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MDR Fernsehen | D 134 | Dresden, 28.09.2012 : Papaya aus Pirna und Cholera aus Kamerun - Welche Folgen hat der Klimawandel?

"Fakt ist …! – aus Dresden": Livesendung am Montag, 01.10.2012, 22.05 Uhr im MDR FERNSEHEN

Mücken sind sensibel, sie mögen es gern warm. Weil es in Deutschland wärmer wird, finden hier auch immer mehr exotische Insekten neuen Lebensraum. Und sie bringen gefährliches Gepäck mit: Krankheitserreger, die zum Beispiel Dengue-Fieber oder Cholera auslösen können. Schuld ist der Klimawandel. Er sei die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts, warnen Experten. Eine aktuelle Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung geht nicht nur von neuen Krankheiten aus. Sie prognostiziert für Ostdeutschland unter anderem mehr Hochwasser, mehr Wind, größere Dürregebiete. Das Umweltbundesamt zählt weite Teile Mitteldeutschlands zu den besonders verwundbaren Regionen durch den Klimawandel.

Mit welchen Folgen? Werden die neuen Seen rund um Leipzig und in der Lausitz auch künftig genug Wasser haben? Wird es mehr Waldbrände geben? Welche Schäden durch Naturkatastrophen lassen sich noch versichern? Kann man im heißen Sommer noch in der Großstadt leben? Bietet der Klimawandel vielleicht aber auch ungeahnte Chancen, zum Beispiel für Bauern und Winzer?

Über diese und andere Fragen diskutiert "Fakt ist …!"-Moderator Andreas F. Rook mit:

Petra Mahrenholz, Umweltbundesamt

Andreas Berkner, Geowissenschaftler, Leiter Planungsverband Leipzig-Westsachsen

Jochen Bläsing, Medizin-Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst

Berhard Gause, Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft

Bürgerreporterin Ines Klein meldet sich von einem Bauernhof bei Grimma. Außerdem kümmert sie sich um die Fragen und Meinungen der Zuschauer: faktist@mdr.de.

Zuletzt aktualisiert: 28. September 2012, 14:15 Uhr

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