MDR FERNSEHEN | L 16 | Leipzig, 14.01.2013 : Zwei neue Folgen von "Die Spur der Ahnen"
Jede Familie hat ein Geheimnis – auch die von Gitta Steyer und Arno Wäke. Ihre Geschichten drehen sich um den "Fürstenzug" und die Hexe Wäke – zu sehen in "Die Spur der Ahnen" am
16. und 23. Januar, 21.15 Uhr im MDR FERNSEHEN.
Vor rund 140 Jahren schuf der damals weitgehend unbekannte Historienmaler Wilhelm Walther ein einmaliges Kunstwerk – den Dresdner "Fürstenzug". Nicht eingeschlossen in ein Museum, sondern mitten in der Stadt sollte es von der Kraft und der Herrlichkeit des Fürstenhauses Wettin zeugen.
Das Gemälde scheint gut erforscht und dennoch ranken sich immer wieder Gerüchte um seine Entstehungsgeschichte. So ist zum Beispiel Gitta Steyer der festen Überzeugung, dass der letzte Reiter des "Fürstenzugs" ihren Ururgroßvater zeigt. Um hier Gewissheit zu erlangen, macht sie sich mit dem MDR auf die Spur ihres Ahnen und entdeckt dabei in Willhelm Walther einen Künstler, der visionär und tatkräftig ein beispielloses Bild schuf – und der Kontakte in das Regiment ihres Vorfahren hatte.
Ob die Behauptung somit stimmt, erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer am 16. Januar, 21.15 Uhr in "Das Rätsel vom Fürstenzug" im MDR FERNSEHEN.
Eine gänzlich andere Geschichte erzählt Robert Burdy in einem weiteren Teil von "Die Spur der Ahnen": Arno Wäke und seine Tochter Annika sind sich sicher, mit Marie Wäke verwandt zu sein. Diese wurde 1779 von ihrer Dorfgemeinschaft in der Altmark verstoßen, gedemütigt und schließlich hingerichtet. Ihr Schicksal erinnert stark an das von Grete Minde, die durch Theodor Fontanes gleichnamige Novelle bekannt geworden ist. Deren Leben beruht auf einer wahren Begebenheit. Ähnlich wie Marie Wäke ist Grete Minde verleumdet und von einer eilfertigen Justiz hingerichtet worden. Zu Unrecht, wie man heute weiß. Gilt dies auch für die "Hexe" Wäke, wie Marie damals genannt wurde. Und: Sind Arno Wäke und seine Tochter tatsächlich mit ihr verwandt? Antworten gibt es am 23. Januar, 21.15 Uhr in "Die Brandstifterin".
