Pressekonferenz „funk - das neue Content-Netzwerk von ARD und ZDF “ am 29. September 2016 in Berlin.
Bildrechte: Stefan Hoederath/funk

MDR im Ersten | Leipzig, 29.09.2016 MDR „funkt“ mit

Mit über 40 Online-Formaten startet am 1. Oktober „funk“, das „Junge Angebot“ von ARD und ZDF, vier davon kommen vom MDR. Die Jugendwelle MDR SPUTNIK steuert u.a. ein Aufklärungsformat und eine Videoserie zu bewusster Ernährung bei.

Pressekonferenz „funk - das neue Content-Netzwerk von ARD und ZDF “ am 29. September 2016 in Berlin.
Bildrechte: Stefan Hoederath/funk

Eines der Projekte, das am 1. Oktober in den Regelbetrieb geht, ist „funk life“. Es wurde seit Sommer 2015 vom MDR-Entwicklungslabor maßgeblich unterstützt und mit MDR SPUTNIK und den anderen „Jungen Wellen“ der ARD getestet und umgesetzt. „funk life“ greift Themen und Trends der jungen Nutzer in den sozialen Netzwerken auf und macht daraus ein Event, das im Leben der Zielgruppe stattfindet – online wie offline. Vom Flashmob über versteckte Kamera bis hin zum Starbesuch ist alles möglich. Ziel ist es, das Nutzer und Medien gleichermaßen darüber berichten – wie beispielsweise über die Aktion von MDR SPUTNIK bei einem Testlauf im August in Halle an der nervigsten Ampel der Stadt. Mit einem Männerballett, einer Footballmannschaft sowie Kaffee und Croissants verkürzten die „Sputniker“ die Wartezeit an der Ampel und machten sie zur „besten Rotphase deines Lebens“. User, Blogger und auch eine regionale Zeitung berichteten darüber, im Facebook-Kanal von MDR SPUTNIK erreichte das Video über 190.000 User. Bis April 2017 sind zwölf weitere sogenannte Real-Life-Events geplant. Die Videos werden auf den Facebook-Seiten der Jungen Wellen veröffentlicht sowie in der neuen „funk“-App.

Das Aufklärungsformat auf Youtube "Fickt euch!"
Bildrechte: MDR/Joachim Blobel

Neben Unterhaltung und Information geht es „funk“ vor allem um Orientierung für die 14- bis 29-Jährigen. Die bietet zum Beispiel das Aufklärungsformat mit dem provokanten Titel „Fickt euch!“, das von MDR SPUTNIK kommt. Einmal pro Woche erzählt YouTuberin Kristina Weitkamp, wie vielfältig Sex sein kann, spricht Themen an, über die man vielleicht nicht mit Freunden und Familie reden möchte, und geht auf Fragen der Nutzer ein. Ihre Botschaft: Geht nur so weit, wie es sich für euch gut anfühlt. „Fuck.TEN“, das ebenfalls wöchentlich auf dem YouTube-Kanal www.youtube.com/fickteuch läuft, fasst die zehn wichtigsten Fakten der Sendung noch einmal kurz zusammen.

Foodbloggerin Pauline Boßdorf
Bildrechte: MDR/Pauline Boßdorf

Orientierung in puncto Ernährung verspricht das von MDR SPUTNIK entwickelte Format „Living The Healthy Choice“– eine Videoserie rund um bewusste und gesunde Ernährung. Food-Bloggerin Pauline, übrigens eine ehemalige MDR-Auszubildende, zeigt in ihren Videos wöchentlich, wie einfach und schnell vegetarische Gerichte auf den Tisch kommen. „Mit ‚Living The Healthy Choice‘ schaffen wir ein frisches Format, das Lust auf gutes Essen macht. Pauline präsentiert das nicht nur sehr sympathisch, sie lebt auch die Idee des Formats“, sagt Jörg Wiesner, Leiter der MDR-Hauptredaktion „Junge Angebote“, zu der MDR SPUTNIK gehört. Hier geht’s zum YouTube-Kanal www.youtube.com/user/livethehealthychoice.

Auch das crossmediale Projekt „Wishlist“, das unter Federführung von Radio Bremen gemeinsam mit der MDR-Hauptredaktion „Junge Angebote“ produziert wurde, gehört zum Programmangebot von „funk“. „Wishlist“ ist ein Mystery-Thriller für Augen und Ohren. In einem Resozialisierungs-Camp bekommt die 15-Jährige Mascha die Chance, ihre Wünsche wahr werden zu lassen. Doch jeder Wunsch hat seinen Preis, und mit jedem weiteren Wunsch werden die Aufgaben schwerer. Parallel zur 10-teiligen Web-Serie läuft eine 10-teilige Hörfunkserie. Die erste Folge erscheint am 27. Oktober auf dem YouTube Kanal zur Serie: www.youtube.com/c/WishlistSerie.

Die neuen „funk“-Formate finden auf YouTube, Facebook, Snapchat, Instagram und weiteren sozialen Plattformen statt. Die Inhalte sind auch auf funk.net verfügbar. Neue Angebote kommen kontinuierlich hinzu. Die Inhalte werden in den Redaktionen von ARD und ZDF in ganz Deutschland und gemeinsam mit Partnern entwickelt. Die Fäden laufen in der Zentrale von „funk“ in Mainz zusammen.

Zuletzt aktualisiert: 29. September 2016, 15:14 Uhr