Ratgeber : Ferien zu Hause
Für Schulkinder ist die Sommerpause wichtig, um sich vom Leistungsdruck in der Schule einmal richtig erholen zu können. Auch die Eltern würden da gerne mitmachen, doch kaum einer kann sich komplett sechs Wochen frei nehmen. Was also tun?
Das gute alte Ferienlager
Ob in einer Jugendherberge, im Zelt oder in Hütten - Ferienlager gibt es an den unterschiedlichsten Orten in den unterschiedlichsten Formen, sodass für jeden etwas dabei ist. Die Kinder bleiben ein bis zwei Wochen von zu Hause weg und sind den ganzen Tag betreut und unter Gleichgesinnten. Und wer nicht alleine fahren will - vielleicht haben auch der Schulfreund oder gleich mehrere Freund Lust, gemeinsam ins Ferienlager zu fahren.
Sommercamps
Bei den Pfadfindern, in Sport- oder Musikvereinen werden häufig Sommercamps veranstaltet. Der Vorteil ist, dass sich die Kinder und Betreuer bereits untereinander kennen. Auch die Eltern können dann sicher sein, dass ihr Kind in guten Händen ist.
Freunde und Verwandte
Wenn Sie arbeiten müssen, können vielleicht Verwandte einspringen und auf die Kinder aufpassen. Doch Vorsicht: Ab einem gewissen Alter tut man dem Kind mit einem Besuch bei den Großeltern auf dem Land keinen Gefallen mehr. Ganz wichtig also: Versuchen sie, die Wünsche ihrer Kinder zu berücksichtigen. Vielleicht kann ihr Kind auch mit Schulfreunden seine Zeit verbringen, während sie auf Arbeit sind. Und zum Ausgleich: Wenn sie dann mal einen Tag freihaben, übernehmen sie die Aufsicht ihres Kindes und des Freundes.
Schwimmbäder/Badeseen
Es muss nicht der Strand in Spanien oder Griechenland sein, auch der Stadtstrand oder See kann den Soll des Badens und des in der Sonne Liegens erfüllen. Wenn sie eine Woche frei haben, fahren sie öfters zum See. Das kommt einem Strandurlaub dann sehr nah.
Ausflüge
Ob in Mais- oder Sonnenblumenfeldern: Labyrinthe im Freien gibt es mittlerweile fast überall. Oft bieten Höfe auch noch andere Spielmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten an. Auch können sie mit ihren Kindern mal in den Kletterwald oder auf einen neuen großen Spielplatz fahren, auf den sie vielleicht sonst nicht extra hinfahren würden. Und wenn sie noch ein altes Zelt im Keller liegen haben, dann zelten sie doch mal im Garten, natürlich mit Schlafsack und Co. Der Vorteil: Das Bad haben sie gleich nebenan und sie müssen nicht, wie auf Campingplätzen, Gemeinschaftsduschen und -toiletten besuchen.
Dem Alltag entfliehen
Im Urlaub lassen sich die meisten gerne von einem leckeren Buffet oder im Restaurant bedienen. Wieso sollten sie dann nicht auch mal zu Hause den Kochlöffel aus der Hand geben? Gönnen sie sich ein Essen woanders oder wechseln sie einfach nur den Ort: Ein tolles Picknick im Garten oder Park bringt auch Urlaubsgefühle. Außerdem reicht an ihren wenigen freien Tagen bei der Hausarbeit ausnahmsweise auch mal das Nötigste - verbringen sie die Zeit lieber mit ihren Kindern oder draußen.
Keine Termine
Auch wenn Sie zu Hause bleiben, stopfen sie sich ihren Kalender in den Ferien nicht voll mit Terminen. Und lassen sie sich genug Zeit für die kleinen Arbeiten, denen sie nicht widerstehen können. Wollten sie zum Beispiel schon immer mal den Gartenzaun streichen, geben sie sich dafür einen Tag mehr Zeit. So bleibt immer genug Zeit für spontane Aktionen, wie den Besuch in einer Eisdiele mit den Kindern. Und der jährliche Kontrollbesuch beim Zahnarzt kann auch ruhig zwei Wochen nach hinten gelegt werden.


