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Zimmern bei Bad Langensalza : Kind stirbt nach Pferdetritt

Auf einem Reiterhof in Zimmern bei Bad Langensalza im Unstrut-Hainich-Kreis ist ein achtjähriger Junge nach einem Pferdetritt gestorben. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich das Unglück während eines Sommerferienlagers. Die insgesamt rund 20 Kinder hätten sich gerade zum Abendessen versammelt, als eine Reiterin ein Pferd an der Gruppe vorüberführte. Der Achtjährige sei hinter dem Pferd entlang zu den übrigen gelaufen, als das Pferd auskeilte und den Jungen am Brustkorb traf.

Notarzt konnte nicht mehr helfen

Obwohl die Betreuer sofort zu Hilfe eilten und auch einen Notarzt und den Rettungshubschrauber riefen, starb das Kind noch auf dem Hof an seinen schweren Verletzungen. Die Pferdehalterin erlitt einen Schock und wurde ins Krankenhaus gebracht. Notfallseelsorger betreuen die anderen Ferienlager-Kinder und ihre Eltern.

Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen und die Kriminalpolizei wollen nach eigenen Angaben jetzt Zeugen vernehmen, um den genauen Hergang des Unglücks zu klären. Hierzu sei ein Ermittungsverfahren gegen die Tierhalterin eingeleitet worden, um zu prüfen, ob sie ihre Sorgfaltspflicht verletzt hat, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Der Reiterhof in Zimmern bei Bad Langensalza bietet neben Reiterferien auch Ausbildung von Pferden und Reitern sowie Behindertenreiten und Kutschfahrten an. Außerdem können Pferdebesitzer hier ihre Tiere unterstellen.

Zuletzt aktualisiert: 30. Juli 2012, 17:58 Uhr

16. Papa:
Hallo Ihr Da, es ist schön wie diskutiert wird, Wer ist schuld? Das Pferd oder John-Pascal selber? Vielleicht die Betreuer oder sogar die Betreiber des Reiterhof? Alle diese fragen sind nicht mehr wichtig, wenn Mann sein eigens Kind verliert. Das Gefühlskarussell was Mann durchlebt ist nicht zu beschreiben. Ich Danke ebenso alle denen die das Beileid aussprachen und Danke den Menschen die bis zum Schluss bei John an der Seite waren. Und um das Leben von John gekämpft haben, ich hoffe Baby Du musstest nicht all zu lange leiden. Baby ich Liebe Dich DEIN PAPA
01.08.2012
10:02 Uhr
15. Krümel:
An alle Eltern, deren Kinder bei diesem Feriencamp auch waren und die wir leider nicht telefonisch erreichen konnten. Am Mittwoch, den 01.08.2012 um 18 Uhr findet eine Gesprächsrunde mit dem Seelsorgerteam im Bürgerhaus von Zimmern statt. Für weitere Fragen steht ihnen Herr Diettmar Kaiser unter der Telefonnummer 0160/ 1527198 zur Verfügung.
31.07.2012
16:43 Uhr
14. Sandra:
Als aller erstes möchte ich den Eltern und Angehörigen mein herzlichstes Beileid aussprechen und ganz viel Kraft für diese schwere Zeit.Pferde sind keine Kuscheltiere...Sie haben einen eigenständigen Charakter und Willen dessen sollte man sich immer bewusst sein.Ich bin Mutter von 2 Kindern und zudem auch Pferdebesitzerin...Kinder sehen die Gefahren im Umgang mit dem Pferd nicht und deshalb muss man Kindern ganz gezielt den Umgang und auch die damit verbunden Gefahren näher bringen.Meiner Meinung nach sollte man auch nie die Kinder aus dem Auge lassen wenn Pferde in der Nähe sind...denn es reichen schon Sekunden aus wo dann das Pferd austritt,beißt,durch geht ect.!!!
30.07.2012
10:05 Uhr
13. St. Herklotz:
Als erstes möchte ich den Eltern mein aufrichtiges Beileid aus/zusprechen. Ich kann nicht verstehen, wieso die meisten die Schuld beim Tier suchen. Das Pferd wird nur auf seine Instinkte und Ängste gehandelt haben. Vielleicht stellte der rennende Junge eine Gefahr für das Pferd dar, auch wenn ihm das in diesem Augenblick nicht bewusst war. Ich glaube auch das am Anfang dieses Camps gesagt wurde das man in der Nähe von Pferden sich ruhig verhält. Auch wenn dies für junge Kinder nur schwer zu verstehen ist. Was die Aufsichtspflicht betrifft, glaube ich nicht das diese verletzt wurde, da man damit zu rechnen hat, dass auf einen größeren Hof auch Pferde/Pensionspferde herumgeführt werden, welche noch jung, unerfahren oder welche die intensiver auf Aktionen reagieren, sein können. Auf jeden Fall bin ich gespannt auf die Ermittlungsergebnisse. Und kann an dieser Stelle nur noch einmal mein Beileid den Eltern aussprechen und hoffe das noch kluge Entscheidungen getroffen werden.
29.07.2012
22:53 Uhr
12. jana:
dem Kommentar von Katrin schließe ich mich vollends an. Es ist ein Unfall, einer mit der allerschlimmsten denkbaren Folge für ein erst 8-jähriges Kind. Die Schuldfrage macht ihn nicht wieder lebendig. Als Mutter leide ich mit seinen Eltern, ohne ihren tatsächlichen Schmerz auch nur erahnen zu können. Pferde sind schreckhaft. Auf einem Reiterhof sind die meisten Pferde zwar an Kinder gewöhnt. Sie dulden auch den nicht immer fachgerechten Umgang der Kinder mit Ihnen. Sie sind dabei wachsam und beobachten ihren Menschen genau. Das Geschehen hinter ihnen aber befindet sich im toten Winkel ihres Blickfeldes. Eine plötzliche Bewegung lässt Gefahr erahnen, sie keilen instinktiv aus. Das Tier ist nicht schuld. Wer dann? Die aufsichtsbeauftragte Person war doch bei den 20 Kindern? Es war ein Unfall. Diesmal aber eben nicht als Mitfahrer in einem Auto. Das große Unglück dieses Jungen lag in dem tragischen Treffer des Pferdes gegen seinen Brustkorb. Mein aufrichtiges Beileid an die Eltern!
29.07.2012
19:56 Uhr
11. Pflanz:
Mein tiefstes Beileid an die Eltern des verstorbenen Jungen. Meine Tochter Aimee war auch dort an dem Tag und musste alles mit ansehen aber es war kein Seelsorger für sie da. So wie es gesagt wurde stimmt das also nicht. Ich hoffe für alle beteiligten und den Eltern des Jungen das alles aufgeklärt wird. Und das Ein Seelsorger für die Kinder da ist, denn die Kinder behalten diese Bilder ein Leben lang in Erinnerung.
29.07.2012
18:47 Uhr
10. Katrin:
Auch ich möchte mein Beileid den Eltern und Angehoerigen aussprechen. Wie schon mehrfach erwähnt, sehe ich auch nicht die Schuld bei dem Tier, denn das gehorcht seinem Instinkt. Aber warum muss es denn immer Schuldige geben? Der Junge wird nicht mit Pferden groß geworden sein, kennt die Koerpersprache der Tiere nicht. die Betreuer koennen nicht immer überall sein, man kann auch nicht jede Situation voraus sehen. Sicher machen diese sich jetzt die größten Vorwuerfe. Es ist tragisch und unendlich traurig. Aber die Staatsanwaltschaft wird ermitteln und es wird zu einem Ergebnis kommen. Schlimm finde ich die Vorverurteilung von Menschen, die gar nicht dabei waren. Und noch schlimmer fände ich es, wenn aufgrund solcher Geschehnisse es kein Zusammenkommen von Kindern und Tieren mehr gaebe.
29.07.2012
16:47 Uhr
9. Fam. Fischer:
Ein Kind ist heute durch ein tragischen Unfall zu Tode gekommen. In den Ferien ...unvorstellbar, wir haben eine Enkeltochter in diesem Alter. Es hat uns tief getroffen. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen. Egal was wir machen, oder tun, es kann jeden Tag und überall etwas passieren ...dessen sollten wir uns Bewust sein.
29.07.2012
16:11 Uhr
8. Gerd Hoffmann:
Tragisch der Vorfall und den Eltern mein Beileid. Nicht das möglicher- weise hinter sich Gefahr witternde Tier, sondern der respektlose Mensch ist und bleibt der Schuldige im Umgang mit Tieren - die nun mal naturgemäß auf ihre Instinkte hören und reagieren. Das eine Tier mehr, das andere Tier weniger. Wenn die Aufsicht das nicht weiß, die Qualifikation nicht hat, woher soll der kleine neugierige Junge dieses Wissen haben, wer hat ihm die Gefahr erklärt? Nicht die Tiere verurteilen, die waren schon lange vor dem Menschen da. Mehr Sorgfalt und vor allem Respekt, so wäre mancher Schmerz vermeidbar.
29.07.2012
15:01 Uhr
7. Michael Salzmann:
Michael Mein Beileid den Angehörigen, Das ist traurig genug. Aber nicht immer sind die Tiere, in dem Fall das Pferd schuld. Oftmals ist es auch Unachtsamkeit des Menchen.
29.07.2012
14:40 Uhr

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