Region Dessau

Hochwassersituation Sachsen-Anhalt : Elbe und Mulde steigen weiter an - Sperrungen in Dessau-Roßlau

An der Elbe in Sachsen-Anhalt steigen die Wasserstände aufgrund der Regenfälle weiter an. Im Salzlandkreis wurde am Pegel Barby bereits am Dienstag die Alarmstufe eins ausgerufen. In den letzten drei Tagen ist dort das Wasser um einen Meter angestiegen. Auch in Aken, Niegripp und Tangermünde wurden die Wasserhöhen für die erste Alarmstufe an der Elbe überschritten.

Hochwasserlage noch nicht angespannt

Wasser an Messleiste
Hochwasserlage ist noch nicht dramatisch.

Die Hochwasservorhersagezentrale Sachsen-Anhalt sieht für die kommenden Tage einen weiteren leichten Anstieg der Elbepegel. Die Mulde hat an der Dessauer Brücke bereits die Hochwasser-Alarmstufe drei überschritten. Am Mittwochvormittag musste die Feuerwehr nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT ausrücken, weil sich an der Muldebrücke Äste und Baumteile gestaut hatten. Vorsorglich wurde im Dessau-Roßlauer Stadtteil Waldersee die Wasserstadt für den Fahrzeugverkehr gesperrt, auch die Deichdurchfahrt ist nicht mehr möglich.

In Löben an der Schwarzen Elster besteht die Alarmstufe zwei. Dort steigen derzeit die Wasserstände aber nicht weiter an. An der Weißen Elster in Zeitz gilt die Alarmstufe eins. An der Saale in Sachsen-Anhalt sind noch keine Alarmstufen überschritten worden.

Zuletzt aktualisiert: 09. Januar 2013, 21:13 Uhr

1. U.Brücke:
An Brücken sammelt sich sowieso viel an, Äste, alte Autoreifen und Sedimente. Da geht's der Mulde an der Muldebrücke nicht anders, zumal der Muldestausee bei Bitterfeld erstmal eine Sedimentfalle ist, die das Flussbett hinter'm Ausfluß aus dem Flussstau vertieft (siehe Wikipedia), Hinter Bitterfeld Mulde tief, bei Dessau wieder flach, oben hui und unten pfui
10.01.2013
15:23 Uhr

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