Religion und Gesellschaft

Interreligiöser Kalender : Religiöse Feiertage im April 2013

An den Geburtstag des Siddharta Gauthama, des späteren Buddhas, und an den Holocaust erinnern sich Religionen im April.

1. April:  Ostermontag (römisch-katholisch, evangelisch)

Das Osterfest ist eines der ältesten Feste des Christentums. An diesem Tag wird die Auferstehung Jesu gefeiert. Die Gemeinde versammelt sich in der Osternacht, der Nacht zwischen Karsamstag und Ostersonntag, um gemeinsam bis zum Sonnenaufgang Gottesdienst zu feiern. Es wird die Osterkerze entzündet. Ihr Licht symbolisiert die Auferstehung Jesu mit der Helligkeit und Leben zurückkommen sollen.

Ostern gehört zu den beweglichen Feiertagen. Es fällt immer auf dem ersten Vollmond-Sonntag nach Frühlingsanfang. Daraus ergibt sich, dass der Ostersonntag nach dem im Westen gültigen gregorianischen Kalender frühestens am 22. März und spätestens am 25. April gefeiert wird. Die orthodoxen Kirchen berechnen Ostern nach dem julianischen Kalender, der gegenüber unserem gregorianischen derzeit um 13 Tage zurückliegt.

8. April: Jom Haschoa (jüdisch)

Seit 1951 wird in Israel am 27. Nisan des jüdischen Kalenders an die Opfer des Holocausts erinnert. Nach dem gregorianischen Kalender variiert dieser Gedenktag und fällt in diesem Jahr auf den 7. April. Da das ein Sonntag ist und ein Trauertag im Jüdischen nicht auf einen Sonntag fallen darf, wird Jom Haschoa 2013 am 8. April begangen. Dazu werden am Vorabend des Gedenktags traditionell sechs Fackeln entzündet – eine für je eine Million ermordete Juden.

Der eigentliche Gedenktag beginnt mit einer öffentlichen Zeremonie in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem, an der auch Vertreter der Regierung teilnehmen. Bei dieser Veranstaltung wird auch allen nicht-jüdischen Helden gedacht, die unter Einsatz ihres Lebens Juden gerettet haben. Im Laufe des Vormittags ertönen landesweit Sirenen und das öffentliche Leben ruht für zwei Minuten.

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