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Sachsens Wirtschaft exportiert so viel wie nie

Sächsische Unternehmen exportieren so viel wie nie zuvor. Nach Angaben von Wirtschaftsminister Dulig wurden im vergangenen Jahr Waren und Erzeugnisse im Wert von 36 Milliarden Euro ausgeführt, 14 Prozent mehr als 2013. Wichtigste Außenhandelspartner seien China, die USA und Großbritannien. Dagegen habe das Russlandgeschäft wegen der verhängten Sanktionen deutliche Einbußen erlitten.

Chinesen und Russen spionieren Sachsens Wirtschaft aus

Sächsische Unternehmen haben mit Wirtschaftsspionage aus China und Russland zu kämpfen. Das hat das Landesamt für Verfassungsschutz bestätigt. Ein Sprecher sagte, abgesehen hätten es die Geheimdienste vor allem auf die Kommunikations- und Informationstechnologie sowie die Luft- und Raumfahrttechnik. Wie häufig es Spionageattacken gebe, könne nicht gesagt werden. Die Unternehmen seien nicht verpflichtet, Angriffe zu melden.

Leipzig übernimmt Anteile an Gas-Konzern VNG

Die Stadt Leipzig hat weitere Anteile am Gasversorger VNG übernommen. Wie die kommunale Gesellschaft LVV mitteilte, hat sie zusammen mit der Stadt Wittenberg das Aktienpaket der Stadt Nordhausen für sieben Millionen Euro gekauft. So bleibt der Gesamtanteil der Kommunen weiter bei gut 25 Prozent. Mit dieser sogenannten Sperrminorität können die Städte ihren Einfluss auf die Geschäftspolitik der VNG wahren.

Chemnitzer Friedenspreis für engagierte Bürger

Die Stadt Chemnitz hat zum 12. Mal ihren Friedenspreis verliehen. Hauptpreisträger in diesem Jahr ist die Bürgerinitiative Aktion C. Sie macht mit riesigen Bannern an öffentlichen Gebäuden auf den Friedenstag am 5. März aufmerksam. Ausgezeichnet wurde auch das Patenprojekt „Save me - übersetzt: Rettet Mich', das Asylsuchende mit Chemnitzern zusammenbringt. Und den dritten Preis erhielt ein 28-jähriger Chemnitzer für seine Zivilcourage. Er war eingeschritten, als ein Ausländer von Schlägern überfallen wurde.

MDR 1 RADIO SACHSEN erfolgreichstes öffentlich-rechtliches Radioprogramm Deutschlands

MDR 1 RADIO SACHSEN ist weiterhin das erfolgreichste Radioprogramm Sachsens. Das geht aus der neuesten Media-Analyse hervor. Demnach nutzen werktags rund 1,1 Millionen Hörer mindestens einmal täglich das Sachsenradio. In Prozent heißt das, dass zum vierten mal in Folge über 30 Prozent der Hörer im Freistaat MDR 1 RADIO SACHSEN täglich einschalten. Wie Programmchef Bernhard Holfeld sagte, ist diese Zahl Ansporn für alle Mitarbeiter im Funkhaus und in den Studios, weiterhin beste Unterhaltung und Informationen zu liefern.

DFB-Pokal: Aus für RB Leipzig gegen Wolfsburg

Zweitligist RB Leipzig ist im Achtelfinale des DFB-Pokals ausgeschieden. Die Mannschaft verlor vor über 40.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion gegen den VfL Wolfsburg 0:2. Die Tore schossen Caligiuri vor der Pause und Klose nach der Pause. Und im Handball haben die Männer des DHFK Leipzig den Einzug ins Pokal-Halbfinale verpasst. Sie unterlagen in heimischer Halle den Füchsen aus Berlin 19:29.

Staatsanwalt fordert zehneinhalb Jahre Haft

Im sogenannten Gimmlitztal-Prozess hat die Staatsanwaltschaft zehneinhalb Jahre Haft für den Angeklagten beantragt. In seinem Plädoyer vor dem Landgericht Dresden sagte der Staatsanwalt, eine lebenslange Gefängnisstrafe wäre unangemessen hart. Das Opfer habe getötet werden wollen. Zudem sei der Angeklagte bisher unauffällig gewesen. Er wird beschuldigt, einen Geschäftsmann getötet und zerstückelt zu haben. Anschließend soll er die Leichenteile im Garten seiner Pension im Gimmlitztal vergraben haben. Der Angeklagte bestreitet die Tötung. Nach seiner Darstellung hat sich das Opfer selbst stranguliert.

Witka-Staudamm - Ermittlungen eingestellt

Die Strafverfolgungsbehörden haben die Ermittlungsverfahren gegen den Betreiber des polnischen Witka-Staudammes eingestellt. Das hat der Görlitzer Oberstaatsanwalt Sebastian Matthieu bestätigt. Er sagte MDR 1 RADIO SACHSEN, der Betreiber habe, wenn überhaupt, nur eine geringe Schuld am Bruch des Staudamms im August 2010. Zwar seien die Fluttore nicht so weit geöffnet worden wie möglich. Doch auch bei voller Öffnung wäre Görlitz am 7. August 2010 übeschwemmt worden. - Der Pegel der Neiße war damals auf sieben Meter gestiegen. Teile der Görlitzer Altstadt sowie der Ortsteil Hagenwerder wurden überflutet.

Zuletzt aktualisiert: 05. März 2015, 03:15 Uhr

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