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Ausstellung : Schönste Mineralien in Freiberg

Schmuckstücke aus der Erde: Die Dauerausstellung "terra mineralia" im Schloss Freudenstein in Freiberg ist erweitert worden. Seit Anfang Oktober 2012 sind die schönsten Mineralien Deutschlands im neu sanierten Krügerhaus zu sehen. Nach Angaben der TU Bergakademie krönt die Schau mit rund 1.000 Stücken die bisherige Sammlung.

Größte Mineraliensammlung der Welt: Die "terra mineralia" in Freiberg

Menschen durchschneiden ein blaues Band Terra Mineralia Terra Mineralia

Die "terra mineralia" in Freiberg [Bilder]


Für die Funde aus der eigenen Sammlung, der Pohl-Ströher-Mineralienstiftung, der Stiftung Mineralogische Sammlung Deutschland sowie von privaten und musealen Leihgebern wurde ein rund 500 Jahre altes ehemaliges Amtshaus am Schlossplatz mit Stiftungsgeld saniert. Das Krügerhaus und die Gestaltung der Ausstellung wurden von der Stiftung des 2007 gestorbenen Münchner Unternehmers Peter Krüger finanziert.

Mineralogische Fundstücke aus ganz Deutschland

Zur Sammlung gehören heimische Funde wie Silberstufen aus dem Erzgebirge, Salzkristalle aus Thüringen, Manganmineralen aus dem Harz, Blei- und Zinkmineralisationen aus dem Ruhrgebiet und Siegerland, Funde aus Vulkaniten der Eifel, aus Schwarzwald, Fichtelgebirge und den Flussspatgruben der Oberpfalz. Die meisten Exponate stammen aus der Ströher-Mineralienstiftung, mit der schon bisher die "terra mineralia" bestückt wurde. Sie vereint insgesamt 3.500 Kristalle, Edelsteine, Mineralien aus aller Welt sowie Meteoriten, die auf der Erde eingeschlagen sind. Die in der Schweiz lebende und aus Sachsen stammende Unternehmerin Erika Pohl-Ströher hatte ihre Sammlung der Bergakademie zur Verfügung gestellt.

Zuletzt aktualisiert: 06. Oktober 2012, 10:33 Uhr

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