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Umweltschutz : Tausende Tier- und Planzenarten gefährdet

Fast 7.000 Tier- und Pflanzenarten in Thüringen sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht - mehr als 40 Prozent der untersuchten knapp 17.000 Arten im Land. Das geht aus den aktuellen Roten Listen für Thüringen hervor, die Agrar- und Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) jetzt vorgestellt hat.

Thüringens Agrar- und Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) bei der Vorstellung der neuen "Roten Liste" für das Land
Agrar- und Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) stellt die "Rote Liste" vor.

Trotz einiger Verbesserungen seien die Zahlen alarmierend, sagte Reinholz. Bei einem Viertel der untersuchten Arten habe die Gefährdung seit 2001 zugenommen. Danach sind etwa die Bestände des Feldhamsters weiter geschrumpft. Bei zwei Dritteln habe sich die Lage allerdings etwas verbessert, dank intensiver Schutzbemühungen etwa bei der Kleinen Hufeisennase, einer Fledermausart, die 2001 noch vom Aussterben bedroht war.

Als weiteres positives Beispiel nannte das Ministerium den Fischotter. Galt dieser in Thüringen 2001 noch als ausgestorben, wird er jetzt als nur mehr gefährdet eingestuft. Als Grund werden eine "verbesserte Fließgewässerqualität" und "artenreichere Jagdbiotope" genannt. Auch gelte der Uhu als nicht mehr gefährdet.

Weitere negative Beispiele sind dagegen die Sumpfspitzmaus sowie der Große Brachvogel. Während erstere durch intensivere Weidewirtschaft mittlerweile als stark gefährdet angesehen wird, gilt der Vogel jetzt in Thüringen als ausgestorben. Gründe dafür seien die intensivere Landwirtschaft und Zerschneidung von Flächen durch Infrastrukturprojekte.

Reinholz formuliert ehrgeizige Ziele bis 2020

Bei der Vorstellung der Roten Liste sagte Reinholz, es sei das Ziel des Landes, bis zum Erscheinen der nächsten Roten Listen 2020 "mindestens die Hälfte aller in Thüringen vom Aussterben bedrohten Arten zu retten". Dazu sei im Oktober eine Strategie beschlossen worden, die Projekte im Lebensraumschutz sowie Förderprogramme für bedrohte Arten der Agrarlandschaft vorsehe.

Die Roten Listen werden alle zehn Jahre im Auftrag des Landes unter der Federführung der Landesanstalt für Umwelt und Geologie erarbeitet. Für die aktuelle Fassung wurden 16.814 Arten, 686 sogenannte Pflanzengesellschaften und 76 Biotop-Typen untersucht und nach bundesweit einheitlichen Kriterien in Gefährdungskategorien eingestuft. Erstmals geschah dies nach der 2006 durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) vorgeschlagenen Methode, worauf ein Teil der Unterschiede zwischen der Roten Liste aus dem Jahr 2001 und der aktuellen zurückzuführen ist. Die nötigen Daten wurden von Hunderten, größtenteils ehrenamtlich tätigen Fachleuten erhoben.

Zuletzt aktualisiert: 20. Februar 2012, 17:39 Uhr

6. Steuerzahler:
Hier geht es wahrscheinlich nicht nur um Natur- und Umweltschutz ,sondern um einen lukrativen erholsamen Arbeitsplatz auf Kosten des Volkes. Auf der einen Seite wird der Borkenkäfer als Schädling für die Bäume eingeordnet und auf der anderen Seite werden im Wald die befallenen Bäume wie Holzabfälle der Natur überlassen. Die Auslichtung der Waldflur hat auch hohe Priorität, damit Sturm und Wind ihr übriges tun können. Das Rotwild als Hauptschädling für die Bäume, wird mit guten Kraftutter zur Ausbreitung gefüttert. An den Straßen hat man für Frösche Schutzvorrichtungen eingerichtet, wo das ganze Jahr kein Frosch zu sehen ist. Die Weidenflächen für hungrige Rinder schädigen die Umwelt und Natur am schlimmsten, da man nicht fähig ist die Flächen zu mähen und das Grase zu Heu zu trocknen. usw. und so fort. Das sind mir vielleicht Umwelt-und Naturschützer.
21.02.2012
15:24 Uhr
5. Hans Meiser:
Na dann Herr Artenschutzminister Reinholz. Nach den Sonntagsreden folgen nun Taten. Das kanadische Unternehmen BNK Petroleum Inc. will noch in diesem Jahr mit der Erkundung möglicher Erdgas-Vorkommen in Thüringen beginnen. Sie wissen schon, dass dieses Fracking das Grundwasser vergiften kann. Aber Tiere auf der Roten Liste und Menschen sind davon keineswegs gefährdet, denn es winken ja Steuereinnhamen, und die sind nun einmal wichtiger als ein wening vergiftetes Trinkwasser. Darauf eine gesunde Diätenerhöhung!
21.02.2012
09:54 Uhr
4. Hans Meiser:
Das passt ja wie die Faust aufs Auge. Reinholz will Fracking in Thüringen durchwinken und stellt die Rote Liste in Thüringen vor. Krebserregende Chemikalien bei Hydraulic Fracturing Auch der mögliche Transport der Zuschlagsflüssigkeiten aus dem hydraulischen Erzeugen von Rissen ins Grundwasser ist bedenklich. Da einige der eingesetzten Chemikalien krebserregend, giftig oder anderweitig gesundheitsschädigend sind, ist die Gefahr einer Umweltbelastung nicht gering[17]. Eine Untersuchung im Auftrag des US-Kongresses vom April 2011 summierte die 2005 bis 2009 eingesetzten Mengen an Frac-Hilfsstoffen, die karzinogene aromatische Verbindungen wie Benzol oder Ethylbenzol enthalten, auf über 43 Millionen Liter; eine unmittelbare Umweltbelastung ergibt sich durch von diesen Verbindungen unzureichend gereinigten Abwässer, die in den Vereinigten Staaten in Oberflächengewässer eingeleitet werden[
20.02.2012
22:26 Uhr
3. Thüringer-Bürger:
Zum Raubbau in der Natur, Massentierhaltungen und das liebe Geld-Kapital, dies mit einer Gewinn bringenden Marktstruktur ausgeprägt ist, wird sich wohl das Verhalten zur Natur-und Umwelt nicht ändern lassen. Auch wenn es der Herr Umweltminister und seine theoretischen Umweltschützer gerne hätten. Die Umwelt-und der Naturschutz, kann nur im Einvernehmen mit den Bürgern zum Erfolg führen, die dort vor Ort wohnen und nicht wie derzeitig die Angelegenheit in Beamtenstuben Beschlüsse gefasst werden, die mit der Realität zur Verhältnismäßigkeit zur Natur und Umwelt im Vorfeld gescheitert sind. Darauf wie immer eine Steuer-und Geldverschleuderungskampane, sowie eine Diäten-und Pensionerhöhung.
20.02.2012
20:19 Uhr
2. Dr. Pelle:
Also ich finde Thüringer Wurst lecker. Und wer will schon an Tofu-Vergiftung sterben. :-)
20.02.2012
19:38 Uhr
1. Dr. Rest:
Mindestens ebenso gef�hrdet wie die Sumpfspitzmaus ist der Th�ringer selber. Deshalb, den Th�ringer mit auf die Rote Liste! Durch egoistische Charaktere in Politik, Wirtschaft, [...] und kinderunfreundliche Arbeitgeber verweigert der Th�ringer [...]von Nachwuchs. Stattdessen tr�stet sich der Th�ringer mit ungesundem Fra� wie der Brat-, Rot-, Knack-, Blut-, Tee-, Bock- und Jagdwurst. Somit leidet er unter Fettleibigkeit und gilt als der fetteste Deutsche. In den St�dten ern�hrt er sich keinesfalls besser: Dort frisst der Th�ringer Fast-Food von Burger bis Gammel-D�ner. Wie gesagt, der Th�ringer bedroht sich selbst. [L�schung von Vulg�rausdr�cken - MDR.DE_Redaktion]
20.02.2012
18:37 Uhr

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