Sachsen-Anhalt

Christopher Street Day in Magdeburg : Hunderte gegen Homophobie

Mit einem bunten Umzug haben sich in Magdeburg mehrere Hundert Menschen gegen Homophobie stark gemacht. Der Organisator des Magdeburger Christopher Street Day, Mathias Herrmann, sagte, neben Lesben, Schwulen und Transsexuellen hätten sich auch viel Heterosexuelle an dem Umzug beteiligt. Viele Teilnehmer des Umzugs trugen kreativ-bunte Kleidung. Im Anschluss an den Umzug gab es ein Straßenfest.

Buntes Treiben in Magdeburg: Christopher-Street-Parade

Demonstration Zwei Kostümierte Drei Kostumierte

In Magdeburg wird heute der Christopher Street Day gefeiert. Es ist der Höhepunkt einer Aktionswoche für Akzeptanz, Toleranz und gegen Homophobie. [Bilder]


Der Christopher Street Day (CSD) steht weltweit für das Selbstbewusstsein der Schwulen und Lesben sowie den Widerstand gegen Diskriminierung. In Deutschland fanden die ersten Umzüge unter dem Namen CSD im Jahre 1979 in Bremen und Berlin statt. Größere Lesben- und Schwulendemonstrationen gab es allerdings schon rund sieben Jahre früher.

Teilnehmer des Christopher Street Days in Magdeburg 2011
Bereits im Vorjahr ging es in Magdeburg farbenfroh zu.

Geschichtlich geht der CSD auf den ersten bekannt gewordenen Aufstand Homosexueller und anderer sexueller Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street zurück: Der sogenannte Stonewall-Aufstand fand im Juni 1969 statt. Damals kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Homosexuellen und der Polizei. Es war das erste Mal, dass sich eine große Gruppe von Homosexuellen einer Verhaftung widersetzte.

Zuletzt aktualisiert: 18. August 2012, 16:00 Uhr

1. Mathias:
CSD MD 2012
20.08.2012
11:52 Uhr

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