MDR regional

MDR regional | E 159 | Erfurt, 16.08.2012 : Ich fang meine Träume ein – Das Grenzsängerprojekt

Teil 1: Montag, 20. August 2012, 19.50 Uhr
Teil 2: Dienstag, 21. August 2012, 19.50 Uhr
Teil 3: Mittwoch, 22. August 2012, 19.50 Uhr
Teil 4: Donnerstag, 23. August 2012, 19.50 Uhr
Teil 5: Samstag, 25. August 2012, 19.50 Uhr
im MDR FERNSEHEN

"Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil" (Einstein). So steht es an der Wand der Musäus West Schule, Weimar. Aber genau das will das Musikprojekt „Grenzsänger“.

Vorurteile abbauen, Ängste überwinden und gemeinsam etwas erreichen – das Projekt „Grenzsänger“ bringt 124 Kinder aus fünf Weimarer Schulen zusammen – sozial schwache, lernbehinderte und gut situierte. Gemeinsam führen sie ein von Weimarer Musikern und Künstlern gestaltetes Chorwerk auf und werden dabei soziale, persönliche und räumliche Grenzen überschreiten.

Denn am Ende, nach ersten Ressentiments, wochenlangen Proben, mühsamen Rückschlägen, bewegenden persönlichen Erfolgen und kleinen und großen Annäherungen werden sie alle auf der Bühne in der Weimarhalle stehen und dann zählt nur noch eins: ihre gemeinsame Stimme.

Initiiert und begleitet wird das Projekt von Prof. Julius Michael Curtius und dem Kinder- und Jugendfonds der Bürgerstiftung Weimar.

Über ein halbes Jahr proben engagierte Musiklehrer und externe Coachs mit den Kindern einer Förderschule, zweier Regelschulen und zweier Gymnasien aus Weimar das mehrstimmige Chorwerk mit choreografischen Einlagen. Die Förderschüler haben Angst, ausgelacht zu werden, die Regelschüler sind kaum zu bändigen und die Gymnasiasten haben Angst, als Streber gesehen zu werden. Das Projekt fordert Mut, Konzentration und viel Kraft von den Schülern. Und dennoch zieht es sie alle in seinen Bann...

Die 5teilige Dokuserie „Ich fang meine Träume ein. Das Grenzsängerprojekt“ zeigt die Höhen und Tiefen auf dem gemeinsamen Weg, das Zusammenwachsen der Kinder und das Entstehen eines bewegenden Gleichklangs.

Zuletzt aktualisiert: 16. August 2012, 11:10 Uhr

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