ILLUSTRATION - Eine Frau sitzt vor einem Fernseher und hält eine Fernbedienung in der Hand (gestellte Szene).
Bildrechte: dpa

MDR | 11.09.2017 Ab 8. November 2017: DVB-T2 HD startet in die zweite Runde

Der Countdown läuft: Noch zwei Monate – in der Nacht vom 7. zum 8. November 2017 – werden viele weitere Regionen Deutschlands auf das neue terrestrische Antennenfernsehen DVB-T2 HD umgestellt. Damit endet auch hier die Übertragung im bisherigen DVB-T-Standard.

ILLUSTRATION - Eine Frau sitzt vor einem Fernseher und hält eine Fernbedienung in der Hand (gestellte Szene).
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Von der kommenden DVB-T2-Umstellung sind im Sendegebiet des Mitteldeutschen Rundfunks rund 900.000 sächsische Haushalte im Großraum Dresden und der Region Ostsachsen/Lausitz (Sender Löbau) betroffen. Die bisherige DVB-T-Ausstrahlung endet dort am 8. November. Komplettiert wird die Umstellung in Sachsen in 2018 mit der Region Chemnitz und mittleres Erzgebirge. 

Das ist DVB-T2 HD

Der weiterentwickelte Übertragungsstandard DVB-T2 HD bietet Fernsehbilder in bester hochauflösender Bildqualität und eine deutlich größere Programmauswahl. So werden in Mitteldeutschland 17 frei empfangbare öffentlich-rechtliche Programme ausgestrahlt. In Ballungsgebieten können zusätzlich etwa 20 private Sender empfangen werden.

Rechtzeitig auf die Umstellung vorbereiten

Voraussetzung für den Empfang der ARD-Programme über DVB-T2 HD ist ein Fernseher oder eine Set-Top-Box, die den Übertragungsstandard DVB-T2 und das Videokodierverfahren HEVC unterstützen. Eine Vielzahl an Endgeräten in allen Preis- und Ausstattungsklassen ist bereits verfügbar. Orientierung bei der Wahl des Gerätes bietet das grüne DVB-T2 HD-Logo.

Wer sein Fernsehprogramm über Kabel oder Satellit empfängt ist von der Umstellung nicht betroffen.

Weitere Informationen zu DVB-T2 HD stehen zum Nachlesen bereit unter www.mdr.de/digital.

Zuletzt aktualisiert: 11. September 2017, 15:58 Uhr