Thüringer Wald : Neuschnee rettet Schlittenhunderennen Trans Thüringia
Nach ergiebigen Schneefällen kann das Schlittenhunderennen "Trans Thüringia" am Sonnabend wie geplant in Masserberg im Thüringer Wald starten. Mit der Präparierung der Strecke am Startort habe rechtzeitig begonnen werden können, teilten die Veranstalter auf der Homepage des Rennens mit. Damit stehe dem Rennen nichts mehr im Wege, das wegen Tauwetters auf der Kippe stand.
Insgesamt werden die Teilnehmer des einwöchigen Wettbewerbs 280 Kilometer Strecke zu bewältigen haben, die letzten Etappen finden in Neustadt am Rennsteig statt. Rund 70 Schlittenhundeführer mit mehr als 500 Hunden haben sich zu dem Rennen angemeldet.
Die neuerlichen Schneefälle dürften auch viele Wintersportler in den Thüringer Waldlocken: "Wir hoffen, dass wir auch wegen der beginnenden Winterferien viele Besucher haben", sagte eine Sprecherin des Regionalverbundes Thüringer Wald am Freitag in Zella-Mehlis. Derzeit seien 850 Kilometer Langlauf-Loipen vorbereitet und zehn Liftanlagen in Betrieb. Flächendeckend beträgt die Schneehöhe zwischen 20 und 30 Zentimeter, Spitzenreiter ist mit 57 Zentimetern der Gehlberg. Auch die 36. Auflage des 15 Kilometer langen Rennsteig-Skilaufs findet statt. Die Organisatoren rechnen mit insgesamt 700 bis 800 Langläufern an beiden Tagen.
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