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"Sushi in Suhl" : Suhl feiert Filmpremiere

Mit einer großen Party hat Suhl am Sonntag die Premiere eines Films über den legendären DDR-Gastronomen Rolf Anschütz gefeiert. Dazu waren neben Regisseur Carsten Fiebeler auch mitwirkende Schauspieler, darunter Hauptdarsteller Uwe Steimle, in die Südthüringer Stadt gekommen.

Die Organisatoren hatten sich zur Filmpremiere einiges einfallen lassen. So gab es spezielle thematische Stadtführungen. Am ehemaligen Restaurant in der Gothaer Straße 8 wurde eine Erinnerungstafel enthüllt und im Filmtheater illustriert eine Ausstellung mit 100 Fotos die Geschichte des berühmten DDR-Restaurants "Waffenschmied". Bundesweit kommt der Film ab 18. Oktober in die Kinos.

Galerie: Szenenbilder aus "Sushi in Suhl"

Rolf Anschütz (Uwe Steimle) mit seiner Frau Ingrid (Julia Richter) und Helga (Angelika Böttiger)in der Küche des legendären Waffenschmied. Geisha Giesela (Ina Paule Klink) und "Anschütz-San" (Uwe Steimle) bewirten stilecht ihre ersten Gäste. Es geht auch andersherum: In Japan kocht  Rolf Anschütz (Uwe Steimle) für seine Freunde thüringische Rouladen.

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Japan-Boom im Thüringer Wald

Gastronom Rolf Anschütz gründete im Jahr 1966 das einzige japanische Restaurant in der DDR in Suhl. Mitten im Thüringer Wald verwöhnte er im "Waffenschmied" über 20 Jahre rund zwei Millionen Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten aus Fernost. Anschütz' Kochkünste machten das Restaurant bald zu einer der begehrtesten kulinarischen Adressen der DDR. Statt der traditionellen Klöße und Bratwürste wurden hier Fisch und Glasnudeln serviert. Der Ruf des thüringischen Wirts drang sogar bis nach Japan. 1979 wurde ihm von der DDR-Führung eine Reise ins Land der aufgehenden Sonne gewährt. 2008 starb der Wirt. Die verfilmte Geschichte des Suhler Gastronomen und seines Japan-Restaurants kommt nun in die Kinos.

Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2012, 21:00 Uhr

2. Altersarmut:
Für mich als "Deutscher Rentnersarmutsempfänger" ist die Vergangenheit flüssiger als Wasser und die Zukunft ist erst recht überflüssig. Was interessiert mich die Stadt Suhl mit ihren roten Albrecht und was interessiert mich die Landeshauptstadt Erfurt mit ihrer schwarzen Lieberknecht , ich hatte damals nichts zu sagen und wurde nur abgezockt und heut zu Tage hat sich da auch nichts geändert, außer das ich jetzt Bananen essen und Reisen kann- aber leider fehlen mir jetzt die" Pinunzen" dafür.
15.10.2012
06:53 Uhr
1. N.:
Es ist erstaunlich, dass nach so langer Zeit bekannt wird, dass es eine Kneipe mit dem Namen "Waffenschmied" gab. Wirt und Köchin gerade mal ca. 1300 DDR-Mark verdienten und von der DDR-Gastronomie toleriert wurden. Leute wurden verarscht mit irgendwelchen Spezialitäten, die es am Ende nicht waren. Auf der einen Seite über damals wettern, wenn es aber trotzdem was Gutes in der schlechten Zeit zu erwähnen gibt, dann sind alle - Happy wie gut es doch war. Doppelmoral von denen die es betrifft und den Film toll finden!
14.10.2012
23:25 Uhr

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