Zwischen Leipzig und Weißenfels : Zwei Tote und Staus auf der A9
Bei einem Auffahrunfall auf der A9 sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Vier weitere wurden verletzt. Ein Schwerverletzter wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Laster schiebt Auto auf Bus
Nach Angaben der Polizei ereignete sich das Unglück am Freitag zwischen dem Autobahnkreuz Rippachtal und der Anschlussstelle Weißenfels, wo wegen Bauarbeiten nur zwei Fahrspuren zur Verfügung standen. Ein Tanklaster war auf ein Auto aufgefahren und hat es zwischen sich und einem davor fahrenden Bus gequetscht. Dabei wurden eine Frau und ein Mann aus Sachsen in dem Kleinwagen getötet. Die Fahrerin wurde schwer verletzt. In einem weiteren Auto wurden eine Frau und ein Mann leicht verletzt, als der Bus durch den Aufprall auf ihren Wagen auffuhr.
Der Bus war nach Polizeiangaben ohne Fahrgäste unterwegs. Offenbar kam der Tanklaster von der A38 und wollte auf die A9 wechseln. Deshalb beschleunigte er und krachte auf das Auto vor ihm. Die Autobahn wurde in Richtung München voll gesperrt. Der Verkehr staute sich auf mehreren Kilometern Länge.
Schkeuditzer Kreuz nach Lkw-Unfall gesperrt
Zum Ärger der Autofahrer gab es am Freitagmorgen bereits eine Vollsperrung auf der A9 nördlich des Unfallortes. Zwischen dem Schkeuditzer Kreuz und der Anschlussstelle Wiedemar blockierte ein querstehender Lastwagen die Fahrbahn. Der Fahrer hatte der Polizei zufolge offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war gegen die Mittelleitplanke geprallt. Der 26-jährige Fahrer wurde dabei leicht verletzt.
Wegen der Bergungsarbeiten kam es bis zum Mittag zu Staus und Behinderungen. Viele Lkw-Fahrer blieben lieber im Stau stehen, als eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke zu nehmen. Sie hatten für die A9 Mautgebühr gezahlt. Die Umleitung hätte sie über die A14 geführt, wo sie erneut Maut hätten zahlen müssen.
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