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Rund 300 Menschen bei Ostermarsch in Wolmirstedt

Mit bundesweit etwa 80 Veranstaltungen hat die Friedensbewegung am Osterwochenende für eine Welt ohne Krieg und Gewalt geworben. Einige tausend Menschen kamen bei den Ostermärschen zusammen. In Wolmirstedt im Landkreis Börde waren es nach Veranstalterangaben heute etwa 300. Auf Transparenten hieß es: "Ziehe niemals in den Krieg". Die Bürgerinitiative Offene Heide verband den Ostermarsch mit ihrem 250. Friedensweg. Sie protestiert gegen eine Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide durch die Bundeswehr.

Debatte über längere Lebensarbeitszeit

Eine Aussage des deutschen EU-Kommissars Oettinger hat die Diskussion um die Lebensarbeitszeit neu entfacht. Oettinger sagte der Zeitung "Die Welt", man müsse über die Rente mit 70 sprechen. Es gebe einen Fachkräftemangel und Menschen müssten mit beruflicher Weiterbildung dazu gebracht werden, länger zu arbeiten. Unterstützung bekommt Oettinger von führenden deutschen Ökonomen.

Mann in Magdeburg erstochen

Nach einer Messerstecherei in Magdeburg ist Haftbefehl gegen einen 22-Jährigen erlassen worden. Er hat gestanden, am Ostersonntag einen anderen Mann getötet zu haben. Das Opfer war mit Stichverletzungen in einer Wohnung gefunden worden. Der 21-Jährige starb später im Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst, stellte sich dann aber bei der Polizei. Vor der Tat hatte es einen Streit unter den Männern gegeben.

US-Vizepräsident Biden in der Ukraine

US-Vizepräsident Biden ist in der Ukraine eingetroffen. Bei der zweitägigen Visite in der Hauptstadt Kiew kommt er unter anderem mit Übergangspräsident Turtschinow zusammen. Bidens Besuch wird als Unterstützung für dessen Arbeit gewertet. Neben der wirtschaftlichen Stabilisierung des Landes wird es auch um die erneute Gewalt im Osten der Ukraine gehen. Dort starben in der Nacht auf Sonntag bis zu fünf Menschen bei einer Schießerei.

Strombrücke in Magdeburg ab morgen gesperrt

Nach den Osterfeiertagen drohen Autofahrern in Magdeburg ab morgen Behinderungen. Die Strombrücke wird stadteinwärts gesperrt, ab heute Nacht 0 Uhr, für eine Woche. Grund dafür: An der Ostseite der Strombrücke werden die Straßenbahngleise repariert. Auch stadtauswärts kommt es zu Einschränkungen. Für Fahrzeuge mit einer Breite von über 2 Metern 10 gibt es kein Durchkommen. Die Umleitungen erfolgen über den Nordbrückenzug und die Sternbrücke.

Südkoreas Präsidentin vergleicht Fähr-Kapitän mit Mörder

Mit scharfen Worten hat Südkoreas Präsidentin Park die Besatzung der Unglücksfähre kritisiert. Sie verglich die Mannschaft mit Mördern. So habe zum Beispiel der Kapitän die Evakuierung des sinkenden Schiffes unnötig verzögert. Auch, dass er die Fähre verlassen habe, sei völlig indiskutabel. Einige Besatzungsmitglieder sind festgenommen worden. Die Fähre war vergangenen Mittwoch gesunken. 64 Tote wurden bislang geborgen, 238 Passagiere werden noch vermisst.

Erster Boston-Marathon nach dem Anschlag

Unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen findet derzeit der Boston-Marathon statt. Rund 4000 Polizisten sind in der US-Stadt im Einsatz. Es ist der erste Lauf nach dem Anschlag im vergangenen Jahr. Ein tschetschenisches Brüderpaar hatte damals Bomben nahe der Ziellinie gezündet. Dabei waren drei Menschen ums Leben gekommen und über 260 verletzt worden. 36.000 Läufer sind diesmal dabei. Dazu kommen hunderttausende Zuschauer. Die Laufstrecke wird mit dutzenden Überwachungskameras kontrolliert.

Tödlicher Kletterunfall im Zittauer Gebirge

Im Lausitzer Bergland in Sachsen hat sich ein tödlicher Kletterunfall ereignet. Ein 36 Jahre alter Mann kam ums Leben, als er abstürzte. Auch eine 41-Jährige wurde in die Tiefe gerissen. Sie überlebte schwer verletzt. Wie es zu dem Unglück am Spitzberg kommen konnte, wird noch untersucht.

Zuletzt aktualisiert: 21. April 2014, 16:35 Uhr

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