Jubiläum in der Lutherstadt Wittenberg feiert 500 Jahre Reformation

Teilnehmer des Gottesdienstes sitzen am 31.10.2017 in der Schlosskirche in Wittenberg (Sachsen-Anhalt)
Von Wittenberg aus veränderte Martin Luther vor 500 Jahren die Welt. Dort, wo er am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an die Kirche schlug, feierten am Reformationstag Menschen aus aller Welt. Bildrechte: dpa
Teilnehmer des Gottesdienstes sitzen am 31.10.2017 in der Schlosskirche in Wittenberg (Sachsen-Anhalt)
Von Wittenberg aus veränderte Martin Luther vor 500 Jahren die Welt. Dort, wo er am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an die Kirche schlug, feierten am Reformationstag Menschen aus aller Welt. Bildrechte: dpa
Menschen stehen vor dem Festakt des 500. Jahrestag des Beginns der Reformation vor der Schlosskirche in Lutherstadt Wittenberg
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und internationale Gäste nahmen am Festgottesdienst in der Schlosskirche und später am Festakt teil. Bildrechte: dpa
Der Schauspieler Devid Striesow beim Festgottesdienst zum Refomationsjubiläum in Wittenberg
Der Schauspieler Devid Striesow trat zu Beginn des Festgottesdienstes in der Rolle Martin Luthers auf und rezitierte: "Ich konnte den rechten Gott einfach nicht lieben, der straft die Sünder. Gott lieben? Nein, ich hasste ihn. Ich hasste ihn wirklich." Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Mit einem zentralen Festgottesdienst in der Wittenberger Schlosskirche feiern die Protestanten das 500. Reformationsjubiläum
Der Gottesdienst wurde ökumenisch gefeiert. 500 Jahre nach der Reformation sollen die Konfessionen wieder zusammenwachsen. Bildrechte: IMAGO
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU)
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff sagte, die Reformation habe die Welt nachhaltig geprägt. Sie sei ein europäisches Ereignis gewesen und habe globale Wirkung entfaltet.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 31.10.2017 | 19:00 Uhr

Quelle: MDR/mp
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Der Thomanerchor Leipzig
Für die musikalische Umrahmung war unter anderem der weltberühmte Thomanerchor eingeladen. Bildrechte: dpa
Bundesinnenminister Thomas de Maiziere und seine Frau Martina
Auch Bundesinnenminister Thomas de Maiziére nahm am Festgottesdienst teil. Bildrechte: dpa
Bundespraesident Frank-Walter Steinmeier, Kardinal Reinhard Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm
Gemeinsam mit dem obersten deutschen Katholiken Reinhard Marx übergab der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, im Festgottesdienst ein Kreuz an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Es sei das Versprechen, sich als Christen einzubringen in die Gesellschaft und mitzuhelfen, dass Friede, Versöhnung und Gerechtigkeit da seien, sagte Marx. Bildrechte: IMAGO
Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm
Bedford-Strohm betonte in seiner Predigt, man habe die Reformation nicht als Abgrenzung gefeiert, sondern im Zeichen der Versöhnung. Die Reformation sei ein "Akt der Befreiung" für Luther selbst, die Kirche und die Welt gewesen. Bildrechte: IMAGO
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
Neben Beifall für die Kanzlerin Angela Merkel gab es auch Sprechchöre mit "Merkel muss weg" und Buh-Rufen. Bildrechte: dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im Stadthaus in Lutherstadt Wittenberg beim Festakt des 500. Jahrestag des Beginns der Reformation
Beim abschließenden Festakt unterstrich Kanzlerin Merkel die Bedeutung von Meinungsvielfalt und Toleranz. Toleranz sei die Seele Europas und das Grundprinzip jeder offenen Gesellschaft. Bildrechte: dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Merkel pochte zudem auf Religionsfreiheit. Wo sie bedroht sei, nehme die Gesellschaft Schaden. Bildrechte: dpa
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