Region Dessau

Dessau-Roßlau : Tote in der Elbe - Wende im Prozess gegen Sohn

Im Prozess um den Tod einer 76 Jahre alten Frau aus Aken im Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat es eine überraschende Wende gegeben. Ein Sprecher der Landgerichts Dessau-Roßlau teilte am Freitag mit, dass der angeklagte Sohn aus der Untersuchungshaft entlassen worden ist. Er bestätigte damit Medienberichte. Das Gericht gehe in dem Fall nur noch von fahrlässiger Tötung und gefährlicher Körperverletzung aus.

Neue Faktenlage

Landgericht in Dessau-Roßlau
Ein 53-Jähriger aus Aken muss sich vor dem Landgericht in Dessau-Roßlau verantworten.

Die Staatsanwaltschaft hatte den Mann wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Der 53-Jährige soll seine Mutter im Juni 2011 im Streit nach einer "Herrentagstour" im angetrunkenen Zustand zu Hause bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt, in die Elbe geworfen und dann als vermisst gemeldet haben. So steht es in der Anklageschrift. Jetzt heißt es, eine Tötungsabsicht könne dem Mann nicht mehr unterstellt werden. Möglicherweise habe der Angeklagte seine Mutter für tot gehalten, bevor er sie in die Elbe warf. Die Leiche der Frau war von Spaziergängern an einem Hafen entdeckt worden. Nächster Verhandlungstag ist am 20. Februar.

Zuletzt aktualisiert: 03. Februar 2012, 14:25 Uhr

1. Schuster:
So etwas gibt es nur in Deutschland! In anderen Ländern wird man unter Alkohol und Drogen stehend, erst recht und auch zu Recht, hart bestraft. In deutschland wird man gestreichelt, bekommt auf Kosten der Steuerzahler einen Anwalt gestellt und darf sich in einer gemütlich eingerichteten Zelle ausruhen. Kein Wunder das viele machen was sie wollen.
04.02.2012
11:31 Uhr

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