Sachsen-Anhalt

Gebetsrufe mit Messer : Polizeieinsatz im Asylbewerberheim Vockerode

Im neubezogenen Asylbewerberheim Vockerode hat ein Bewohner einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT war der Mann mit einem Messer bewaffnet auf einen Balkon im dritten Stock des Plattenbaus gegangen und hatte laut Gebete gerufen. Die Polizei schaltete das SEK ein und ließ das Gebäude aus Sicherheitsgründen vorübergehend räumen. Der Mann wurde festgenommen und in die Psychiatrie eingeliefert. Der 27 Jahre alte Somali war erst am Donnerstag in Vockerode angekommen.

Umzug aus Asylbewerberheim Möhlau

Der Mann gehört zu jenen 170 Asylbewerbern, die bis zum Jahresende aus dem rund 20 Kilometer entfernten Möhlau nach Vockerode verlegt werden. Das Möhlauer Asylbewerberheim stand seit Jahren in der Kritik. Zuletzt hatten Mitarbeiter des Landesverwaltungsamtes in der ehemaligen Kaserne der Sowjetarmee erneut Spuren von Schimmel im Sanitärbereich entdeckt. Ein Sprecher der Asylbewerber hatte beklagt, dass seit Öffnung des Heimes vor 20 Jahren nichts mehr renoviert worden sei.

Der flüchtlingspolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Sören Herbst, hatte die Schließung der Möhlauer Unterkunft zwar kürzlich begrüßt, jedoch die Verlegung der Asylbewerber nach Vockerode kritisiert. Diese sollten stattdessen im Sinne einer besseren Integration in dezentralen Wohnungen untergebracht werden, sagte Herbst. Was mit der einstigen Kaserne in Möhlau wird, bleibt vorerst unklar.

Umzug nach Vockerode: Asylbewerber verlassen Möhlau

Am Donnerstag hat der Auszug von 170 Asylbewerbern in Möhlau begonnen. Das dortige Asylbewerberheim wird bis Jahresende geschlossen. Die Männer werden nun in einem Plattenbau in Vockerode untergebracht. [mehr]


Zuletzt aktualisiert: 28. Dezember 2012, 20:33 Uhr

20. Metze:
hab nur eins zu sagen, wer sich hier net benimmt, raus. es könnte sonst noch schlimmeres passieren. Hab da ein Vorschlag; warum wird im Reigierungsviertel nicht so ein Heim gebaut,da wären sich immer unter kontrolle.
08.01.2013
13:39 Uhr
19. Robert Müller:
18. F.Rödiger: War doch alles eindeutig beschrieben. Der Mann stand mit einem Messer auf dem Balkon. Wen hat er dort wohl bedroht? Den Weihnachtsmann oder doch den Osterhasen?
31.12.2012
10:01 Uhr
18. F.Rödiger:
@ Günter Thiele: Der Bericht des MDR beschreibt nicht eindeutig die genaue Situation (Verdacht auf Selbstmord) und das Radio hatte ich zu diesem Zeitpunkt vermutlich nicht eingeschaltet. Dort ging man nämlich etwas genauer drauf ein. Einen Kommentar deswegen als dümmlich zu bezeichen betrachte ich als Frechheit. ! Vielleicht hätten Sie doch noch einmal auf den Wortlaut im MDR-Text achten sollen um mich besser zu verstehen - oder sind wir schon bei "Raten Sie mal" ?
30.12.2012
16:21 Uhr
17. PIROL:
@elsa.Was haben sie gegen die Bezeichnung(selbsternannter Gutmensch)?Und wo stehen ihrer Meinung nach die Menschen,die es verwenden?Selbsternannte Gutmenschen treten immer dann in Erscheinung wenn es gegen Staat;Polizei und Behörden geht!In dem Videobeitrag wird Herr Dramaue Tourre der seit 15 Jahren in Deutschland lebt gezeigt!Warum haben sich hier keine selbsternannten Gutmenschen gefunden,die diesem Menschen beim erlernen der deutschen Sprache behilflich sind?
30.12.2012
12:40 Uhr
16. elsa:
Allein von der Nutzung des Wortes Gutmensch, kann sehr gut erkannt werden, wo die Menschen stehen, die es verwenden. menschenleben und der Eindatz dafür oder evtl. auch die Umwelt... Ganz sschlimm. Ein weniger guter Mensch tut das nicht... Der bekommt höchstwahrscheinloch nocht mal mit, wie priviligiert er/sie hier lebt, einfach nur weil es zur Geburt diesen geographischen Vorteil gab.
30.12.2012
10:22 Uhr
15. Jana:
12. thomas: Die Polizisten können ja wohl am wenigsten dafür. Die schuldigen, die sich auch nicht belehren lassen heißen Bullerjahn, Stahlknecht und Erben, so einfach ist da. Wobei letzterer den Stellenabbau mit ankurbelte und nicht einmal zu wissen scheint, wofür er überhaupt bezahlt wird! Richtig interessant wird es ab 2020, wenn noch weitere knapp 30% Polizisten eingespart sind. Da wird der Bürger wohl wie beim Arbeitsamt eine Nummer ziehen müssen, bis zu seinem Raub, seiner Vergewaltigung, seinem Einbrauch oder was auch immer ein Streifenwagen geschickt werden kann. Bei der Feuerwehr sieht es nicht viel besser aus.
30.12.2012
10:17 Uhr
14. Ein Wolfner:
Tut mir leid, aber wir haben doch wohl genug eigene Probleme im Land. Schickt diese Leute einfach da hin wo sie hergekommen sind und schon ist Ruhe.
29.12.2012
19:26 Uhr
13. Oklel Claus:
Wahnsinn wie viele Experten hier unterwegs sind. 6. F.Rödiger und 9. kein Mitläufer können nach ihren Äußerungen nur Spitzenkräfte aus dem Innenministerium sein. Der Beitrag von F.Rödiger toppt alles bisher geschriebene über Jahre hinaus. Glückwunsch zu so viel Unwisssenheit!
29.12.2012
18:37 Uhr
12. thomas:
Belanglosigkeiten gehören natürlich in die Nachrichten.Der "Bürger" gehört natürlich über jeden Ausraster der 5 Ausländer im Osten informiert.Richtig ist auch diesen Auswüchsen mit massiver Polizeipräsenz zu begegnen damit diese unberechenbaren fremden Attitüden nicht auf die eigene Bevölkerung übergreifen.Was wäre das für ein Trauma.Man sieht ja wohin der Mangel an Polizei führt.Der Bürger nimmt das Heft selbst in die Hand und wehrt sich gegen Wahkaufkleberabreißer und staatlich bezahlte Schuldeneintreiber die unsere Landsleute ausnehmen wollen.Alle Macht geht vom Volk aus.Danke Polizei!Danke Herr Stahlknecht!
29.12.2012
15:41 Uhr
11. PIROL:
@kein Mitläufer.Die Polizei hat meiner Meinung nach richtig gehandelt!Was wäre geschehen wenn der Asylbewerber gesprungen wäre und unten hätte keine Matte gelegen?Was wäre gewesen wenn ein Suizid gelungen wäre?Polizei;SEK und Feuerwehr haben richtig gehandelt!Horden von selbsternannten Gutmenschen hätten Vockerode belagert und die Einwohner beschimpft!Die Presse überregional hätte es fein ausgeschlachtet!Braunes Dorf und ähnliche Beschimpfungen wären noch die harmlosesten Beschimpfungen gewesen!
29.12.2012
14:49 Uhr

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