Sachsen-Anhalt

Arneburg : Angler nach Bootsunfall auf der Elbe vermisst

Ein Angelausflug dreier Männer auf der Elbe bei Arneburg hat in der Nacht zum Donnerstag ein tragisches Ende genommen. Seit einem Bootsunfall wird einer der Angler vermisst.

Ein Polizist schaut auf einem Wasserschutzboot mit einem Fernglas über die Elbe.
Auch heute werden Boote der Wasserschutzpolizei bei der Suche eingesetzt.

Wie die Polizei mitteilte, wurde am Donnerstag weiter nach dem 32-Jährigen gesucht. Auch diesmal waren Boote der Wasserschutzpolizei und ein Hubschrauber im Einsatz. Die Wahrscheinlichkeit, den Mann lebend zu finden, schwinde jedoch. Der Angler könnte auf der sehr schnell fließenden Elbe von einem Strudel in die Tiefe gezogen worden sein, so der Sprecher.

Der Mann war in der Nacht zum Donnerstag mit zwei weiteren Anglern mit dem Boot unterwegs, als plötzlich Wasser eindrang und der Motor ausfiel. Daraufhin ankerte der 42-jährige Bootsführer den Kahn und wollte mit seinen beiden 32 und 34 Jahre alten Begleitern ans Ufer schwimmen. Der 32-Jährige aus Arneburg kam dort aber nicht an. Daraufhin wurde die Elbe in diesem Bereich für die Schifffahrt gesperrt. Mehrere Feuerwehren, Mitglieder der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft und des Technischen Hilfswerkes suchten das Ufer ab, die Polizei setzte einen Hubschrauber ein. Dennoch fehlt von dem Mann bislang jede Spur.

Zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2012, 19:13 Uhr

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