Nah dran - Das Magazin | 18.05.2017 Countdown in Wittenberg

Der "Reformationssommer" steht vor der Tür. Es kündigen sich an: Ein Open-Air-Gottesdienst auf den Elbwiesen, eine internationale Weltausstellung, Konfirmandencamps und gleich sechs Kirchentage in der Region. Nah dran ist vor Ort in Wittenberg.

Baustelle Wittenberg
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk

In und um Wittenberg verspricht das sehr viel Trubel. Oberbürgermeister Torsten Zugehör freut sich: Das werde für die Stadt "das Jahr der Jahre". Und was sagen andere? Wird die Stadt den Ereignisse gewachsen sein? Was tut sie dafür, damit Menschen aus aller Herren Länder sich zurechtfinden? Wie international muss es rund um Schloss- und Stadtkirche werden? Japanische Speisekarten? Beschilderung auf Englisch? Und was bleibt nach dem Fest?  Anja Koebel macht sich vor Ort ein Bild.

Frei nach Luther: "Dem Volk aufs Maul geschaut"

Das beschauliche Wittenberg hat im Moment ganz schön was zu bewältigen. Baustellen, Fördergelder, Touristen - von allem ist was dabei. Während die einen das Geschäft ihres Lebens wittern und sich die allermeisten über den Imagegewinn der Stadt freuen, gibt es schon auch manchen, der sich über Parkplatznot, Verkehrschaos und Sicherheitsaspekte Sorgen macht.  Wie die Wittenberger mit dem Ansturm umgehen - ein Stimmungsbild dieser Tage.

"Was ist ein Torraum?"

Davon gibt es bei der Weltausstellung nämlich gleich sieben Stück. Kunsträume, die den Blick auf und über die Reformation schärfen und verändern sollen. Eine Weltausstellung in der ganzen Stadt. Klingt ehrgeizig? Wir haben mal geschaut, was sich dahinter verbirgt. 

Weltausstellung Wittenberg
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk

Die Stimme aus der Box: was äthiopische Schuhputzer mit der Reformation gemeinsam haben

Dawit Shanko stammt aus Äthiopien, lebt aber seit Jahrzehnten in Berlin und versteht Reformation vor allem als Erneuerung der Gesellschaft. Wir wollen den Künstler, der hier ein originelles Projekt aufbaut, näher vorstellen. Denn sein Projekt soll jungen Menschen in Afrika zu mehr Bildung verhelfen.

Was machen wir hier eigentlich?

Mit dem Fahrrad begleiten wir drei ganz unterschiedliche freiwillige Helfer bei ihrer Arbeit. Sie sind stolz darauf, beim Aufbau des Konfirmantencamps dabei zu sein, Besuchern ihre Stadt zu zeigen und Teil von etwas Großem zu sein, das sich ziemlich einmalig anfühlt. Zwei Wittenberger und ein ukrainischer Student über Arbeit bis zum Umfallen, WG-Leben und Glauben.

Zuletzt aktualisiert: 23. Mai 2017, 09:35 Uhr