Lkws bleiben liegen : Behinderungen durch Schnee und glatte Straßen
In Teilen Sachsens und Thüringens behindern starke Schneefälle und glatte Straßen den Verkehr. Betroffen sind vor allem das Erzgebirge, die Region Chemnitz und der Thüringer Wald.
Zahlreiche Lkw bleiben liegen
Allein in der Erzgebirgsregion zählte die Polizei mehr als 140 Unfälle. Besonders kritisch ist der Polizei zufolge die Lage an der Bundesstraße 174 zwischen Gelobtland und Reitzenhain. Ein Sprecher sagte MDR 1 RADIO SACHSEN, dort gebe es derzeit mehr als 70 querstehende Lkws. Ein Unfall mit einem Schwerverletzten wurde vom Bahnübergang in Johanngeorgenstadt gemeldet, dort waren ein Pkw und ein Linienbus frontal zusammengestoßen. Die Bahnstrecke zwischen Schwarzenberg und Johanngeorgenstadt ist derzeit gesperrt. Wegen Baumbruchs gibt es auch auf der Linie Dresden - Chemnitz Beeinträchtigungen.
Wetterdienst: Autofahrten in Südthüringen vermeiden
Im Süden Thüringens verzeichnete die Polizei bis zum Nachmittag neun Unfälle wegen Schneeglätte. Dabei seien zwei Menschen leicht verletzt worden. Bei Neuhaus am Rennweg musste den Angaben zufolge eine Landstraße wegen umgeknickter Bäume gesperrt werden. Bei Neuhaus habe sich zudem ebenfalls ein Lkw quergestellt. Laut Deutschem Wetterdienst fielen in der Region im Kreis Sonneberg bis zu 23 Zentimeter Schnee. Für diesen Landkreis sowie den Kreis Saalfeld-Rudolstadt und den Saale-Orla-Kreis gilt bis zum Abend eine Unwetterwarnung vor starkem Schneefall. Der Deutsche Wetterdienst rät, alle Autofahrten zu vermeiden.
Ein Toter bei Unfall in Bayern
In Bayern gab es wegen winterlicher Straßenverhältnisse zahlreiche Unfälle. Auf der Autobahn 7 bei Hopferau im Ostallgäu kam ein Autofahrer ums Leben. Nach Angaben der Polizei geriet er auf schneebedeckter Straße mit seinem Auto ins Schleudern und überschlug sich mehrfach. Der Mann wurde im Wrack eingeklemmt und starb wenig später.
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