Neues aus dem MDR

Unsere Themen:

» MDR widmet der Reformation einen ganzen Abend
» MDR KULTUR berichtet live von der Frankfurter Buchmesse
» Konzerthaus im Wandel
» Tatort aus Dresden: Auge um Auge

MDR Fernsehen, Radio, Online

Leipzig, 06.10.2017 :
MDR widmet der Reformation einen ganzen Abend

„Katharina Luther“, „Außer Thesen nichts gewesen – Mitteldeutschland im Reformationsjahr 2017“ sowie „Luther und die Frauen“ heißt es am Montag, 9. Oktober, ab 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen.

Die Live-Sendung „Fakt ist!“ aus Erfurt zieht am 9. Oktober um 22.20 Uhr eine erste Bilanz zum Reformationsjubiläum und titelt „Außer Thesen nichts gewesen – Mitteldeutschland im Reformationsjahr 2017“. Die Moderatoren Andreas Menzel und Lars Sänger wollen unter anderem wissen: Wie lässt sich der Erfolg eines solchen Jubiläums messen? Wer profitiert langfristig? Welche Inhalte werden nachwirken? Waren die Themen im „kirchenfernen“ Mitteldeutschland richtig gesetzt? Ist die Mit-Finanzierung solcher Jubiläen durch Steuermittel gerechtfertigt?

Die Gäste im Studio sind:

Christian Wolff, Leipziger Pfarrer im Ruhestand („Das Reformationsjubiläum 2017 hat die Krise der Kirche verdeutlicht.“)
Maximilian Steinhaus von der Giordano Bruno Stiftung. Ihn ärgert, dass sehr hohe staatliche Fördersummen in die Lutherdekade geflossen sind. Für ihn ist Luther der größte Antisemit seiner Zeit gewesen. Seine Stiftung fordert die Rückgabe zumindest eines Teils der staatlichen Gelder.
Irmgard Schwaetzer, Präses der Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands. Für sie waren die Jubiläumsfeiern weltoffen und haben den Kirchen Rückenwind gegeben.
Benjamin Lassiwe, Journalist („Die Co-Finanzierung durch den Staat ist gerechtfertigt. Von diesem welthistorischen Ereignis hat der Staat mehr profitiert als die Kirchen.“)

„Katharina Luther“ um 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen

Bereits um 20.15 Uhr zeigt das MDR-Fernsehen den Film „Katharina Luther“ (MDR/ARD Degeto/BR/SWR), der bereits bei seiner Fernsehpremiere im Februar dieses Jahres den Nerv der Zuschauerinnen und Zuschauer getroffen hat. Die Verfilmung der Lebensgeschichte der wohl bedeutendsten Frau der Reformationszeit zog schon damals ein großes Medien- und Zuschauerinteresse auf sich: In Mitteldeutschland entschied sich am 22. Februar jeder fünfte Fernsehzuschauer für den Film.

Zum Inhalt:

Katharina von Bora lebt als Nonne das für sie bestimmte Leben, bis sie mit Anfang 20 durch die Schriften Martin Luthers mit einer völlig neuen Gedankenwelt in Berührung kommt. Sie flieht mit einigen Mitschwestern und kommt ohne rechtliche Stellung, ohne Einkommen und von ihrer Familie verstoßen nach Wittenberg, wo sie Martin Luther persönlich begegnet. Katharina beschließt, den Reformator zu heiraten und wird als seine Ehefrau zur angesehenen Wirtschafterin, zur gleichberechtigten Gesprächspartnerin und Mutter ihrer gemeinsamen Kinder. Doch mit dem frühen Tod ihrer Tochter holen sie und Luther alte Ängste und Zweifel ein und schotten die Eheleute voneinander ab. Erst als Katharina wieder neuen Lebensmut gewinnt, findet sie zurück zu ihrem Leben. Mit Karoline Schuch und Devid Striesow in den Hauptrollen.

„Luther und die Frauen“ – ab 23.20 Uhr Thema im MDR-Fernsehen

Die Dokumentation „Luther und die Frauen" (MDR) von Gabriele Rose ordnet das Leben Katharinas und ihr Wirken in ihre Zeit ein und widmet sich darüber hinaus bewegenden Schicksalen anderer Frauen jener Zeit. Frauen, die sich auf Martin Luther verließen und dabei ein enormes Risiko eingingen. 

Dafür begibt sich die Autorin an Originalschauplätze in Wittenberg, besucht die Ruinen des Kloster Nimbschen, aus dem Katharina im April 1523 flieht, und untersucht am Beispiel eines Nürnberger Klosters, welche Auswirkung die Reformation zum Beispiel auf Frauen hatte, die aus voller Überzeugung Nonnen wurden und plötzlich gezwungen waren, ihr Kloster zu verlassen. Experten wie der Göttinger Kirchenhistoriker Prof. Thomas Kaufmann oder Pastorin und Luther-Expertin Sonja Domröse ordnen die Ereignisse ein.

Mit Luther durch ein ganzes Jahr

Seit Herbst 2016 beleuchtet der MDR das Thema „500 Jahre Reformation“ aus verschiedenen Perspektiven und widmet dem Jubiläum noch bis zum 31. Oktober 2017 zahlreiche (Sonder-)Sendungen. 

www.mdr.de/reformation500

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Leipzig, 06.10.2017 :
MDR KULTUR berichtet live von der Frankfurter Buchmesse

Vom 10. bis 15. Oktober widmet sich MDR KULTUR im Radio, im TV-Kulturmagazin "artour" und im Onlineangebot mit vielen Interviews, Reportagen und Spezialsendungen der Frankfurter Buchmesse 2017. Im Mittelpunkt stehen die Liveberichterstattung zu neuen Trends und lesenswerten Neuerscheinungen von Autoren, die Verleihung der Preise und die ARD-Radionacht der Bücher.

Bei MDR KULTUR - Das Radio wird die Woche vom Blick auf den Buchmarkt bestimmt. Vom 11. bis zum 15. Oktober steht Frankreich als Gastland der Frankfurter Buchmesse im Fokus der Literaturwelt.

Im "MDR KULTUR Spezial" zum Thema "Fronkreisch!" am 10. Oktober ab 18.05 Uhr geht es u.a. um Neuerscheinungen der französischen Literatur wie Leïla Slimanis Schauergeschichte "Dann schlaf auch Du" über die diskreten Abgründe der Bourgeoisie, um frankophone Autoren mit nicht-französischem Hintergrund oder um eine schwimmende Schriftstellerresidenz.

"Sachbuch der Woche" auf MDR KULTUR - Das Radio am 11.Oktober ist Iris Radischs Titel "Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben", ein Streifzug durch die neuere französische Literatur.

Das "MDR KULTUR Spezial" am 12. Oktober ab 18.05 Uhr widmet sich im Gespräch mit Sebastian Wolter dem Leipziger Verlag Voland & Quist, in dem Bücher junger osteuropäischer Autoren aus Tschechien, Russland und Kroatien erscheinen. Außerdem wird u.a. die Neuerscheinung "1988" vorgestellt, ein Roman von Uwe Rada über eine deutsch-polnische Liebe zu Solidarnosc-Zeiten. Der Journalist ist einer der wichtigsten Beobachter des Lebens beiderseits der deutsch-polnischen Grenze.

Im 30-minütigen "artour Spezial" aus den Messehallen der Frankfurter Buchmesse am 12. Oktober, 22.05 Uhr, im MDR-Fernsehen, spricht Moderatorin Katrin Schumacher mit Daniel Kehlmann über sein aktuelles Buch "Tyll", in dem er die klassische Eulenspiegel-Geschichte neu erfindet. Reinhold Messner erzählt in "Wild ", warum die legendäre Shackleton-Expedition in die Antarktis gescheitert ist. Außerdem geht es im TV-Kulturmagazin um den französischen Schriftsteller Emmanuel Carrère und seine Reise in den Dschungel von Calais sowie um Andrea Gerks Buch "Das Lob der schlechten Laune".

Am 13. Oktober ab 20.05 Uhr überträgt MDR KULTUR - Das Radio live die ARD-Radionacht der Bücher. Gäste mit ihren aktuellen Neuerscheinungen sind unter anderem Ingo Schulze, Irene Dische, Ulrich Wickert, Eva Demski und Uwe Timm.

Über die Verleihung des diesjährigen Deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreises berichtet das MDR-Kulturradio am 14. Oktober live ab 12.15 Uhr aus Frankfurt.

Die Berliner Illustratorin und Comiczeichnerin Kat Menschik ist am 15. Oktober ab 12.05 Uhr im "MDR KULTUR Café" zu Gast und spricht anlässlich der Frankfurter Buchmesse mit Katrin Schumacher über ihre aktuelle Arbeit für Volker Kutschers neuesten Krimi "Moabit".

Alle Sendungen zur Frankfurter Buchmesse werden auf mdr-kultur.de mit zusätzlichen Informationen begleitet.

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Leipzig, 06.10.2017 :
Konzerthaus im Wandel

Der Film „Das Gewandhaus zu Leipzig“ aus der Reihe „Der Osten – Entdecke wo du lebst“ taucht ein in die Gegenwart und Vergangenheit des Konzerthauses und gibt Einblicke in die Geschichte der Familie Suske, die eng mit dem Orchester verbunden ist – am Dienstag, 10. Oktober, 20.45 Uhr im MDR-Fernsehen.

2018 bekommt das Gewandhaus-Orchester zu seinem 275. Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk: Der 38 Jahre alte Lette Andris Nelsons wird im Februar offiziell neuer Gewandhaus-Kapellmeister. Und das bei einem Konzerthaus der Superlative: Schon in den 1950er Jahren gibt das Leipziger Gewandhaus-Orchester internationale Gastspiele in Paris, London, München und Rom. Ab 1961 kommen Tourneen nach Übersee hinzu.  

„Wir waren so privilegiert, man hat sich fast geschämt“, sagt Professor Karl Suske. Der Leipziger Geigenvirtuose kam 1954 zum Gewandhaus und prägte als erster Konzertmeister fast 50 Jahre lang das Orchester. Nach ihm wurde in Tokio sogar ein Café benannt, das ausschließlich die Schallplatten von Karl Suske verkaufte. Seine ganze Familie ist eng verbunden mit dem Gewandhaus: Sohn Conrad ist Violinist und stellvertretender erster Konzertmeister. Tochter Cornelia ist Solo-Harfenistin. Die jüngste Tochter Annegret arbeitet im Konzertbüro. Seine Frau Sibylle war Sopranistin.

Wenig bekannt ist ein dunkles Kapitel der Orchester-Geschichte: die Stasi und das Gewandhausorchester. Es gab unter den Musikern nur wenige Parteimitglieder – fünf von 185 Musikern waren in der SED. 1968 wurden mehrere IMs rekrutiert, die die Kollegen bespitzelten, vor allem im Hinblick auf deren Zuverlässigkeit als Reisekader.

Kurt Masur wurde 1970 zum Gewandhaus-Kapellmeister berufen.  Der Dirigent konnte die DDR-Regierung davon überzeugen, ein reines Konzerthaus für sich und sein Orchester zu bauen. Viele andere Neubauten in der DDR wurden damals als Multifunktionsbauten konzipiert, wie z.B. der Berliner Palast der Republik. Am 8. Oktober 1981 wurde das Gewandhaus am Augustusplatz feierlich eröffnet. Seit der Gründung des Gewandhaus-Orchesters im März 1743 ist es die dritte Spielstätte für den weltberühmten Leipziger Klangkörper.

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MDR im Ersten

Pressemappe | Das Erste | 12.11.2017 | 20.15 Uhr :
Tatort aus Dresden: Auge um Auge

In der Versicherungsfirma ALVA, die mit dem Motto „Ihr Partner für Ihre Sicherheit“ wirbt, wird der Abteilungsleiter Heiko Gebhardt am helllichten Tag vom gegenüberliegenden Gebäude aus erschossen. Ein Scharfschütze in Dresden?

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