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MDR-Thementag : Schule aus und raus

Am Freitag war der letzte Schultag: 680.000 Schüler in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben ihre Zeugnisse erhalten und haben sich für sechs Wochen in die Sommerferien verabschiedet.

ADAC warnt vor vermehrten Staus

Der Automobilclub ADAC rechnet mit dem Beginn der Ferien mit größeren Staus am Wochenende. Denn nicht nur in Mitteldeutschland, sondern auch in Niedersachsen und Bremen haben die Sommerferien begonnen. Damit haben mit Ausnahme von Bayern und Baden-Württemberg 14 Bundesländer Ferien. Zusätzlich füllen die Urlauber aus Skandinavien und den Niederlanden die Autobahnen. Deshalb geht der ADAC in Richtung Süden von vollen Straßen aus. Richtung Norden soll es auch nicht besser aussehen, da sich die Ferien in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern in den kommenden Tagen schon wieder dem Ende nähern und viele Urlauber die Heimreise antreten dürften.

Deshalb empfiehlt der ADAC, wenn es schon am Wochenende sein muss, besser am Sonntag zu fahren, und hierbei gilt: Je später, desto besser. Freitagnachmittag und Sonnabendmorgen seien die beliebtesten Zeiten und dann dürften die Autobahnen auch am vollsten sein. Den gelassensten Start in den Urlaub garantierten Tage unter der Woche, am besten Dienstag oder Mittwoch.

Sorgentelefone sind frei geschaltet

Doch bevor die Ferien richtig starten konnten, musste erst einmal der letzte Schultag überstanden werden. Und das hieß auch, dass die Zeugnisse allmählich zu Hause einflattern. Für rund 50.000 Schülerinnen und Schüler war es das letzte Schulzeugnis überhaupt. In Thüringen haben 5.128 Schüler ihr Abitur geschafft, in Sachsen-Anhalt 3.900. In Sachsen gab es insgesamt rund 11.000 Abiturienten - die Anzahl an bestandenen Prüfungen ermittelt das Kultusministerium hier noch. Auch bei vielen Realschülern stehen die Abschlussnoten noch aus.

Und bei wem das Zeugnis in diesem Jahr nicht so rosig ausgefallen ist, der konnte sich Rat bei den speziell am Freitag frei geschalteten Beratungshotlines holen. Sie wurden von der sächsischen Bildungsagentur und dem Landesschulamt Sachsen-Anhalt angeboten. In Thüringen ist das Kinder- und Jugendsorgentelefon der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V. das ganze Jahr über besetzt.

Zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2012, 17:12 Uhr

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