Streit um die Sommerstunde Für und Wider die Zeitumstellung

Birken stehen im Licht der Abendsonne am Strand der Müritz
Pro Eine Stunde mehr Tageslicht im Sommer – ist doch schön! Es ist viel angenehmer, im Hellen zu arbeiten. Und die langen hellen Abende laden dazu ein, auch spät noch was zu unternehmen. Das Leben ist so doch viel angenehmer! Bildrechte: dpa
Birken stehen im Licht der Abendsonne am Strand der Müritz
Pro Eine Stunde mehr Tageslicht im Sommer – ist doch schön! Es ist viel angenehmer, im Hellen zu arbeiten. Und die langen hellen Abende laden dazu ein, auch spät noch was zu unternehmen. Das Leben ist so doch viel angenehmer! Bildrechte: dpa
Eine Joggerin trinkt während einer Pause Wasser aus einer Flasche.
Pro Die Belastungen für die Menschen sind doch sehr überschaubar. Ein Bericht für den Deutschen Bundestag bestätigt: Es gibt keine belastbaren Hinweise auf negative gesundheitliche Folgen. Auch sind keine negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft feststellbar. Zwar muss sich der Schienenverkehr jedes Jahr neu anpassen. Aber für die Bahn ist das doch inzwischen Routine, die Aufgabe bewältigt sie ohne große Probleme. Bildrechte: IMAGO
Frau drückt liegend mit einer Hand auf einen Wecker.
Contra Mediziner warnen, der biologische Rhythmus des Menschen passt sich nicht so einfach an die Umstellung der Uhr an. Das fühlt sich dann wie Jetlag an. Die DAK hat ausgerechnet: In den ersten drei Tagen nach der Umstellung Ende März melden sich 15 Prozent mehr Arbeitnehmer krank als üblich. 20 Prozent mehr Menschen erleiden einen Infarkt. Und 81 Prozent fühlen sich nach der Zeitumstellung schlapp und müde. Ein Drittel klagt über Einschlafprobleme und Schlafstörungen. Bildrechte: colourbox
Zwei Frischlinge
Contra Jäger warnen, mit der Zeitumstellung steigt die Zahl der Wildunfälle. Viele Arbeitnehmer fahren in der Morgendämmerung los, gerade wenn Rehe, Hirsche und Wildschweine nach Futter suchen. Bildrechte: colourbox
Flaggen der Mitgliedsländer der Europäischen Union wehen vor dem Europa-Parlament
Pro Die Sommerzeit gilt europaweit. Da kann Deutschland nicht einfach ausscheren. Das müsste auf der EU-Ebene geändert werden. Was nicht so einfach ist. Bildrechte: dpa
Zwei Igel liegen schlafend im Herbstlaub
Contra Und überhaupt, die allermeisten Deutschen, nämlich 69 Prozent wollen nicht, dass an der Uhr gedreht wird. Und der Anteil steigt weiter. Bildrechte: IMAGO
Alle (6) Bilder anzeigen