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Zahl der Tierversuche im Sachsen gesunken

Die Zahl der Tierversuche in Sachsen ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Nach Angaben der Landesdirektion wurden knapp über 73.000 Tiere für Versuchzewecke eingesetzt. Das waren rund 900 weniger als im Jahr davor. Die meisten Tiere werden an der Technischen Universität Dresden und an der Universität Leipzig zu wissenschaftliche Zwecken genutzt. Hochschulen und Forschungseinrichtungen rechtfertigten die Tierversuche mit dem aus ihrer Sicht überwiegenden Nutzen für den Menschen. Kritiker bestreiten die Übertragbarkeit der so gewonnenen Erkenntnisse.

197 Sachsen gelten aktuell als spurlos verschwunden

Die Polizei in Sachsen beschäftigt sich derzeit mit 197 ungeklärten Vermisstenfällen. Das schreibt die "Sächsische Zeitung" unter Berufung auf das Landeskriminalamt. Unter den Vermissten sind 33 Minderjährige. Genauere Angaben wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht. Jedes Jahr werden in Sachsen rund 2.500 Menschen als vermisst gemeldet. Die meisten von ihnen tauchen jedoch schnell wieder auf. Gründe für das kurzzeitige Verschwinden sind unter anderem familiäre oder gesundheitliche Probleme, Selbsmordabsichten, wirtschaftliche Schwierigkeiten oder Abenteuerlust.

Dresden unter den europäischen Spitzenstandorten für IT

Dresden gehört zu den Spitzenstandorten der Informationstechnologie in Europa. Das gehe aus einem Forschungsbericht für die Europäische Kommission hervor, schreiben die "Dresdner Neuesten Nachrichten". Danach belegt die Stadt Platz 34 unter den insgesamt 1.300 untersuchten IT-Standorten. Vor allem in der Mikroelektronik sei Dresden führend. Probleme gebe es noch bei der industriellen Umsetzung von Forschungsergebnissen und bei der weltweiten Vernetzung. Den ersten Rang bei den europäischen IT-Standorten belegt München, gefolgt von London und Paris.

600 Menschen bei Kreuzweg zum Heiligen Grab in Görlitz

Rund 600 Menschen haben gestern an der traditionellen Kreuzweg-Prozession in Görlitz teilgenommen. Bei kaltem Regenwetter erinnerten sie auf ihrem Weg durch die Stadt an den Leidensweg Jesu Christi und seinen Tod am Kreuz. Der Weg führte wie jedes Jahr von der Peterskirche durch das Zentrum von Görlitz zum Heiligen Grab. Dabei steuerten die Teilnehmer insgesamt sieben Stationen an. Am Heiligen Grab in Görlitz gab es eine Andacht.

Sachsen unterstützt Projekte zur Friedlichen Revolution

Die sächsische Regierung fördert Projekte zur Erinnerung an die Friedliche Revolution vor 25 Jahren. Kommunen, Vereine Verbände und Privatpersonen könnten sich für ein entsprechendes Programm bewerben, teilte die Staatskanzlei mit. Insgesamt stünden Fördermittel von 500.000 Euro zur Verfügung. Unterstützt würden beispielsweise Diskussionsforen oder Ausstellungen zur friedlichen Revolution. - Anträge müssen bis zum 30. Juni bei der Sächsischen Aufbaubank abgegeben werden.

Turm der St. Wolfgang-Kirche in Schneeberg wieder offen

Der Turm der St. Wolfgangskirche in Schneeberg kann nach zweijähriger Sanierung ab heute erstmals wieder bestiegen werden. Der Glockenstuhl wurde erneuert, das Geläut restauriert, wie die Kirchgemeinde mitteilte. Derzeit wird auch das Kirchenschiff saniert. Bis 2016 soll das Dach mit Schiefer neu eingedeckt werden und die Fassade einen denkmalgerechten Putz erhalten. Insgesamt werden 3,2 Millionen Euro investiert.

Zuletzt aktualisiert: 19. April 2014, 11:15 Uhr

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