Blaulicht
Nach einer Messerattacke in der Innenstadt von Dessau-Roßlau sucht die Polizei Zeugen (Symbolbild). Bildrechte: IMAGO

Nach Messerattacke Polizei in Dessau sucht Zeugen

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Nach einer Messerattacke in der Innenstadt von Dessau-Roßlau sucht die Polizei Zeugen (Symbolbild). Bildrechte: IMAGO

Nach einer Messerattacke in der Fußgängerzone von Dessau-Roßlau sucht die Polizei Zeugen. Wie die Beamten am Sonntag mitteilten, war es am Sonnabend zu dem Vorfall gekommen. Zwei Syrer und zwei deutsche Paare waren sich demnach gegen 14.30 Uhr zunächst in einem Einkaufszentrum begegnet. Am frühen Morgen hatte ein Polizeisprecher MDR SACHSEN-ANHALT gesagt, die Frauen der beiden Opfer seien dort von den mutmaßlichen Tätern behelligt worden.

Später seien die Beteiligten in der Fußgängerzone verbal aneinander geraten, teilte die Polizei weiter mit. Dabei habe ein 17-jähriger Syrer nach bisherigem Ermittlungsstand ein Messer gezogen und zwei 35-Jährige mit Messerstichen am Oberschenkel verletzt. Sein 23-jähriger Begleiter habe außerdem Pfefferspray eingesetzt. Nachdem die Angegriffenen sich wehrten, seien die Beschuldigten zunächst geflüchtet. Sie wurden den Angaben zufolge anschließend gefunden und vorläufig festgenommen.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, erklärte die Polizei weiter. Die Verletzungen hätten ambulant behandelt werden müssen.

Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost unter 0340 / 6000 291 oder per Mail unter lfz.pd-ost@polizei.sachsen-anhalt.de zu melden.

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 19.03.2017 | 12:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. März 2017, 17:52 Uhr

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65 Kommentare

21.03.2017 17:38 gerd 65

@EPSK .Asyl ist kein Recht .Asyl ist ein Privileg.

ANMERKUNG MDR SACHSEN-ANHALT:

Das Recht auf Asyl ist im Grundgesetz - samt Ausnahmen - verankert.

21.03.2017 17:30 fläming 64

@EPSK
auch so ein Sinnlosbeitrag! Zeigen Sie mir wo hier Hetze und Vorurteile überwiegend vorherrschen!
Einer der Wenigen die hier diffamieren sind Sie.

21.03.2017 16:43 EPSK 63


Tut mir leid für jede/n MDR-Mitarbeiter/in, mit welch Hetze und Unmengen von Vorurteilen Sie hier fertig werden müssen.

Die Tat ist zu verurteilen...wie jede Gewalttat...mich persönlich interessiert die Herkunft der Täter nicht...die Ursachen der Tat schon...nur leider scheint das hier bei den meisten genau andersherum zu sein...

ich glaube jedoch fest daran, dass die Mehrheit der hier lebenden Menschen friedlich miteinander leben wollen...
Wer ein Problem mit Geflüchteten hat, der soll doch bitte abhauen...Freiheit ist keine Einbahnstraße...hab gehört Homs soll zu dieser Jahreszeit geradezu bezaubernd sein

21.03.2017 16:16 fläming 62

@59 Mir ist beim Kopfschütteln über Ihren Beitrag fast der Kopf abgefallen. Sagen sie doch einfach für was Sie stehen und hören Sie auf andere so arrogant von oben herab zu belehren. Wer viele Fremdwörter verwendet, hat nur das Ziel sich über andere zu erheben. Das trifft im Grunde genau Ihren Vorwurf.

21.03.2017 15:13 Ichich 61

Liebe mdr-Redaktion, der Weg nach Magdeburg ist mir zu weit. Ich habe eine Idee, von der dann die anderen Leser/Zuschauer profitieren können: Ihr listet einfach die Namen der Redakteurinnen und Redakteure im Funkhaus auf und erklärt dann, wieviele davon welchen Migrationshintergrund haben. Seid nicht so bescheiden !

21.03.2017 13:13 Matze 60

Was mich am meisten erschreckt, ist der Umstand, aus einem nichtigen Grund einen anderen Menschen mit einem Messer zu verletzen. Dabei noch billigend in Kauf zu nehmen, dass der Verletzte auch daran sterben kann. Wo ist Innenminister Stallknecht mit einer öffentlichen Verurteilung solcher Straftat und dem Versprechen, die Täter mit aller härte des Gesetzes zu bestrafen.
Irgendwie findet das immer nur bei anderen Straftaten bzw. Tätern statt.

21.03.2017 13:02 Michael A. Schmidt 59

Das ist also das Ergebnis von 300 Jahren Aufklärung: Nicht die genialen Entwürfe individuellen Intellekts bestimmen die Diskussion über die Zukunft unserer Gesellschaft, sondern die mit Religion durchsetzte kollektive Primitivität patriarchalisch-repressiver und misogyner Vorstellungen aus dem Mittelalter.

21.03.2017 12:52 gerd 58

Es ist leider festzustellen das dieser Fall wie auch die Vorfälle in Magdeburg eindeutig der Asylpolitik unserer Bundesregierung geschuldet sind ,diese werden aber als Kollateralschäden abgetan und jeder Geschädigte kann sehen wo er bleibt .Ich habe mir mal überlegt wer eigentlich dafür aufkommt wen ich durch solch einen Vorfall nicht mehr arbeiten kann oder bleibende Schäden davontrage .Versuchen Sie mal solch einen Asylbewerber auf Schadensersatz zu verklagen .wer kommt den für den Schaden auf,die Regierung?

21.03.2017 12:48 Erna Palmer 57

Liebes MDR Team,wenn man Ihre Redaktionskommentare durchgängig liest,fällt auf,dass zu 99% Gewalttaten durch FL verharmlost werden,Politcal Correctness halt.Auch ist mir nicht verständlich warum ständig auf deutsche Täter hingewiesen wird,glauben Sie dass sich d.Verhalten krimineller FL bessert wenn ständig Ihr Fehlverhalten entschuldigt wird mit Hinweisen auf "deutsche" Straftäter.Das wirkt höchstens aktivierend,da man Verständnis erfährt,und im umgekehrten Fall wird Wut ausgelöst da man zu den erlittenen Straftaten auch noch beschuldigt wird,zumal die meisten Opfer Frauen sind von denen selten Gewalt ausgeht.

Anmerkung MDR SACHSEN-ANHALT: Es geht uns lediglich darum, dass eine Gruppe von Menschen nicht für die Taten Einzelner verurteilt werden sollte. Dieser Eindruck entsteht jedoch in vielen Kommentaren. Die Straftaten als solche sind abscheulich und nicht zu entschuldigen.

21.03.2017 12:45 Ichich 56

Liebe mdr-Redaktion, unterlaßt bitte diese gnadenlose Heuchelei. In der "weltoffenen Gesellschaft" ist niemand "völkisch-deutscher" zusammengesetzt als die staatl. Verwaltungsapparate und die Medienredaktionen. Ihr selbst habt nicht das geringste Interesse, irgendetwas von Arabern, Roma-Familien oder Afghanen "zu lernen", geschweige denn diese "Herausforderung" mit großzügigen Stellenangeboten zu meistern. :-)

Anmerkung MDR SACHSEN-ANHALT: Wir laden Sie gerne zu einem Rundgang durch unsere Redaktion ein. Dann können Sie sich davon überzeugen, wie wir hier "zusammengesetzt" sind. Sie werden überrascht sein, wie viele Nationalitäten und Kulturen es hier gibt.