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Strompreiserhöhung : Kritik: Stromkonzerne kassieren zu viel

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat die geplanten Strompreiserhöhungen in Deutschland als teilweise ungerechtfertigt kritisiert. Altmaier sagte, viele Stromversorger lägen mit ihrer Erhöhung deutlich über der Erhöhung der Umlage für erneuerbare Energien. Das sei schwer zu verstehen, weil die Börsenstrompreise seit dem letzten Jahr auf breiter Front gesunken seien. Der Minister forderte von den Energieversorgern mehr Transparenz bei der Strompreisbildung.

Verbraucherschützer: Konzerne machen Milliarden-Plus

Auch der Bund der Energieverbraucher warf den Energiekonzernen vor, ab dem 1. Januar 2,1 Milliarden Euro zu viel von ihren Kunden zu verlangen. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Berechnungen des Verbandes schreibt, dürften die Mehrkosten wegen der Energiewende bei nur sechs Prozent liegen. Die Stromkonzerne hätten ihre Preise im Schnitt aber um zwölf Prozent erhöht. Damit müsse ein Vier-Personen-Haushalt mit durchschnittlich 140 Euro mehr Stromkosten rechnen. Nur die Hälfte davon sei mit den Kosten der Energiewende zu erklären. Grünen-Energieexpertin Bärbel Höhn sieht die Bundesnetzagentur für die erhöhten Strompreise in der Verantwortung. Durch die Befreiung großer Firmen von den Netzentgelten entfielen auf private Haushalte Mehrkosten von 800 Millionen Euro im nächsten Jahr. Die Bundesnetzagentur prüft und bewilligt die Ausnahmeregelungen.

Ab dem kommenden Jahr müssen etwa drei Viertel der Stromkunden tiefer in die Tasche greifen. Rund 600 Versorger wollen die Preise so stark wie nie zuvor erhöhen. Als ein Mittel gegen die stark gestiegenen Kosten raten der Minister und Verbraucherschützer zum Stromsparen. Parallel zu den Erhöhungsbescheiden der Energieversorger startet Altmaier am Mittwoch deshalb ein neues Internetportal zum Thema Energiesparen. Bürger finden dort ab sofort Spartipps. Außerdem können sie ihren Stromverbrauch überprüfen lassen sowie einen Energieberater in ihrer Nähe finden.

MDR INFO hat das neue Portal unter die Lupe genommen:

Zuletzt aktualisiert: 22. November 2012, 20:34 Uhr

5. Steffen Beier:
Stromkonzerne kassieren zu viel ? Und warum tut man nichts dagegen, wenn man von der Abzocke weis und auch niedrigere Strompreise von der Börse nicht weiter gegeben werden, die Energie Wende ist ist völlig übereilt gewesen und nun noch in Händen von unfähigen Personen, die die Bürger nur Melken und Großkonzerne Abgabenfrei lassen, zum Kotzen
22.11.2012
13:12 Uhr
4. Frank:
"Energiewende" oder Grüne Gurken aus Gold ( sie tranken öffentlich Wasser......) Politiker- Heuchelei im großen Stil. So läuft´s: Wer viel Geld hat verbaut sich eine Solar- Anlage aufs Dach bzw.versiegelt riesige Ländereien mit diesen. Oder er lässt sich für viele Millionen Euronen einen Windpark erstellen und verkauft diese Energie. Wer kein Geld hat bezahlt diese "erneuerbaren Energien". Und an einer Umrüstung auf stromsparenden Energieverbraucher wird noch einmal Kohle gemacht. Eine perverse und gewissenlose Geld - Umschichtung zu Lasten derer die nichts haben. Arm bezahlt für ein grün angestrichenes Mäntelchen (Reich). Und da sich das Schiff Deutschland nicht mit Millionen kleiner Elektromotoren an Stelle einer Dampfturbine betreiben lässt kann es nur sehr teuer werden. Nur diejenigen die diese Gelddruck- Maschine gebaut haben sind natürlich gegen ein Anhalten dieser. logo
22.11.2012
11:56 Uhr
3. Alf:
Was sollen diese Krokodilstränen? Nein, der Herr Altmeyer ist primär nicht der Schuldige an den Preiserhöhungen, aber war es nicht seine Partei bzw. deren Vorsitzende, die wegen einer plötzlichen Eingebung die persönliche Wende von der gerade vollzogenen Wende in Bezug auf die Energiepolitik vollführte? Wer buckelt vor der Industrie und erlässt dieser die EEG-Umlage? Diese mit Brachialgewalt durchgesetzte neue Energiepolitik ist doch jetzt schon so gut wie gescheitert. Man denke nur an die Folgekosten. Und was die guten Ratschläge zum Wechsel des Versorgers betrifft: Ich hab's vor Jahren bei einem "farbigen" Stromanbieter beobachtet, wie er monatelang aktiv Kundenwerbung betrieb. Klang alles lukrativ, aber kurz danach lagen dessen Preise deutlich höher als beim traditionellen Grundversorger. Und wenn mir jetzt der eine oder andere Versorger in Vergleichsportalen hunderte Euros Einsparung verspricht und im Kleingedruckten eine Preisgarantie bis 31.01.2013 anbietet, …
22.11.2012
08:49 Uhr
2. Der Kommentator:
... und wer macht was dagegen ? Niemand ! Es wird nur palabert, gequatscht und nichts passiert ! Man sollte die Stromunternehmen verstaatlichen, unter der Kontrolle der Verbraucher ! Genauso wie die Tankstellen und weitere Institutionen, die die Verbraucher abzocken ! Womit wir wieder beim Sozialismus wären ...
22.11.2012
08:25 Uhr
1. Wolf Singer:
Nicht nur labern und feststellen, sondern etwas gegen den Energiewucher tun Herr Minister, dafür werden Sie von Steuergeldern bezahlt!!! Lug und Trug, Abzocke- das Leben in diesem Land wird immer perverser... Leider.
22.11.2012
08:11 Uhr

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