Weimar-Preis : Stadt Weimar ehrt früheren Uni-Rektor Zimmermann
Der frühere Rektor der Bauhaus-Universität in Weimar, Gerd Zimmermann, ist am Mittwoch mit dem Weimar-Preis geehrt worden. Der Architekt und Hochschullehrer wurde für seine Erfolge bei der Profilierung der Universität geehrt. Damit habe er wesentlich dazu beigetragen, dass Weimar nicht nur als Ort der Klassik wahrgenommen werde, sondern als moderne Stadt, erklärte der Stadtrat. Zimmermann stand 16 Jahre lang an der Spitze der Universität.
Der 1946 geborene Zimmermann habe die Universität maßgeblich geprägt, ihr Profil neu definiert sowie Inhalte und Strukturen mit verändert. Zum Beginn seiner Amtszeit im Jahr 1992 habe er die Vision eines "neuen Bauhauses" für die Universität definiert, heißt es in der Begründung des Stadtrates für die Auszeichnung. Die Universität sei gleichermaßen auf Kunst und Technik und die Verbindung unterschiedlicher Disziplinen gerichtet.
Der mit 5.000 Euro dotierte Weimar-Preis wird seit 1990 am Tag der Deutschen Einheit an Menschen vergeben, die sich besonders für die kulturelle Entwicklung der Stadt verdient gemacht haben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören der Literaturwissenschaftler Paul Raabe, die Mitglieder der Staatskapelle Weimar, der Historiker Volkhard Knigge und der spanische Kulturpolitiker und Buchenwald-Überlebende Jorge Semprun.



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