Ein Motrorradfahrer fährt im Regen auf einer Straße in Alajuelita.
Düstere Sturmstimmung auf Costa Rica Bildrechte: dpa

Tropensturm "Nate" Tote bei Unwetter in Mittelamerika

In Mittelamerika sind durch den Tropensturm "Nate" über 20 Menschen ums Leben gekommen. Tausende flohen in Notunterkünfte. Der Sturm zieht nun weiter in Richtung Mexiko.

Ein Motrorradfahrer fährt im Regen auf einer Straße in Alajuelita.
Düstere Sturmstimmung auf Costa Rica Bildrechte: dpa

Tropensturm "Nate" hat in Mittelamerika über 20 Menschen in den Tod gerissen. Zwölf weitere galten als vermisst, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Der Sturm sorgte in Costa Rica, Nicaragua und Honduras für starken Regen, Überschwemmungen und Erdrutsche.

Tausende in Notunterkünften

"Nate" zog in der Karibik die Ostküste von Honduras entlang und dürfte danach Kurs auf die mexikanische Halbinsel Yucatán nehmen. Die Regierung von Costa Rica rief den nationalen Notstand aus.

Sieben Menschen kamen dort ums Leben. Rund 5.000 Menschen suchten vor den Überschwemmungen Schutz in Notunterkünften.

In Nicaragua wurden elf Menschen getötet. Flüsse traten über die Ufer und Straßen sowie Brücken wurden beschädigt. Fast 600 Häuser seien überflutet worden und 14 Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten. Das Archipel Cayos Misquitos wurde evakuiert und die Einsatzkräfte brachten rund 800 Menschen in Sicherheit. In Honduras kamen vier Menschen in dem Tropensturm ums Leben.

Über dieses Thema berichtet MDR AKTUELL auch im: Fernsehen | 06.10.2017 | 10:55 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 06. Oktober 2017, 20:59 Uhr

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