Dessau-Roßlau
Iraker bei Brand in Dönerbude verletzt
Der seit dem Dienstagmorgen mit schweren Verbrennungen in einer Klinik behandelte Iraker ist bei der Explosion in einer Dönerbude in Roßlau verletzt worden. Wie die Polizei am Freitagabend mitteilte, fanden die Kriminalbeamten Spuren des 28 Jahre alten Asylbewerbers am Brandort.
Der Döner-Imbiss war in der Nacht zum Dienstag schwer beschädigt worden. Die Polizei bestätigte, dass der Brand dort vorsätzlich gelegt worden ist. Ob der Verletzte dies getan hat, steht noch nicht fest. Laut Staatsanwaltschaft liegt der Mann nach wie vor in einer Spezialklinik in Halle im künstlichen Koma und sei deshalb noch nicht befragt worden.
Roßlau ist rund 20 Kilometer von Möhlau im Landkreis Wittenberg entfernt, wo der Mann mit seiner Familie in einem Heim für Asylbewerber lebte. Er war am frühen Dienstagmorgen mit Brandverletzungen von einem Bekannten in ein Krankenhaus nach Bitterfeld gebracht worden. Von dort aus wurde er später nach Halle geflogen. In dem Fall ermittelt auch der für politisch motivierte Delikte zuständige Staatsschutz.
Zuletzt aktualisiert: 03. Juli 2009, 18:19 Uhr
