zu einer Hirnerkrankung kommen, die dauerhafte Schäden nach sich zieht. Besonders bei Säuglingen kann die Krankheit auch tödlich verlaufen.

Die Keuchhusten-Impfung ist für alle Säuglinge ab dem 2. Lebensmonat und Kleinkinder empfohlen. Eine Auffrischung sollte im Vorschul- und dann noch einmal im Jugendalter erfolgen. Erwachsene sollten sich bei der nächsten fälligen Tetanus - und Diphterieauffrischung zusätzlich gegen Keuchhusten impfen lassen.

Grippe

Grippe-Kranke im Bett
Grippekranke leiden unter einem ausgeprägten Krankheitsgefühl. Bildrechte: dpa

Die Grippe, auch Influenza, wird durch Viren ausgelöst und ist hochansteckend. Die Krankheit beginnt plötzlich mit einem ausgeprägten Krankheitsgefühl im ganzen Körper. Erkrankte leiden an hohem Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Husten und Schnupfen. Auch Übelkeit und Erbrechen sind mögliche Symptome. Zu den häufigsten Komplikationen zählen Gehirnentzündungen, Entzündungen der Skelettmuskulatur und Herzmuskel- sowie Lungenentzündungen. Bei geschwächten, älteren Menschen und Kindern kann die Grippe tödlich verlaufen.

Impfen lassen sollten sich jedes Jahr alle Personen ab 60 Jahren, Schwangere ab dem 2. Trimester und chronisch kranke Menschen. Für gesunde Kinder, Jugendliche und Erwachsene wird die Impfung von der Ständigen Impfkommission nicht explizit empfohlen.

FSME

Eine Zecke sitzt auf einem Grashalm.
Zecken übertragen Viren, die FSME auslösen können. Bildrechte: www.zecken.de

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis wird durch Zecken übertragen. Sie beginnt mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und führt bei einem Teil der Erkrankten zu einer Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute. Die Symprome können mehrere Monate anhalten. In Einzelfällen heilt die Krankheit nur unvollständig aus.

Eine Impfung ist für Kinder und Erwachsene empfohlen, die in Risikogebieten leben oder sich dort aufhalten, sowie für Menschen, die beruflich gefährdet sind, etwa Forstarbeiter. Auch vor Urlaubsreisen in nicht-deutsche Risikogebiete wird eine Impfung empfohlen. Um vollständig geschützt zu sein, sind drei Impfungen nötig, eine Auffrischung wird alle drei bis fünf Jahre empfohlen. Informationen über FSME und Hochrisikogebiete gibt es beim Robert-Koch-Institut.

Tetanus

Blutende Wunde an einem Knie
Bei Verletztungen sollte an eine Auffrischung der Tetanus-Impfung gedacht werden. Bildrechte: colourbox.com

Tetanus, der Wundstarrkrampf, wird durch Bakterien verursacht, die durch Eindringen von Sporen in Wunden, zum Beispiel durch Tierbisse, in den Körper gelangen. Tetanus befällt die muskelsteuernden Nervenzellen und verläuft meist tödlich. Nach einer Infektion treten zunächst grippeähnliche Symptome auf, etwa Kopfschmerz, Schwindel, Muskelschmerzen und Schweißausbrüche. Anschließend verkrampft die Muskulatur, es kommt zur schmerzhaften Überstreckung und Krämpfen.

Eine Tetanusimpfung sollte erstmals im Kindesalter erfolgen und alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Eine erste Immunisierung kann ab dem 3. Lebensmonat erfolgen. Eine Auffrischungsimpfung wird auch bei Verletzungen, besonders bei einem hohen Verschmutzungsgrad, empfohlen.

Röteln

Röteln-Ausschlag an der Wange eines Jungen.
Typisches Symptom bei Röteln ist ein roter Hautausschlag. Bildrechte: IMAGO

Röteln sind eine durch Viren ausgelöste, hochansteckende Krankheit, die eine lebenslange Immunität bei Erkrankten hinterlässt. Symptome sind typische rote Hautflecken, sowie Fieber und Lymphknotenschwellungen. Besonders bei älteren Erkrankten kann es in der Folge zu Arthritis, Blutungsneigung oder Enzephalitis kommen. Während einer Schwangerschaft kann eine Rötelninfektion zu schweren Komplikationen führen.

Die Rötelnimpfung erfolgt meist als Dreifach-Impfung Masern-Mumps-Röteln. Sie wird für alle Kinder ab dem zwölften Lebensmonat und für alle Erwachsenen, bei denen keine Antikörper gegen das Rötelnvirus im Blut nachweisbar sind, empfohlen. Danach besteht eine lebenslange Immunität. Besonders Frauen mit Kinderwunsch sollten sich auf Antikörper testen lassen.

Diphterie

Ein junger Mann hält sich beim husten eine Hand vor den Mund
Eine Diphterieerkrankung betrifft meisten die oberen Atemwege. Bildrechte: Colourbox.de

Diphterie ist eine bakterielle Infektionskrankheit der oberen Atemwege. Das von den Erregern abgesonderte Toxin kann zu lebensbedrohlichen Komplikationen und Spätfolgen führen. Zu Beginn treten Abgeschlagenheit, Übelkeit und Schluckschmerzen auf. An den Mandeln bildet sich ein weißlich-gelblicher Belag. Je nach Art der Diphterie treten auch bellender Husten und Heiserkeit, starker Schnupfen und Lymphknotenschwellungen auf. Es können in einigen Fällen Komplikationen wie Herzmuskelentzündungen, Kreislaufversagen, Lähmungen, Lungenentzündungen und Nierenentzündungen auftreten.

Eine Impfung ist für Säuglinge ab dem 2. Lebensmonat empfohlen, danach sollte eine Auffrischung mit fünf bis sechs Jahren sowie mit neun bis 17 Jahren erfolgen. Erwachsene benötigen alle zehn Jahre eine Auffrischungsimpfung.

Pneumokokken

Röntgenbild einer Lunge
Pneumokokken sind die häufigsten Erreger bei Lungenentzündungen. Bildrechte: colourbox

Pneumokokken sind Bakterien, die eine Vielzahl von Krankheiten auslösen, darunter den Großteil bakterieller Lungenentzündungen. Eine Infektion kann bei schwerem Verlauf, besonders bei Säuglingen, Kleinkindern, älteren Menschen und chronisch Kranken zum Tod führen. Symptome sind je nach Erkrankung hohes Fieber, Schüttelfrost, eitriger Auswurf, Husten, Ohrenschmerzen und Schnupfen.

Impfen lassen sollten sich vor allem ältere Menschen ab 60 Jahren, Kleinkinder sowie chronisch Kranke und Immmungeschwächte. Säuglinge können ab dem Alter von zwei Monaten geimpft werden. Ein vollständiger Schutz besteht nach drei Impfungen. Eine Auffrischung ist im Abstand von sechs Jahren nur für über 60-Jährige und Vorerkrankte empfohlen.

Polio

Der an den Spätfolgen einer Polio-Erkrankung leidende Reiner Rupp (l) nimmt am 18.02.2014 mit Physiotherapeut Thomas Bach(r) und Stationsleiter Axel Ruetz an einer computergestützten Ganganalyse auf der auf Kinderlähmung spezialisierten Station des Brüderhauses des Katholischen Klinikums Koblenz-Montabaur in Koblenz (Rheinland-Pfalz) teil.
Polio gilt heute in Deutschland als ausgerottet. Bildrechte: dpa

Die Poliomyelitis, die Kinderlähmung, ist eine virale Infektionskrankheit. Sie kann zu schwerwiegenden bleibenden Lähmungen führen, die die Extremitäten betreffen. Der Befall der Atemmuskulatur ist tödlich. Auch Jahre nach einer Infektion kann die Krankheit wieder auftreten. Zu den Symptomen zählen Fieber, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen und Lähmungen. In Deutschland gilt Polio heute als ausgerottet.

Eine Impfung ist ab dem Säuglingsalter empfohlen. Erwachsene ohne Grundimmunisierung sollten diese nachholen. Geimpft werden sollten auch Erwachsene vor Reisen in Endemiegebiete, wenn die letzte Impfung mehr als zehn Jahre zurückliegt.

HPV

Ein junges Mädchen wird geimpft.
Eine HPV-Impfung wird vor allem jungen Mädchen empfohlen. Bildrechte: Colourbox.de

Humane Papillomviren können Gebärmutterhalskrebs bei Frauen sowie verschiedene andere Krebserkrankungen bei beiden Geschlechtern auslösen. Bei Frauen unter 30 Jahren liegt die Infektionsrate bei bis zu 25 Prozent.

Eine Impfung wird empfohlen für alle Mädchen im Alter zwischen neun und 14 Jahren. Spätestens bis zum 18. Lebensjahr sollte eine versäumte Impfung nachgeholt werden. Die Impfserie sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein. Ob eine Auffrischungsimpfung oder Impfung auch bei Jungen sinnvoll ist, ist wegen fehlender Daten noch unklar.

Hepatitis B

Eine 3D-Grafik von einem durchsichtigen Menschen zeigt die Lage der inneren Organe. Die Leber ist dabei orange hervorgehoben.
Bei einer Hepatitis B-Infektion erkrankt die Leber. Bildrechte: IMAGO

Hepatitis B ist eine Infektionskrankheit der Leber durch das Hepatitis B-Virus. Entsteht in der Folge eine chronische Leberentzündung, kann es zu Leberzirrhose und Leberkrebs kommen. Symptome sind bei akutem Verlauf eine Gelbfärbung der Haut, dunkler Urin, Gliederschmerzen, Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen und Durchfall. In seltenen Fällen kommt es zu Komplikationen wie einer Beeinträchtigung der Blutgerinnung oder einer Schädigung des Gehirns oder zum Tod.

Da eine Infektion bei Säuglingen und Kleinkindern oft in eine chronische Verlaufsform übergeht, wird eine Impfung ab dem 2. Lebensmonat empfohlen. Nach vier Impfungen besteht eine Grundimmunisierung. Eine Auffrischimpfung ist nicht nötig. Im Erwachsenenalter ist die Impfung besonders gefährdeten Personengruppen empfohlen, darunter Dialyse-Patienten, Menschen mit einer HIV-Infektion oder Personal in medizinischen Einrichtungen.

Windpocken

Ein Junge zeigt seinen Rücken, auf dem das typische Bild von Windpocken - rote Pusteln - zu erkennen ist.
Windpocken verursachen stark juckenden Hautausschlag. Bildrechte: IMAGO

Windpocken, auch Varizellen genannt, werden durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst. Sie sind hochansteckend und werden auch über einige Meter in der Luft übertragen. Zu den Symptomen zählen Fieber und ein charakteristischer, stark juckender Hautausschlag mit Bläschen. Es können Komplikationen in Form von Hirn- oder Lungenentzündungen oder einer bakteriellen Superinfektion der Haut auftreten. Nach Abklingen der Krankheit verbleiben die Viren im Körper und können in Form einer Gürtelrose später wieder reaktiviert werden. Eine Erkrankung im Erwachsenenalter verläuft meist schwerer als im Kindesalter.

Eine Impfung mit zwei Impfdosen ist im Alter von elf bis 14 Monaten empfohlen. Sie kann zu jedem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Im Erwachsenenalter sollten Personen mit gesundheitlichen Risiken, etwa mit schwerer Neurodermitis, sowie Frauen mit Kinderwunsch geimpft werden. Ebenso ist eine Impfung für Mitarbeiter im Gesundheitsdienst und in Kindergärten empfohlen.

Meningokokken

Illustration Notruf - Baby und Fieberthermometer
Eine Meningitis kann lebensbedrohlich sein. Bildrechte: Maja Hitij/dapd

Meningokokken sind Bakterien, die den Nasen-Rachen-Raum besiedeln und dort schwerste Krankheiten mit tödlichem Verlauf auslösen können. Die Meningitis beginnt mit einem starken Krankheitsgefühl, hohem Fieber, Erbrechen und Schüttelfrost, später kommt es zu Krämpfen und Bewusstseinsstörungen. Ein sehr typisches Symptom ist die Nackensteifigkeit.

Eine Impfung mit dem Meningokokken C-Impfstoff wird für alle Kinder im 2. Lebensjahr empfohlen. Die Impfung kann bis zum vollendeten 17. Lebensjahr nachgeholt werden. Erwachsene sollten sich impfen lassen, wenn sie ein erhöhtes Infektionsrisiko haben, etwa bei Reisen in endemische Gebiete, bei Immundefekten oder funktionsuntüchtiger Milz.

Rotaviren

Ein Baby auf dem Arm einer Frau
Eine Impfung gegen Rotaviren ist nur für Babies empfohlen. Bildrechte: dpa

Rotaviren sind die häufigste Ursache für schwere Durchfallerkrankungen. Die ersten Symptome sind Erbrechen, mäßiges Fieber und Durchfall, der bis zu fünf Tage andauern kann. Komplikationen können bei hohem Wasser- und Elektrolytverlust auftreten, der besonders bei kleinen Kindern lebensbedrohlich werden kann.

Eine Impfung ist ab der sechsten Lebenswoche empfohlen und umfasst drei Dosen. Sie sollte bis zur 22. Lebenswoche abgeschlossen sein.

Mumps

Zeitungskarikatur um 1900 zeigt Chorknaben mit von Mumps geschwollenen Gesichtern
Typisches Symptom bei Mumps: Ein geschwollener Hals. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Mumps, umgangssprachlich auch Ziegenpeter, ist eine ansteckende Virusinfektion, die die Speicheldrüsen und andere Organe befällt. Mögliche Komplikationen sind Hirnhautentzündungen, Ertaubung und bei Jungen Hodenentzündungen, die zu Unfruchtbarkeit führen können. Zu den Symptomen zählen Fieber und eine ein- oder doppelseitige entzündliche Schwellung der Ohrspeicheldrüse. Manchmal treten auch Erbrechen, Oberbauchschmerzen und fetthaltige Durchfälle auf.

Eine Impfung wird für Kleinkinder ab dem 11. Lebensmonat empfohlen und umfasst zwei Dosen. Im Erwachsenenalter sollten nach 1970 Geborene mit únklarem Impfstatus oder ohne Impfung in Gesundheitsberufen nachgeimpft werden.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch Institut gibt Empfehlungen zu Schutzimpfungen und der Prophylaxe übertragbarer Krankheiten. Die Empfehlungen der STIKO entfalten keine unmittelbare rechtliche Wirkung. Die jeweiligen obersten Landesgesundheitsbehörden entscheiden aber auf der Grundlage der STIKO-Empfehlungen über ihre öffentlichen Empfehlungen. Die STIKO-Empfehlungen werden einmal jährlich veröffentlicht und auführlich begründet. Robert Koch Institut

Wer zahlt die Impfungen?

Es gibt in Deutschland keine Impfflicht, aber die Krankenkassen zahlen alle von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen. In bestimmten Fällen kann auch der öffentliche Gesundheitsdienst oder der Arbeitgeber die Impfkosten übernehmen. Einige Krankenkassen übernehmen Reiseschutzimpfungen. Alle übrigen, nicht von der STIKO empfohlen Impfungen, müssen aus eigener Tasche bezahlt werden.

Was tun bei unklarem Impfstatus?

Bei fehlenden oder lückenhaften Impfdokumenten sowie bei nicht im Ausweis dokumentierten Impfungen empfiehlt die STIKO eine Nachimpfung. Grundsätzlich gilt: Nur dokumentierte Impfungen gelten als durchgeführt. Es kann immer nachgeimpft werden. Eine Kontrolle des Impfschutzes durch Bluttests ist nur in Ausnahmefällen nötig. Zum Nachweis vorausgegangener Impfungen sind Blutuntersuchungen sowieso ungeeignet, da ein fehlender Titer nicht bedeutet, dass es keine Impfung gab. Ebenso wenig belegt ein vorhandener Titer, dass eine komplette Grundimmunisierung stattgefunden hat. Da eine "Überimpfung" maximal eine erhöhtes Risiko für lokale Nebenwirkungen mit sich bringt, empfiehlt die STIKO, im Zweifelsfall nachzuimpfen.

Für Smartphone-Besitzer eignen sich Impf-Apps. Mit diesen digitalen Impfausweisen hat man seinen Impfstatus jederzeit im Blick und bei Bedarf verfügbar.

Weitere Informationen

Einen ausführlichen Überblick über Impfthemen und empfohlene Impfungen bieten das Robert Koch Institut und das Bundesgesundheitsministerium.

Zuletzt aktualisiert: 26. Februar 2017, 05:00 Uhr

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