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Umschau-Quicktipp | 18.03.2016 In-App-Käufe

In den App-Stores von Apple, Microsoft, Google finden sich zahlreiche kostenlose Apps. Immer häufiger enthalten Programme weitere Features, die erst gegen Bezahlung freigeschaltet werden. Wir erklären, wie die sogenannten In-App-Käufe funktionieren und worauf Nutzer achten sollten.

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Was sind In-App-Käufe?

Viele Anbieter setzen auf das sogenannte Freemium-Modell: Sie bieten ihr Spiel zunächst kostenlos an. Für dauerhaften Spielspaß und zusätzliche Spielinhalte wird man aber früher oder später dazu verleitet, echtes Geld einzusetzen. Teilweise nutzen die Hersteller In-App-Käufe auch, um aus einer kostenlosen Demo-Version eine Vollversion zu machen. Wem also die Demo gefällt, der muss bezahlen, wenn er den vollen Funktionsumfang haben will.

Wie lassen sich In-App-Käufe vermeiden?

Wer In-App-Käufe verhindern will, kann diese Option in der Regel deaktivieren. Sie lassen sich auch einschränken, indem bei jedem Kauf ein Passwort abgefordert wird.

Es kann aber auch umgekehrt zu dem Problem kommen, dass sich ein erwünschter In-App-Kauf nicht ausführen lässt. Dieses Problem tritt meist auf, wenn das Nutzerkonto in dem jeweiligen Appstore kein Guthaben enthält oder keine Bezahloption angegeben ist, etwa über eine Kreditkarte, per Lastschrift oder über einen Bezahldienst wie Paypal.

Vorsicht Abofalle!

Doch nicht nur In-App-Käufe können ins Geld gehen. Bei einigen Apps können sogar versehentlich Abos abgeschlossen werden. Dann müssen Nutzer in regelmäßigen Abständen einen bestimmten Beitrag für die freigeschalteten Funktionen bezahlen. Da solche Abo-Gebühren meist über die Handyrechnung eingezogen werden, werden sie nicht immer bemerkt. Der beste Schutz gegen diese Form der Abzocke ist die sogenannte Drittanbieter-Sperre beim Mobilfunkanbieter.

Zuletzt aktualisiert: 18. März 2016, 00:10 Uhr